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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Die erste Selfie-Kamera unter dem Bildschirm ist da

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Die erste Selfie-Kamera unter dem Bildschirm ist da

Oppo Kamera
Bei genauerem Hinsehen fällt auf: Der Bereich über der unsichtbaren Oppo-Kamera ist stärker gepixelt (Foto: Engadget)

Die Technik-Welt staunt über Oppo. Denn das chinesische Unternehmen hat geschafft, woran Apple, Samsung & Co. bislang gescheitert sind – eine Smartphone-Frontkamera zu entwickeln, die unsichtbar unter dem Bildschirm versteckt ist. Auf dem MWC-Ableger in Shanghai hat Oppo jetzt den Prototypen der Technik vorgestellt, der Verlegenheitslösungen wie Apples Notch, das Kamera-Loch von Samsung oder die ausfahrbare Selfie-Kamera von OnePlus künftig überflüssig machen könnte. Gizmodo feiert die Chinesen: "Oppos Selfie-Kamera unter dem Bildschirm lässt den Notch wie einen lahmen Design-Platzhalter aussehen."

Auf den ersten Blick ist die Kamera tatsächlich unsichtbar. Detailaufnahmen von der Präsentation zeigen aber, dass der Bildschirmbereich, der über der Kamera liegt, stärker gepixelt ist. Laut Oppo kommt hier ein besonders transparentes Material zum Einsatz, das Licht besser durchlässt. Deshalb erfordert die unsichtbare Frontkamera ein speziell angepasstes Display, das zunächst relativ teuer sein dürfte. Um auch von unterhalb des Bildschirms fotografieren zu können, arbeitet der verwendete Fotosensor mit relativ großen Pixeln und lichtstarker Blende. Nur so kann er genug Licht einfangen. Die Bilder sind deshalb laut Engadget bisher nicht extrem scharf und farbgenau – obwohl künstliche Intelligenz mithilft, das darüber liegende Bild des Displays aus dem Foto zu retuschieren. Daran will Oppo nun arbeiten, bevor "in naher Zukunft" das erste Smartphone mit dieser Technik auf den Markt kommt.

Neu bei Google: Nutzerdaten einfacher löschen

Im Mai hatte Google ein Tool versprochen, mit dem Nutzer ihre Daten einfacher und transparenter als bisher kontrollieren und löschen können. Nun ist die Funktion in Googles Apps für iOS und Android laut Blogeintrag erstmals verfügbar, sie wird in den nächsten Wochen nach und nach für alle Nutzer ausgerollt. Google-Kunden können dabei mit simplen Schiebereglern festlegen, ob ihre gesammelten Daten nach drei Monaten, nach 18 Monaten oder niemals gelöscht werden sollen. Kürzere oder flexiblere Speicherzeiträume für Bewegungsdaten, für Web- und App-Aktivitäten sind dabei nicht vorgesehen.

Mit der neuen "Automatisch löschen"-Funktion will Google der Kritik an seinen Datenschutzmaßnahmen entgegentreten. Allerdings bleibt das unbefristete Speichern von Nutzerdaten Standard. Kunden, die ihre Privatsphäre zumindest etwas besser schützen wollen, müssen selbst aktiv werden, und den Speicherzeitraum auf drei oder 18 Monate setzen – was hoffentlich möglichst viele Google-Nutzer tun. Das neue Tool bietet auch die Möglichkeit, bisher gesammelte Daten einzusehen. Und es wirkt rückwirkend. Wer sich jetzt für drei Monate entscheidet, kann damit auf Wunsch alle Daten löschen, die älter sind als ein Vierteljahr.

Neu bei WhatsApp: Status mit Facebook teilen

Whats App Statuts
Der WhatsApp-Status – künftig auch bei Facebook zu sehen (Foto: WhatsApp)

WhatsApp-Nutzer können ihren Status künftig auch mit Facebook, Instagram, Gmail und Google Photos teilen. Diese Funktion ist jetzt erstmals im Beta-Programm von WhatsApp verfügbar. Dabei sehen die Nutzer unter ihrem Status einen "Teilen"-Knopf für die verschiedenen Dienste. Die 2017 eingeführte Status-Anzeige von WhatsApp, die an Instagram Stories erinnert, hat mittlerweile weltweit 500 Millionen tägliche Nutzer. Die Beiträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch. Und ab 2020 ist dort erstmals in WhatsApp Werbung zu sehen.

Trotz der neuen Möglichkeit, den WhatsApp-Status zu teilen, beteuert Konzernmutter Facebook, dass damit die beiden Accounts nicht verknüpft werden, und dass keine weiteren Daten ausgetauscht werden. WhatsApp nutze dafür nur die ganz normalen Sharing-Schnittstellen von iOS und Android, auf die auch andere Apps zugreifen. Die Daten, so Facebook, werden dabei lediglich intern auf dem Gerät weitergegeben. Zudem gibt es laut The Verge keine Möglichkeit, den WhatsApp-Status automatisch zu teilen. Die Nutzer sollen sich täglich von Neuem aktiv dafür entscheiden.

Apple: Kamera erkennt Hunde und Katzen

Apple Hund
Hier handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Hund – glaubt Apples KI erkannt zu haben (Foto: AppleInsider)

Findige Coder haben in Apples aktuellen Betas von iOS 13 und iPad OS eine neue Funktion entdeckt, mit der die Kameras Hunde und Katzen identifizieren können – um damit noch niedlichere Haustier-Fotos aufzunehmen. Die beiden neuen Schnittstellen nennen sich, überaus unsentimental, VNAnimalDetectorDog und VNAnimalDetectorCat. Sie basieren auf maschinellem Lernen und lassen sich auch dafür verwenden, die Fotos unserer pelzigen Freunde noch exakter und zuverlässiger in eigene Ordner zu sortieren. Entwickler können auf die APIs zugreifen, um Gesichtserkennung in ihre Apps zu integrieren – mit nur vier Zeilen Code. Die dahinter liegende Technik „Computer Vision“, so CNBC, kommt auch für selbstfahrende Autos und für künftige Augmented-Reality-Datenbrillen zum Einsatz.

Nintendo Switch Mini: So sieht die Schrumpf-Konsole aus

Nintendo Switch Mini
Alt und neu, groß und klein – das sind die Neuigkeiten von Nintendo (Foto: Let's Go Digital)

Vom iPod mini bis zum iPad mini – die Verkleinerung erfolgreicher Hardware ist ein bewährtes Erfolgsrezept. Nun zieht auch Nintendo nach, mit der Schrumpf-Version der Switch-Konsole. Das neue Rendering von Let’s Go Digital aus den Niederlanden ermöglicht nun erstmals einen genauen Blick auf die Switch Mini. Im Gegensatz zur bisherigen Version sind die Joy-Con-Controller fest an der Klein-Konsole angebracht. Einige Spielereien mit abgenommenen Joy-Cons sind damit nicht mehr möglich. Dafür ist die Switch Mini deutlich handlicher und transportabler. Logisch wäre zudem, wenn Nintendo die Möglichkeit zur Verbindung mit dem Fernseher komplett weglässt, und die Switch Mini nur noch als Mobilkonsole anbietet. Ein Start dürfte noch in diesem Jahr anstehen.

Das Ende vom LEAD: Mozilla verkohlt Werbe-Tracker

Mozilla Track This
Dreckig reich – oder ein Influencer? Mozilla gaukelt Werbetrackern Fake-Identitäten vor (Foto: Mozilla)

Nun schlagen ausgespähte Internetnutzer zurück. Von den Firefox-Entwicklern stammt das kuriose neue Tool "Track This", das Werbetrackern Identitäten vorgaukelt, die es gar nicht gibt. Dafür öffnet das Programm in jedem beliebigen Browser 100 Tabs, die die Tracker komplett verwirren sollen. Mozilla verspricht "eine neue Art von Inkognito". Vier Fake-Identitäten stehen zur Auswahl: "Hypebeast", "Filthy Rich", "Doomsday" und "Influencer". Welche Werbung der Browser beim Profil „Dreckig reich“ künftig anzeigt, dürfte amüsant werden. Gizmodo berichtet von schicken Yachten und Luxusuhren, die dem Nutzer plötzlich ans Herz gelegt werden.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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