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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Der erste Blick auf das Auto von Dyson

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

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Der erste Blick auf das Auto von Dyson

Dyson Auto
Das Patent fürs Dyson-Auto. Der Elektromotor soll bereits fertig sein (Foto: Dyson)

Dass der englische Staubsaug-Revoluzzer James Dyson ein eigenes Elektroauto bauen will, ist schon länger bekannt. Nun zeigen Patentzeichnungen erste Details. Demnach plant Dyson kein kleines Stadtauto, sondern einen größeren Crossover mit bis zu sieben Sitzen. Laut Auto, Motor und Sport dürfte das Dyson-Auto knapp fünf Meter lang werden. Dyson, quasi der Elon Musk des Staubsaugens, will 2,3 Milliarden Euro in das Projekt investieren – davon rund die Hälfte in neuartige Feststoffbatterien, dem Nachfolger der aktuellen Lithium-Ionen-Technik.

Derzeit arbeiten 500 Mitarbeiter an dem Projekt, 200 weitere sollen bis zum Verkaufsstart 2020/21 noch dazukommen. Mehrere ehemalige Top-Manager von Aston Martin und BMW sind bereits an Bord. In der Nähe von Bristol entsteht auf einem stillgelegten Flugplatz momentan eine Teststrecke. Für die Produktion der geplanten drei Modelle übt Brexit-Hardliner James Dyson aber selbst den Brexit, und baut sein Auto in Singapur – möglichst nah an den asiatischen Märkten, auf denen der Dyson vor allem verkauft werden soll. Zum Preis ist von den Engländern bisher nur ein "wird nicht billig" zu hören – was ja auch für die Staubsauger und Föns der Firma gilt.

Apple-Architektur: Ein Store in der Carnegie Library, eine Bühne für Steve Jobs

Apple Carnegie Hall
In heiligen Hallen: Der neue Apple Store in der Carnegie Library in Washington (Foto: Apple)

Apple sorgt mit zwei Architekturprojekten für Aufsehen. In der historischen Carnegie Library von Washington, D.C. eröffnet am Samstag der neueste Apple Store – wobei es natürlich nicht um einen schnöden Laden geht, sondern um ein "Zentrum zum Lernen, Entdecken und für gemeinsame Kreativität", so die Pressemitteilung. In Apples bisher umfangreichstem Restaurierungsprojekt bleibt der Charakter des historischen Gebäudes mit seinem Beaux-Arts-Stil als Bibliothek und öffentliche Begegnungsstätte erhalten. Apple-Chefdesigner Jonathan Ive war maßgeblich an der Planung beteiligt: "Ich liebe die Synergie zwischen alt und neu, die Gegenüberstellung von historischen Materialien und zeitgenössischem Design."

Ives zweite aktuelle Architektur-"Baustelle" ist die mysteriöse Regenbogen-Bühne auf dem Apple-Campus in Cupertino, von der wir in TechTäglich bereits gestern berichtet haben. Nun hat sich das Rätsel geklärt. Auch diese Bühne wurde von Ive und seinem Design-Team gestaltet – und soll künftig für diverse Events im Apple Park zur Verfügung stehen. Das Regenbogen-Design erinnert dabei nicht zufällig an Apples ikonisches buntes Logo. "Wir wollten etwas schaffen, das man auf den ersten Blick als DIE Apple-Bühne erkennt", erklärt Ive, dessen neuestes Werk überwiegend aus Aluminium und aus insgesamt 25.000 Teilen besteht. Eröffnet werden soll die "Rainbow Stage" laut Cult of Mac am 17. Mai bei einer großen Mitarbeiter-Feier zur offiziellen Eröffnung des Apple Park und zu Ehren von Apple-Gründer Steve Jobs – dem geistigen Vater des Gebäudes.

Fortnite Season 9: Jetzt mit Roboter-Outfits

Season 9 von "Fortnite Battle Royale" ist am Donnerstag gestartet – und bringt keine allzu dramatischen Änderungen. Nach dem großen Vulkanausbruch, der Teile der Fortnite-Insel zerstört hat, sind mit der futuristischen Wolkenkratzer-Stadt Tilted Towers und mit dem Einkaufsparadies Mega Mall zwei neue zentrale Orte dazugekommen. Spielerisch wichtigste Neuerung sind die "Slipstreams" – von Turbinen erzeugte Aufwinde, die die Spieler von einem Standort zum anderen blasen. Neu, so TechCrunch, sind auch futuristische Roboter-Outfits sowie die "Fortbytes" – 100 virtuelle Computerchips, für deren Sammeln es Belohnungen und Bonus-Gegenstände gibt. 18 der Chips sind bereits auf der Insel versteckt, künftig soll jeden Tag ein weiterer dazukommen. Allein das dürfte Grund genug für Teenager in aller Welt sein, jetzt wieder ihr Taschengeldkonto zu plündern und gut zehn Euro für den "Battle Pass" von Season 9 anzulegen.

Jeff Bezos: So will er bis 2024 auf den Mond

Jeffchens Mondfahrt nimmt konkrete Züge an. Amazon-Chef Jeff Bezos, quasi der James Dyson des Versandhandels, hat vergangene Nacht in Washington, D.C. verraten, wie er Menschen (einschließlich sich selbst) auf den Mond schießen will. Im Mittelpunkt der Show stand die Mondlandefähre "Blue Moon", die Bezos erstmals öffentlich präsentierte, und die er als "unfassbares Fahrzeug" pries. Laut Bezos hat seine Weltraumfirma "Blue Origin" seit drei Jahren an der Fähre gearbeitet, die mit einer Nutzlast von 6,5 Tonnen die Grundlage für die Besiedelung des Mondes bilden soll.

US-Vizepräsident Mike Pence hat die NASA und beteiligte Unternehmen unlängst aufgefordert, bis zum Jahr 2024 wieder Amerikaner auf den Mond zu befördern – vier Jahre früher als ursprünglich geplant. Der reichste Mann der Welt will sich dieser Herausforderung stellen, so der Guardian: "Ich liebe den Termindruck. Es ist Zeit, auf den Mond zurückzukehren. Und dieses Mal wollen wir bleiben." Jeff Bezos hält die Besiedlung des Weltalls für essentiell, um künftige Energiekrisen zu meistern.

Samsung: Entscheidung zum Galaxy Fold steht bevor

Galaxy Fold
Die Zukunft des Galaxy Fold – Samsung will bald Klarheit schaffen (Foto: Samsung)

Laut Koh Dong-jin, Chef von Samsungs Mobilsparte, soll sich bereits in den nächsten Tagen entscheiden, ob und wann das Falt-Smartphone Galaxy Fold nun doch noch in den Handel kommt. Gegenüber der Zeitung The Korea Herald erklärte Koh: "Wir haben uns die Defekte angesehen, die durch eingedrungene Gegenstände entstanden sind, und werden in den nächsten Tagen eine Entscheidung zum Start treffen." Experten interpretieren seine Aussagen laut 9to5Google so, dass eine Einstellung des Projekts zwar denkbar, aber wenig wahrscheinlich ist. "Wir werden nicht zu spät dran sein", so der Samsung-Manager – was aber eher auf eine längere Verschiebung hindeutet.

Das Ende vom LEAD: Windows 10 bekommt Neuheit – von Windows 95

Tweak Ui
Bald wieder da: Tweak UI, das beliebte Tool aus Windows 95 (Foto: Microsoft)

Zurück aus der Vergangenheit: Microsoft gräbt in Windows 10 ein Tool wieder aus, das es seit Windows 95 gab, und das mit dem Ende von Windows XP 2007 zu Grabe getragen wurde. Das einst überaus populäre Programm PowerToys kommt zurück und wird als OpenSource veröffentlicht. Die PowerToys sind eine Sammlung von Hilfsprogrammen, von denen Tweak UI das beliebteste war. Damit lassen sich diverse Einstellungen von Windows auch von Laien sehr einfach ändern. Die PowerToys für Windows 10 sollen laut ZDNet im Sommer erscheinen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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