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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Das unbeliebteste YouTube-Video aller Zeiten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Die Technik-Kolumne von LEAD, Montag bis Freitag – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Das unbeliebteste YouTube-Video aller Zeiten

Noch verhasster als Justin Bieber – das hat YouTube geschafft. Der offizielle Jahresrückblick "Rewind 2018" des Videoportals ist jetzt das unbeliebteste YouTube-Video aller Zeiten. Der Acht-Minuten-Rückblick kommt bisher auf über elf Millionen Dislikes. Damit hat der Clip die zehn Millionen Daumen nach unten übertroffen, die Justin Bieber für seinen Ohrenquäler "Baby" aus dem Jahr 2010 einstecken musste. Bieber hat dafür aber acht Jahre gebraucht, YouTube dagegen nur acht Tage. Hintergrund ist die Unzufriedenheit der YouTube-Community mit dem glattpolierten und überkommerzialisierten Reklame-Rückblick, der mit den spannendsten YouTube-Themen 2018 nichts zu tun hat. Ein Unternehmenssprecher klingt gegenüber The Verge durchaus zerknirscht: "‚Baby‘ abzulösen, war jetzt nicht unbedingt unsere Absicht."

Nein, "Donald" ist kein gutes Passwort

Trump Passwort
LEAD schwört: Donald ist weder als Präsident noch als Passwort eine gute Idee (Foto: Wikipedia)

Ein fragwürdiger Präsident ergibt auch ein fragwürdiges Passwort. "Donald" hat es erstmals in die Liste der 100 schlechtesten Passwörter des Jahres geschafft. Im alljährlichen Ranking der Password-Spezialisten SplashData ist der Trump-Vorname auf Platz 23 neu eingestiegen. Das Unternehmen hat die Liste aus über fünf Millionen Passwörtern zusammengestellt, die dieses Jahr geknackt wurden. Geknacktestes Passwort des Jahres wurde zum fünften Mal in Folge "123456" vor "password" und "123456789". Tipp von SplashData: Wer sein Passwort unter den "Flop 100" findet, sollte es schnellstmöglich ändern.

Amazon plant Türklingel mit Gesichtserkennung

Amazon Klingel
Eine Türklingel mit Gesichtserkennung ist Amazons neueste Überwachungsfantasie (Foto: Amazon)

So langsam können sich Nutzer von Amazons Alexa-Spracherkennung ihren eigenen Überwachungsstaat zusammenbasteln. Neueste Idee des rührigen Onlinehändlers ist eine Türklingel samt Kamera mit Gesichtserkennung. Nutzer können in dem System die Fotos von verdächtigen oder ihnen suspekten Personen hinterlegen. Sobald eine dieser Gestalten vor der Tür auftaucht oder auch nur daran vorbeigeht, wird automatisch die Polizei informiert, und kann innerhalb weniger Minuten zugreifen. Die Alexa-Türklingel, für die Amazon jetzt ein Patent beantragt hat, lässt sich aber auch direkt mit Polizei-Datenbanken verknüpfen und scannt dann kontinuierlich den gesamten Raum vor der Haustüre nach Verdächtigen und Verbrechern. Fazit der US-Bürgerrechtsunion ACLU: "Wir haben noch nie einen solchen Alptraum in einem Patent gefunden. Amazon träumt von einer gefährlichen Zukunft, in der seine Technik im Zentrum eines gewaltigen Überwachungs-Netzwerks steht."

Chinesen bringen das doppelte Handy

Vivo Nex
Vorne Display, hinten Display: Das Vivo NEX soll doppelt gute Selfies schießen (Foto: Vivo)

Der chinesische Smartphone-Hersteller Vivo ist bekannt für recht kreative Ideen rund ums Thema Selfie. Zuletzt bot das Modell NEX S eine ausfahrbare Selfie-Kamera, durch die sich der Bildschirm tatsächlich ungestört von Ecke zu Ecke ausbreiten konnte. Neuester Coup ist jetzt das NEX Dual Display Edition, mit zwei Bildschirmen auf Vorder- und Rückseite des Handys. Wer sich mit der Rückkamera fotografiert, kann sich trotzdem auf dem Bildschirm sehen. Ein neuartiger LED-Ring sorgt dabei für besonders weiches und schmeichelhaftes Licht. Das Display auf der Vorderseite ist 6,39 Zoll groß, hinten sind es 5,49 Zoll. Das Zweifach-Smartphone erscheint laut Engadget in China Ende Dezember für rund 635 Euro.

Tumblr zurück im App Store

Tumblr App
Ja sauber! Das porentief gereinigte Tumblr ist zurück im App Store (Foto: Tumblr)

Willkommen zurück! Nachdem Apple den Bloggingdienst Tumblr zuletzt wegen zweifelhafter "Erwachsenen-Inhalte" aus seinem Store geworfen hatte, ist die App jetzt wieder verfügbar. Tumblr hatte sich zu einem Großreinemachen verpflichtet, das am kommenden Montag endgültig greift. Künstliche Intelligenz soll Pornos und Schmuddelkram nun automatisch erkennen und aussortieren. Der Säuberungsaktion sind aber auch harmlose Inhalte wie Nintendo-Maskottchen Mario oder Lasagne-Liebhaber Garfield zum Opfer gefallen.

Das Ende vom LEAD: Die neue Softwear von Microsoft

Wenn man’s tragen kann, sieht es fantastisch aus. Auch Microsoft beteiligt sich an der Weihnachtsaktion "Scheußliche Pullover" und verlost für einige Fans (?) "Softwear" im Windows-95-Design. Sozusagen ein modischer Bluescreen.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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