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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Cool! 15-Jährige twittert per Kühlschrank

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Cool! 15-Jährige twittert per Kühlschrank

Atemlos verfolgt das Internet ein Technik-Duell zwischen der 15-Jährigen Dorothy aus Kentucky und ihrer Erziehungsberechtigten. Aus disziplinarischen Gründen hat die Mutter dem Teenie-Mädchen ein Internetgerät nach dem anderen entzogen – weil sie einen Reiskocher vor lauter Surfen in Flammen aufgehen ließ. Vom Smartphone bis zum Nintendo DS, alles weg. Doch Dorothy ist clever. Nach einem ersten SOS-Tweet ("Ich bin für immer weg. Meine Mutter hat mir mein Handy weggenommen. Ich vermisse Euch alle so sehr. Ich weine. Goodbye.") twitterte sie zuletzt mit der Sprachsteuerung des LG-Smartkühlschranks ihrer Familie.

O-Ton des Kühlschrank-Tweets: "Ich weiß nicht, ob dieser Tweet ankommt. Ich spreche mit meinem Kühlschrank. Meine Mutter hat mir schon wieder alle Elektronikgeräte weggenommen." Zuvor twitterte der bekennende Ariana-Grande-Fan bereits vom Nintendo DS und von der antiken Wii-Konsole aus, die einen rudimentären Browser bietet. Mittlerweile schwappt eine #FreeDorothy-Welle durchs Netz, der sich auch Kühlschrank-Hersteller LG angeschlossen hat. Statt 500 Followern hat Dorothy jetzt über 30.000. Nur Ariana Grande schweigt – noch.

Apple: Akku-Warnung dient nur der Sicherheit

Apple beteuert, dass der umstrittene neue Akku-Warnhinweis auf iPhone XR, XS und XS Max nur der "Sicherheit der Nutzer" diene. Die Reparaturspezialisten von iFixit hatten entdeckt, dass nach einem unautorisierten Akkutausch an den aktuellen iPhones eine Einblendung auf dem Bildschirm erscheint, die die Nutzer davor warnt, dass offenbar kein Original-Akku von Apple eingebaut wurde. Nur offizielle Apple-Händler und Partner sind in der Lage, den Hinweis zu deaktivieren, der auch bei einem vom Nutzer selbst oder in einer Werkstatt fachgerecht eingebauten Original-Akku von Apple erscheint.

"Wir nehmen die Sicherheit unserer Kunden sehr ernst und wollen sicherstellen, dass jeder Batteriewechsel ordnungsgemäß durchgeführt wird", erklärte jetzt ein Apple-Sprecher gegenüber The Verge. Und weiter: "Diese Informationen dienen dazu, unsere Kunden vor beschädigten, minderwertigen oder gebrauchten Batterien zu schützen. Die Einblendung hat keinen Einfluss auf die Benutzung des iPhones nach einer nicht autorisierten Reparatur." Weil der Warnhinweis viele Kunden aber dazu bringen dürfte, teurere Akkus beim Apple-Händler einbauen zu lassen, vermuten Experten nach wie vor, dass es zwar um Sicherheit geht – aber vor allem um die Sicherheit, dass die Apple-Gewinne nicht schrumpfen.

Dringendes Update! Microsoft warnt Windows-Nutzer

W10 Update
Bitte dringend updaten! In Windows klafft wieder ein Loch (Foto: Microsoft)

Neue Sicherheitswarnung für Windows-Nutzer. Nach der Notfall-Aktualisierung wegen der Schadsoftware "BlueKeep" im vergangenen Mai, die auch Windows 7 und XP betroffen hatte, heißt der nächste kritische Schädling "DejaBlue". Auch diesmal geht es um eine gefährliche Lücke in den Remote Desktop Services für die Fernsteuerung von PCs. Microsoft und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) raten Nutzern von Windows 10 und auch wieder älterer Windows-Versionen jetzt erneut dringend zu einem Softwareupdate, das das Problem beseitigen soll.

Das BSI sieht eine erhebliche Gefahr durch "DejaBlue", das sich wurmartig ohne jegliches Zutun des Nutzers vermehrt: "Nach unserer Einschätzung ist es mit einer derartigen Häufung an Schwachstellen dieser Art nur noch eine Frage der Zeit, bevor es zu mit WannaCry vergleichbaren Cyber-Angriffen kommt." Rechner, auf denen die automatische Softwareaktualisierung aktiviert ist, dürften mittlerweile bereits geschützt sein. Alle anderen Nutzer sollten das "Windows Update" starten. Zuletzt bei "BlueKeep" hatte das offenbar nicht wunschgemäß funktioniert. Selbst einen Monat nach dem ersten Hinweis des BSI waren laut WDR in Deutschland noch Tausende von Rechnern ungeschützt, so dass die Behörde nochmals vor der Sicherheitslücke warnen musste.

Sie war noch niemals in New York! Der Greta-Tracker

Umwelt-Ikone Greta Thunberg ist auf dem Weg zum UN-Klimagipfel in New York – mit der klimaneutralen Hochseejacht "Malizia", die gestern im englischen Hafen Plymouth ablegte. Es dürfte für die 16-Jährige und ihre Crew eine beschwerliche zweiwöchige Reise werden. Denn wie mittlerweile bekannt ist, wurde Greta bereits beim Probesegeln seekrank, und die Wetteraussichten sind bescheiden.

Wer der jungen Schwedin die Daumen drücken und ihre Reise verfolgen will, findet im Internet gleich zwei Greta-Tracker. Die offizielle Website ihres Captains Boris Herrmann zeigt die aktuelle Position der Malizia, sowie alle Tweets und Instagram-Posts, die unterwegs abgesetzt wurden. Alternativ gibt es eine weitere Karte auf windy.com. Am Donnerstagvormittag hatte es das Schiff vor die Küste der Bretagne bei Brest geschafft. "Wir sind unterwegs", heißt es im bisher letzten Tweet der Friedensnobelpreis-Kandidatin.

Spotify: Mehr Hilfe für Podcaster

Die Podcast-Offensive von Spotify läuft. Und der schwedische Streamingdienst will seinen Podcastern nun Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Beiträge noch besser zu organisieren, zu analysieren und zu vermarkten. Dazu hat der Service "Spotify for Podcasters" jetzt die Betaphase verlassen und ist für alle Nutzer verfügbar. Er zeigt beispielsweise an, wie oft und wie lange Podcasts gehört wurden, wie hoch die Zahl der Zuhörer ist, und wie sich die Streams auf einzelne Episoden verteilen.

Zusätzlich gibt es detaillierte Infos wie Geschlecht, Alter, Herkunft oder musikalische Vorlieben der Zuhörer. "Bei so vielen Podcasts ist es wichtiger denn je, dass Ihr über die Daten verfügt, die Ihr benötigt, um Euer Publikum zu verstehen und zu erweitern", schreibt Spotify in einem Blogeintrag. "Und das ist genau das, wofür Euer Dashboard entwickelt wurde." Der neue Service ist unter podcasters.spotify.com verfügbar.

Das Ende vom LEAD: Applaus für Angela

Twitter applaudiert Angela Merkel. Bei einem Bürgergespräch in Stralsund schwadronierte gestern ein Teilnehmer aus dem rechten politischen Spektrum von der "Meinungsfreiheit", die in Deutschland für AfD-Mitglieder und für "Patrioten" nicht gegeben sei. Wie bewundernswert gelassen und mit ihrem typischen Mutterwitz die Kanzlerin dem patriotischen "besorgten Bürger" Kontra gab, imponiert vielen Twitterern. O-Ton Merkel: "Es ist Tatsache, dass Sie hier in Reihe 1 sitzen und mit Ihrer Frage nicht gefährdet sind." Dafür gibt es mittlerweile über 14.000 Likes.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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