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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Samsung

TechTäglich: Den Dreh raus – Samsung bringt Hochformat-Fernseher

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google.

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Den Dreh raus: Samsung bringt Hochformat-Fernseher

Samsung Sero
Wie man's dreht und wendet – der neue Samsung-Fernseher funktioniert in beiden Ausrichtungen (Foto: Samsung)

Smartphones nutzt man hochkant – und Fernseher stehen im Querformat im Wohnzimmer. Auch mit dieser alten Weisheit ist es jetzt vorbei. Denn Samsung hat das erste TV-Gerät vorgestellt, das sich ins Hochformat drehen lässt. Mit dem 43 Zoll großen "The Sero" sollen Instagram, Snapchat oder Handy-Videos am großen Bildschirm mehr Spaß machen. Laut Samsung haben "Studien unter Millennials" ergeben, dass Bedarf für den um 90 Grad gedrehten Flip-Fernseher besteht.

Sobald "The Sero" ins Handyformat gedreht ist, lassen sich Smartphones per NFC drahtlos mit dem TV-Gerät verbinden, um ihren Inhalt anzuzeigen. Nähere Details behalten die Koreaner noch für sich, aber offenbar bietet der Dreh-Fernseher 4K-Auflösung mit Samsungs QLED-Bildtechnik. Die Neuheit erscheint laut ArsTechnica für umgerechnet 1.450 Euro Ende Mai zunächst in Südkorea, weitere Varianten mit 49 und 55 Zoll sollen folgen.

Oliver Kahn: So teuer ist seine App

Kahn App
Die Kahn-App – damit Torhüter auch morgen noch kraftvoll zubeißen (Foto: Goalplay)

Am 1. Januar 2020 soll Oliver Kahn als Edel-Praktikant beim FC Bayern einsteigen. Bis dahin ist der Drucktitan aber noch als Geschäftsmann unterwegs. Seine Torwart-Schule Goalplay hat jetzt ihre erste Lern-App veröffentlicht. Mit "Oliver Kahn’s Goalplay Coach" (nur echt mit Apostroph) sollen die Nutzer individuelle Trainingspläne, personalisierte Schwerpunkte und interaktive Lerninhalte erhalten. Motto der App für Tormänner und Torfrauen: "So geht Torwarttraining heute!"

Laut Kahn sollen seine BerufskollegInnen bereits nach rund 12 Wochen Training echte Fortschritte bemerken. Die Olli-Tipps haben aber ihren Preis: Ein Monats-Abo kostet 14,99 Euro, ein halbes Jahr 59,99 Euro und ein ganzes Jahr 99,99 Euro. Kahns künftige Spieler beim FC Bayern, die meist am iPhone hängen, können die Ratschläge aber bisher nicht nutzen. Denn die Torwart-App gibt es vorerst nur für Android, und nicht für iOS.

Game over: Fortnite-Profis wollen aussteigen

Hat "Fortnite Battle Royale" seine besten Zeiten hinter sich? Immer mehr Top-Spieler üben jedenfalls massive Kritik an den Änderungen, die Epic Games zuletzt eingeführt hat. Jack Stuttard und Ibrahim Diaz, zwei Top-Fortniter, die an der University of Georgia studieren, haben nach ihrem jüngsten Turniersieg so unverblümt Kritik an Fortnite geübt, wie sie bisher selten zu hören war. Höhepunkt, siehe Video-Tweet, war ihre Ankündigung: "Wir mögen das Spiel längst nicht mehr so wie früher. Deshalb wollen wir nicht mehr wettbewerbsmäßig Fortnite spielen."

Der zunehmende Unmut vieler Zocker bezieht sich auf Maßnahmen wie das Streichen bestimmter Bildauflösungen, die Einführung des obskuren Kugel-Fahrzeugs "The Baller" oder des Monster-Schwerts "Infinity Blade". Epic will mit zahlreichen Änderungen normale Spieler gegenüber Profis wieder stärken. Ein Pro wie Jack Stuttard erklärte aber jetzt gegenüber Motherboard: "Es macht mich traurig, wie das Spiel, das ich liebe, so den Bach runtergeht. Ich hoffe, sie kriegen es wieder hin."

Apple gibt im Todesfall iCloud-Konto nicht frei

Bye Cloud
Gegen Vorlage einer Sterbeurkunde löscht Apple ein iCloud-Konto (Foto: Apple)

Von der iCloud in die Bye-Cloud: Die Familien verstorbener Apple-Nutzer haben grundsätzlich kein Zugriffsrecht auf die iCloud-Daten des oder der Toten. Das mussten jetzt auch Angehörige aus Münster erfahren, denen Apple den Zugriff auf das Konto verweigerte. Sie klagten allerdings vor dem Landgericht Münster (Aktenzeichen 014 O 565/18) und setzten sich gegen Apple durch. Die Hinterbliebenen, die über kein Passwort verfügten, erhofften sich laut Heise von den Daten nähere Informationen über den Tod des Familienvaters während einer Auslandsreise.

Außergerichtlich hatte Apple den Zugriff auf die Daten verweigert, mit Hinweis auf seine Geschäftsbedingungen ("Terms of Service"). Darin steht geschrieben, "dass dein Account nicht übertragbar ist und dass alle Rechte an deiner Apple-ID oder deinen Inhalten innerhalb deines Accounts im Falle deines Todes enden". Apple ist lediglich bereit, das Konto gegen Vorlage einer Sterbeurkunde zu löschen. Die Experten von Heise mahnen deshalb zur digitalen Vorsorge für den Todesfall, bei der Online-Passwörter bei Bedarf für die Familie verfügbar sein sollten. Denn die Rechtslage ist weiterhin unklar, und andere Richter müssen nicht zwingend der aktuellen Entscheidung aus Münster folgen.

Google Pixel 3: Schwache Verkäufe

Googles Smartphone Pixel 3 erhält in Tests regelmäßig Top-Kritiken – vor allem für die Kamera, die trotz nur einer Linse und dank künstlicher Intelligenz exzellente Fotos liefert. Auf die Verkäufe scheint sich das Lob aber nur marginal auszuwirken. Google hat jetzt laut The Verge eingestanden, dass der Absatz des Pixel 3 (ab 599 Euro) zu wünschen übrig lässt.

Ruth Porat, Finanzchefin des Google-Mutterkonzerns Alphabet, begründet das mit dem "großen Druck im Markt der Premium-Smartphones". Bei einer Investorenrunde mit Google-CEO Sundar Pichai erkundigte sich ein Analyst bereits, ob Googles Smartphone-Geschäft das gleiche Schicksal droht wie Microsoft, das sich längst aus diesem Markt zurückgezogen hat. Damit es nicht soweit kommt, steuert Google um, und präsentiert ab 7. Mai auf seiner Hauskonferenz I/O die günstigeren Modelle Pixel 3a und 3a XL.

Das Ende vom LEAD: Darum war "Game of Thrones" so düster

Go T 8 3
Die größte Armee aller (Fernseh)-Zeiten – und garantiert auch die finsterste (Screenshot: HBO)

"The Long Night", die dritte Folge der letzten Staffel von "Game of Thrones", lieferte eine epische Schlacht, wie es sie in der Film- und Fernsehgeschichte nur selten zu sehen gab. Die Fans reagierten begeistert, schockiert – und verärgert, weil vor lauter Düsternis auf vielen Fernsehern kaum noch etwas von dem Gemetzel zu erkennen war. TechCrunch erklärt jetzt in einer hochinteressanten Analyse die technischen Probleme, die HBO mit dieser Folge hatte.

Damit "Game of Thrones" auch mit Leitungen um die 25 Mbit/s ruckelfrei streamt, muss die Datenmenge auf etwa ein Hundertstel des ursprünglichen Materials komprimiert werden. Die Folge sind Artefakte und schlechte Bildqualität gerade in dunklen Szenen – und auf nicht mehr ganz aktuellen Fernsehern. Spätere Blu-ray-Veröffentlichungen dürften also deutlich besser aussehen. Wer trotzdem durchblicken will: HBO hat ein 40-minütiges "Making of" der dramatischen Folge online gestellt.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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