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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: David Bowie – sein Museum als App

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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David Bowie – sein Museum als App

Der Allergrößte hat nun ein eigenes virtuelles Museum. Pünktlich zum Geburtstag von David Bowie, der gestern 72 geworden wäre, hat seine Plattenfirma Sony Music die App "David Bowie Is" für iOS und Android veröffentlicht. Sie ermöglicht eine AR-Tour durch die Karriere des Künstlers und zeigt Memorabilia wie Kostüme, Fotos, Videos oder handschriftliche Notizen. Viele der Stücke waren bisher nur in der Bowie-Ausstellung im New Yorker Brooklyn Museum zu sehen, oder sind überhaupt zum ersten Mal öffentlich verfügbar. Die 8,99 Euro für die Bowie-App, durch die Schauspieler Gary Oldman führt, sind bestens angelegt. Zumal laut Engadget künftig auch noch Virtual-Reality-Inhalte dazukommen sollen.

Pack das Lasso weg: Freistellen wie nie

Trump Bg
Ein Klick – und schon ist er weg, der Trump (leider nur der Hintergrund) (Foto: Remove.bg)

Wer es kennt, der hasst es: Freistellen mit dem Lasso in Photoshop ist oft genug eine nervige, mühselige Arbeit. Doch eine neue Web-App verspricht nun: Pack das Lasso weg – jetzt wird Freistellen so einfach wie nie! Dank künstlicher Intelligenz, die auf das Erkennen von Menschen trainiert ist, will Remove.bg das Freistellen mit einem einzigen Klick ermöglichen. Im LEAD-Test mit Donald Trump hat das schon recht gut geklappt, trotz erschwerter Bedingungen mit eigenwilliger Frisur und mit einem Sakko, das praktisch mit dem Hintergrund verschmilzt. Bisher klappt das Freistell-Wunder offiziell nur mit Menschen – zu denen, siehe Tweet, aber offenbar auch Gritty zählt, das pelzige Maskottchen des NHL-Klubs Philadelphia Flyers.

CES wirft Frauen-Sextoy von der Messe

Ose
Auf der Technikmesse CES nicht erwünscht: Frauen-Sextoy Osé (Foto: Lori DiCarlo)

Keine Lust auf Lust – zumindest nicht, wenn sie weiblich ist. Der Veranstalter der Technikmesse CES, die derzeit in Las Vegas läuft, hat den Anbieter eines neuartigen Sextoys für Frauen nicht zur Messe zugelassen, und die Zusage für einen der "Innovation Awards" der Show zurückgezogen. Sarah Brown von Veranstalter CTA erklärte gegenüber TechCrunch: "Das Produkt passt in keine unserer Kategorien und hätte nicht für die Innovation Awards akzeptiert werden dürfen." Der Osé, bisher als Vela bekannt, verwendet moderne Verfahren wie Biomimikry und künstliche Intelligenz, um G-Punkt und Klitoris zu stimulieren und dabei die Wirkung von Mund, Zunge oder Fingern nachzuahmen. Kenneth N. Bass, Anwalt von Hersteller Lori DiCarlo, protestiert in einem Schreiben an die CTA: "Es gibt definitiv nichts Unmoralisches an einem Gerät, das auf die sexuelle Gesundheit von Frauen abzielt – es sei denn, die CTA geht mehr als 100 Jahre in eine Zeit zurück, in der die Sexualität von Frauen tabu war." Sextoys für Männer durften 2017 und 2018 anstandslos auf der CES gezeigt werden.

Echo Auto: Auslieferung startet

Echo Auto
Echo Auto – und schon steigt Alexa als Beifahrerin mit ein (Foto: Amazon)

Wer sich nicht nur im Wohnzimmer von Amazon belauschen lassen will, sondern auch im Auto, für den gibt es jetzt gute Nachrichten. Denn zumindest in den USA hat der Großversender mit der Auslieferung des Echo Auto begonnen, mit dem Alexa-Kästchen fürs Armaturenbrett. Wie gewohnt, beantwortet auch Echo Auto Fragen, kümmert sich um die Navigation, findet Tankstellen, telefoniert oder spielt Musik über die Auto-Lautsprecher. Die Auto-Alexa ist derzeit von 50 auf 25 Dollar reduziert, bleibt aber vorerst weiterhin nur per Einladung bestellbar.

Google Assistant als Dolmetscher

Alexa-Rivale Google Assistant lernt weiter mächtig dazu. Auf der CES hat Google jetzt gleich mehrere neue Funktionen vorgestellt. Bereits in Kürze kann der Assistant in Echtzeit 27 verschiedene Sprachen (darunter auch Deutsch) übersetzen – und lässt sich dann beispielsweise für ausländische Gäste an der Hotel-Rezeption einsetzen. Erste Tests haben gezeigt: Noch ist die neue Funktion ein wenig zäh und hakelig. Aber wer den Assistant aussprechen lässt und Geduld hat, kann damit durchaus kommunizieren. Auch in Google Maps wird der Helfer integriert. Damit lässt sich dann in freier Sprache nach dem Weg fragen – so wie früher, als man das Autofenster heruntergekurbelt und bei ortskundigen Menschen nachgefragt hat.

Das Ende vom LEAD: Was für ein Platten-Spieler!

Heute ist erst der 9. Januar – aber LEAD kürt schon jetzt den Handwerker des Jahres. Wie der tüchtige Herr in diesem Clip seine Platten verlegt, ist Weltklasse. Ganz wichtig: Video bis zum Ende schauen, denn erst dann wird’s richtig spannend!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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