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Space Life Origin
(Bild: Space Life Origin)
Facebook Roboter Netflix

TechTäglich: Das erste Baby im All

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Bundeskartellamt vs. Facebook

Facebook Foto Gratis Quelle Pixabay Com
(Bild: Pixabay)

Das Bundeskartellamt will die Sammelwut der Daten-Krake Facebook einschränken. Eine entsprechende Anordnung wird laut "Bild am Sonntag" in Kürze zugestellt. Konkret geht es dabei um die Weitergabe der Facebook-Daten ohne entsprechende Zustimmung der User an verknüpfte Drittanbieter wie WhatsApp, Instagram, Twitter und Co.! Die Bonner Behörde wirft dem US-Konzern Marktmissbrauch vor. Das Kartellamt sieht selbst die Einbindung eines Facebook-Like-Buttons in andere Websites als einen Verstoß an. Selbst wenn der User gar nichts liken würde, gingen bereits Daten an Facebook, argumentiert das Bundeskartellamt. Zur Umsetzung soll Facebook offenbar eine Übergangsfrist gewährt werden. Wie lange diese sein soll, ist nicht bekannt. Facebook wird gegen die Entscheidung gerichtlich vorgehen.

Der Senioren-Roboter

Elli Q
(Bild: Intuition Robotics)

Die US-Firma Intuition Robotics hat nicht die jüngere Zielgruppe im Visier, sondern Senioren. Mit Elli-Q das Unternehmen aktuell den ersten Roboter für ältere Mitbürger vor. Sieht aus wie ein Inhaliergerät bei Schnupfen und Husten. Ist aber ein smartes Pflegepersonal. Elli-Q versteht nicht nur Spracheingaben, sondern lässt sich auch berühren beziehungsweise reagiert auf Befehle mit Leuchtsignalen und Bewegungen. Das smarte Gadget erinnert auch an die Einnahme von Medikamenten oder den nächsten Arztbesuch. Über ein Mobilteil nimmt der Senior Kontakt zu Gleichaltrigen auf. Software wie Spotify ist automatisch verfügbar, eine Einrichtung ist nicht mehr nötig. Der digitale Assistent hat mit 1500 Euro und monatlichen Abokosten von bis zu 50 US-Dollar (knapp 44 Euro) aber seinen Preis.

Start-up will Baby ins All schießen

Space Life Origin
(Bild: SpaceLifeOrigin)

Neil Alden Armstrong war am 21. Juli 1969 der erste Mensch auf dem Mond. Zu diesem Zeitpunkt war der Astronaut 38 Jahre jung. Das Startup "SpaceLifeOrigin" findet: Viel zu alt. Und wenn wir mal Elon Musks Träume vom Menschen im All beiseite lassen, ist das Projekt der Niederländer wahrlich ambitioniert: Schon 2024 soll das erste Baby im All geboren werden. Wie die Firma innerhalb von fünf Jahren all diese Unwägbarkeiten bis hin zu den Folgen der Schwerelosigkeit hinbekommen will? Dazu schweigt sich Egbert Edelbroek, einer der leitenden Angestellten von SpaceLifeOrigin gegenüber digitaltrends noch aus. Kinderleicht, natürlich.

United we stand

Fly Apple fly, up up to the sky. Steve Jobs hatte einen eigenen Privatflieger. Auch Apple-CEO Tim Cook jettet viel um die Welt. Doch auch andere leitende Apple-Mitarbeiter fliegen aus – vor allem von San Francisco nach Shanghai. Wie der Twitter-Account LAflyer ermittelte, ist Apple der zahlungskräftigste Kunde von United Airlines am Flughafen SFO. United we stand: 150 Millionen Dollar gibt Apple für Flugtickets bei United aus. Für die Route San Francisco gen Shanghai reserviert Apple täglich an jedem Tag im Jahr 50 Business-Seats. Zum Vergleich: Facebook und Google lassen am SFO "nur" jeweils 34 Millionen Dollar pro Jahr bei United. Warum Apple so auf Shanghai fliegt: Der Airport ist das Drehkreuz nach Asien. Dort lässt Apple fast alles produzieren – und deshalb jetten so viele Apple-Mitarbeiter täglich hin und her. Wer weiß, vielleicht ist ja der iFlyer das "next big thing" von Apple, ein Jet, der Mitarbeiter nach Asien und zurück beamt. Würde auf jeden Fall langfristig Kosten sparen.

Black Mirror als Buch

Helle Materie Foto Gratis Quelle Amazon
(Bild: Amazon)

Hast du schon "Black mirror" bei Netflix geschaut? Das inoffizielle Buch zur Kultserie liefert jetzt eine bisher unbekannte deutsche Autorin. Sina Kamala Kaufmanns gerade mal 172-seitiger neu erschienener Band "Helle Materie. Nahphantastische Erzählungen" versammelt zwölf Kurzgeschichten, die die Welt von morgen zeigen. Eine Welt, die "zwischen technischen Hypes und Wohlstandshipness" aus den Fugen geraten ist. Beklemmend und faszinierend taucht die Autorin, die Politik, Philosophie und öffentliches Recht studierte und danach in der Gaming-Industrie anheuerte, in eine Black-mirror-ähnliche Zukunft ab, in der z.B. Manager-Männer in Frauenkleidern Vorträge halten müssen, weil die nicht erfüllte 50-Prozent-Frauenquote im Unternehmen ausgeglichen werden muss. Gehört auf jeden CEO-Schreibtisch.

Das Ende vom LEAD: Was Siri beatet

Manchmal stottert Apples Sprachassistentin Siri. In diesem Fall aber absichtlich. Es ist der Rhythmus, wo Siri mit muss. Sie rechnet eine komplizierte Mathe-Aufgabe vor und bei der Antwort klopfen zwei Schüler gleichmäßig mit ihren Stiften auf den Tisch. So wird Siri zur Beatbox(erin):

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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