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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Car Thing – das ist die erste Hardware von Spotify

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Car Thing: Das ist die erste Hardware von Spotify

Spotify Car Thing
Da ist das Thing! Spotify zeigt seine erste eigene Hardware (Foto: Spotify)

Freie Fahrt für die erste eigene Hardware von Spotify! Der Audiostreamingdienst hat am Wochenende das "Car Thing" vorgestellt, einen smarten Assistenten mit Sprachsteuerung für das Anhören von Musik und Podcasts im Auto. Das Gerät wird in die 12-Volt-Buchse gesteckt, die die Älteren noch als Zigarettenanzünder kennen. Vom Audiostream soll nicht nur der Nutzer profitieren, sondern auch Spotify selbst. Denn das "Car Thing" übermittelt an die schwedische Firma Informationen, wie Autofahrer Musik und Podcasts verwenden.

"Die Amerikaner verbringen jedes Jahr 70 Milliarden Stunden hinter dem Lenkrad", heißt es in der Ankündigung. "Deshalb ist es so wichtig, was sich die Leute anhören, um diese langen Stunden zu überstehen." Mit dem Befehl "Hey, Spotify" und der Nennung von Titeln, Alben oder Playlists überträgt die Hardware die gewünschten Inhalte per Bluetooth auf die Autolautsprecher. Das "Car Thing" startet in den nächsten Wochen als Betatest vorerst nur in den USA. Spotify wendet sich selbst an Kunden, denen es ein Gerät zum Ausprobieren überlassen will. Dass das Auto-Zubehör je auf den Markt kommt, ist bisher eher unwahrscheinlich. Spotify scheint aber größere Pläne in Sachen Assistenten zu haben. Denn neben "Car Thing" haben sich die Schweden auch die Marken "Home Thing" und "Voice Thing" schützen lassen.

Google kündigt Huawei die Android-Lizenz

Gerade wurde Huawei noch für die exzellente Kamera seines neuen Smartphone-Flaggschiffs P30 Pro gefeiert. Doch nun sieht CNBC bereits das "Ende der globalen Smartphone-Ambitionen" des chinesischen Herstellers heraufziehen. Und Bloomberg schreibt vom Beginn des "Kalten Kriegs der Technik". Grund: In Folge der massiven Handelskonflikte zwischen den USA und China hat Google Huawei die Lizenz für die Nutzung seines Android-Betriebssystems entzogen. Damit könnten Huawei-Smartphones künftig keine Android-Updates und keine Apps wie Gmail oder YouTube mehr erhalten. Laut eines Tweets des offiziellen Android-Accounts sollen Dienste wie Google Play auf bestehenden Huawei-Geräten vorerst zwar weiterhin funktionieren. Ob Smartphones wie das P30 Pro auch künftig Android-Aktualisierungen erhalten, ist aber fraglich.

Die US-Regierung hatte Huawei letzten Freitag auf eine schwarze Liste chinesischer Firmen gesetzt, mit denen US-Unternehmen ohne Genehmigung der Regierung keine Geschäftsbeziehungen mehr unterhalten dürfen. Firmen wie Intel, Qualcomm, Xilinx und Broadcom haben sich dem Huawei-Lieferstopp bereits angeschlossen. Der Konflikt könnte weltweit den Start der 5G-Netzwerke verzögern, für die Huawei einer der Hauptlieferanten ist. In Sachen Smartphones hatte das Unternehmen bereits vor Wochen angekündigt, dass es für den Fall eines Android-Boykotts ein eigenes Betriebssystem entwickelt hat.

Lady Gaga singt für Steve Jobs

Apple hat seinen Campus "Apple Park" nun auch offiziell eingeweiht – mit einem Privatkonzert von Lady Gaga auf der neuen Regenbogen-Bühne im Inneren des "Raumschiffs", und mit regenbogenfarbigen Dekorationen auf dem gesamten Gelände. Die Show war eine interne Veranstaltung für Apple-Mitarbeiter, die zuvor im Intranet angekündigt worden war. Gleichzeitig sollte das Event Apple-Gründer Steve Jobs ehren, den geistigen Vater und Initiator des "Apple Park". Sein Nachfolger Tim Cook schrieb auf Twitter: "Wir sind heute in dem Haus zusammengekommen, das Du Dir für uns erträumt hast, und haben Deinen Geist gefeiert. Wir lieben Dich, Steve." Die Mitarbeiter bejubelten das Konzert als "Applechella", in Anlehnung an das legendäre "Coachella"-Festival.

Versöhnliches Ende für Game of Thrones

Das war’s dann! Vergangene Nacht ist "Game of Thrones" in den USA mit der sechsten Folge der achten Staffel namens "The Iron Throne" zu Ende gegangen. Noch einmal 82 Minuten Drama und Kampf um den eisernen Thron in der insgesamt 73. Folge der Saga. Und nach den weltweiten Missfallenskundgebungen der letzten Wochen zeigen sich die meisten Fans nach der letzten Folge versöhnlich. "Werden sie je mit dem Ende der Serie zufrieden sein? Fragt uns in zehn Jahren nochmal", heißt es auf dem Bewertungsportal Rotten Tomatoes. Technik-Journalisten-Legende Walt Mossberg twitterte: "Das Finale war nicht makellos, aber zufriedenstellend. Ein Sieg für das Haus Stark, und ein Bogen zu Staffel 1. Friede, und angemessene Schicksale für die wichtigsten Charaktere. Viel besseres Tempo, Dialoge und Handlung als in den letzten Folgen. Aber die Wandlung von Dany ist immer noch zu abrupt." HBO hat derweil für kommenden Sonntag eine zweistündige Dokumentation namens "Game of Thrones: The Last Watch" zur letzten Staffel angekündigt, für die es jetzt einen Trailer auf YouTube gibt.

Google späht Einkäufe von Gmail-Nutzern aus

Gmail
Wer Gmail nutzt, muss wissen, was er tut. Nun gibt es neue Datenschutz-Probleme (Foto: 123rf.de)

Keine guten Nachrichten für die Nutzer von Gmail: Google speichert offenbar die Einkäufe der Nutzer seines Mail-Dienstes. Das passiert laut CNBC auch dann, wenn die Käufe über keinen Google-Dienst erfolgt sind. Der US-Konzern nutzt dafür offenbar Bestellbetätigungen, die in den Postfächern landen. So sammelt Google – einmal mehr – detaillierte Informationen über Lebensgewohnheiten und Konsumverhalten seiner Nutzer. Welche Daten Google über ihre Einkäufe gespeichert hat, können Gmail-Nutzer hier abrufen.

Google verwendet die Informationen nach eigenen Angaben nicht für Werbung, und verkauft sie auch nicht an Dritte. Warum sie dann überhaupt gesammelt und gespeichert werden – diese Frage bleibt offen. Gmail-Kunden können das Speichern zwar abstellen. Möglich ist das allerdings nur, wenn Nutzer generell Web- und App-Aktivitäten von Google einschränken, und damit beispielsweise keine Suchvorschläge mehr erhalten. Google hat gegenüber CNBC zugesagt, die entsprechende Option in den Privatspäre-Einstellungen leichter verfügbar zu machen.

Das Ende vom LEAD: China mit Gesichtserkennung für Pandas

Panda
Eindeutig erkannt: Das ist kein Fiat Panda (Foto: Wikipedia)

China setzt massiv auf Gesichtserkennung – und das nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren. Chinesische Experten haben eine App entwickelt, mit der sie Pandas erkennen und unterscheiden können. Anhand von 120.000 Bildern und 10.000 Videos von Riesenpandas sollen sich die Tiere nun eindeutig identifizieren lassen. Die Gesichtserkennung soll aber nicht dem Ausspähen von Dissidenten-Pandas dienen, sondern den Artenschutz fördern. Denn mit der App können die Forscher Lebensumstände und Verhalten der Tiere besser als bisher analysieren, erklärt das Magazin Quartz.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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