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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Apple

TechTäglich: Das ist das teuerste Videospiel aller Zeiten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Das ist das teuerste Videospiel aller Zeiten

Microsoft arbeitet offenbar am teuersten Videospiel, das bisher entwickelt wurde. Laut Xbox Dynasty und Digital Trends liegt das Budget für das Actionspiel "Halo Infinite" bei über 500 Millionen Dollar (446 Millionen Euro). Das ist nochmals drastisch mehr als bei den bisher kostspieligsten Top-Spielen wie "Call of Duty: Modern Warfare 2" oder "Destiny", die bei rund 300 Millionen Dollar lagen. Die halbe Milliarde für den neuen Shooter soll nur die Produktionskosten abdecken, Marketing geht extra. "Halo Infinite" erscheint laut letzter Meldungen Ende 2019 als Singleplayer-Version, die Multiplayer-Modi starten dann 2020. Das Open-World-Spiel läuft exklusiv auf Xbox One, Windows 10 und voraussichtlich auch auf der nächsten Xbox-Generation. Es soll Microsoft den dringend benötigten Mega-Hit bescheren, der im Kampf mit Sonys PlayStation 4 bisher fehlt.

Pixel 3a: Google bringt Mittelklasse-Smartphone

Google Pixel3
Gleiche Fotoqualität, günstigerer Preis: Google erweitert seine Pixel-Modellreihe (Foto: Google)

Googles vielgerühmtes Smartphone-Flaggschiff und Foto-Wunder Pixel 3 ist online mittlerweile ab etwa 620 Euro zu haben. Und bald könnte es ein noch günstigeres Pixel geben. Denn sowohl im Google Store als auch in Entwickler-Dokumenten sind Hinweise auf ein Pixel 3a erschienen, bei dem es sich offenbar um Googles erstes Mittelklasse-Smartphone handelt. Neben der Standard-Größe des 3a (Codename "Bonito") soll laut Engadget auch ein größeres 3a XL ("Sargo") kommen. Beide Modelle bieten demnach den "Pixel Visual Core", der selbst mit nur einer Kameralinse auf der Rückseite für exzellente Fotoqualität sorgt. Voraussichtlicher Zeitplan: Präsentation auf der Google-Entwicklerkonferenz I/O Anfang Mai, Verkaufsstart im Sommer 2019.

Apple Music überholt Spotify – in den USA

Apple Music
Apple Music wächst rund doppelt so schnell wie Spotify (Foto: Apple)

Knapp vier Jahre nach seinem Start am 30. Juni 2015 ist Apple Music nun an Streaming-Pionier Spotify vorbeigezogen – zumindest in Sachen bezahlte Abos in den USA. Laut Wall Street Journal und New Musical Express hat Apple Music auf dem Heimatmarkt nun 28 Millionen Abonnenten, Spotify liegt bei 26 Millionen. Weltweit haben die Schweden nach Angaben von Statista mit 96 Millionen Abos im Vergleich zu Apples zuletzt über 50 Millionen aber immer noch deutlich die Ohren vorn. Doch das könnte sich langfristig ändern. Denn Apple Music profitiert davon, dass es auf jedem neuen Apple-Gerät bereits ohne App-Download vorinstalliert ist, und kommt deshalb weltweit auf doppelte so hohe Zuwachsraten wie Spotify.

Tesla überholt Ferrari – dank Motor-Update

Apropos Überholen. Davon träumen Audi, Mercedes und BMW: Nur durch ein Software-Update erhöht Tesla in diesen Wochen die Leistung des Model 3 um rund fünf Prozent und die Höchstgeschwindigkeit um 10 km/h. Das kündigte Elektroauto-Guru Elon Musk bereits Anfang März in einem Tweet an. Die Auswirkungen hat jetzt ein Ferrari 458 in einem 400 Meter langen Drag Race in den USA zu spüren bekommen. Der stolze italienische Sportwagen musste sich von Teslas Mittelklasse-Elektroauto um zwei Zehntel abhängen lassen. Bereits ohne das jüngste Update beschleunigt die Performance-Version des Model 3 in 3,2 Sekunden von 0 auf 96 km/h. Und mit der Software-Aktualisierung geht es offenbar noch ein paar Hundertstel flotter. Das Magazin Teslarati jubelt über den Prestigeerfolg: "Bis der 458 richtig in Schwung war, war das Model 3 bereits im Ziel."

Galaxy S10: Auch Fingerabdruck ist nicht sicher

I attempted to fool the new Samsung Galaxy S10's ultrasonic fingerprint scanner by using 3d printing. I succeeded.

Dass sich die Gesichtserkennung des Samsung Galaxy S10 durch Fotos, Videos und sogar durch die Gesichter von Geschwistern überlisten lässt, haben Tests bereits kurz nach der Veröffentlichung bewiesen. Nun zeigt sich: Auch der Fingerabdruck-Sensor unter dem Display, der sich ebenfalls zum Identifizieren des Nutzers – oder sogar fürs Bezahlen per Smartphone – verwenden lässt, ist nicht hundertprozentig sicher. Ein Nutzer der Fotowebseite Imgur namens Darkshark zeigt jetzt, wie das funktioniert.

Er hat seinen Fingerabdruck auf einem Weinglas fotografiert und daraus in 3ds Max eine Vorlage für einen 3D-Drucker erstellt. Nach drei Versuchen, so The Verge, war der 3D-Ausdruck seines Fingerabdrucks gut genug, um sich damit am S10 anzumelden. Solch einen technischen Aufwand dürften Smartphone-Diebe und Internet-Kriminelle zwar in aller Regel nicht betreiben. Dennoch zeigt der Fingerabdruck-Hack, dass Samsung die Sicherheit seiner Geräte nach wie vor nicht ernst genug nimmt. Die Ultraschall-Erkennung, die die Koreaner für ihren Fingerabdruck-Sensor verwenden, gilt ohnehin als relativ anfällig für Manipulationen. Nachdem seine Technik nun funktioniert, "schaffe ich das mit jedem Fingerabdruck innerhalb von drei Minuten", kritisiert Darkshark.

Das Ende vom LEAD: Hightech-Uri-Geller scheitert am iPad mini

Wenn neue Apple-Hardware erscheint, stehen Legionen von YouTubern parat, um iPhone & Co. möglichst fantasiereich und klickträchtig zu ruinieren und zu verschrotten. Beim neuen iPad mini ist YouTuber JerryRigEverything jetzt aber ein Stück weit gescheitert: Das gerade vorgestellte Tablet lässt sich mit zwei Händen zwar massiv verbiegen. Es bricht aber nicht auseinander wie die größeren Pro-Modelle, und funktioniert nach dem Martyrium nach wie vor. Zudem splittert der Bildschirm nicht. Der erfahrene Apple-Verbieger JerryRigEverything, quasi der Uri Geller des Hightech, lobt: "Ich bin erstaunt, dass es Apple ein Stück weit geschafft hat, die Physik auszutricksen."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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