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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Sony

TechTäglich: Big in Japan – Sony bringt Fernseher für 70.000 Dollar

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Big in Japan: Sony bringt Fernseher für 70.000 Dollar

Sony 98 Zoll
Riesen-Überraschung – der neue Sony-Fernseher ist 2,49 Meter groß (Foto: Sony)

Ein 98-Zoll-Fernseher für 70.000 Dollar könnte Sonys großer (!) Trumpf für die PlayStation 5 sein. Vor Ostern haben die Japaner erste Details zu ihrer neuen Spielkonsole veröffentlicht, die Bildauflösungen bis zu 8K unterstützt. Und nun kommen die passenden Fernseher: Sonys neue Master Series Z9G besteht zunächst aus zwei 8K-Geräten, die beide im Juni erscheinen. Die 85-Zoll-Version (2,16 Meter) kostet 13.000 Dollar. Und den bisher konkurrenzlosen 98-Zoll-Giganten (2,49 Meter) verkaufen die Japaner zum nicht mehr ganz volkstümlichen Preis von 70.000 Dollar.

"Kostet mehr als eine Chevrolet Corvette", staunt Digital Trends – und rätselt über den mehr als fünffachen Preissprung zwischen 85 und 98 Zoll. Beide neuen Fernseher holen mit 8K und HDR das Maximale aus der künftigen PlayStation heraus, die Ende 2020 erscheinen soll. Das Problem bei der neuen Konsolen-Generation: Nur bei solchen gewaltigen Bildschirmgrößen erkennt das menschliche Auge überhaupt noch einen Unterschied zwischen 4K und 8K. Bei heute üblichen TV-Standards wie 55 Zoll (1,40 Meter) sind die Vorteile von 8K gegenüber 4K im wahrsten Sinne des Wortes überschaubar.

Knick-Karriere: Samsung verschiebt Falt-Smartphone

Das war zu erwarten: Samsung hat den für kommenden Freitag geplanten Verkaufsstart seines Falt-Smartphones Galaxy Fold auf unbestimmte Zeit verschoben. Nachdem der Knick-Bildschirm bei mindestens vier Testern in den USA bereits nach ein bis zwei Tagen defekt war, schreibt Samsung in einer Pressemitteilung: "Während viele Tester uns vom gewaltigen Potenzial berichtet haben, das sie in dem Gerät sehen, haben uns andere gezeigt, dass das Gerät weitere Verbesserungen benötigt, die für die bestmögliche Nutzererfahrung sorgen." Bereinigt von PR-Geschwurbel bedeutet das: Auf dem momentanen Stand ist das Galaxy Fold noch nicht marktreif. Dass Samsung US-Journalisten dafür brauchte, um das zu erkennen, wirft kein gutes Licht auf die Qualitätssicherung der Koreaner.

Samsung zieht laut Reuters nun alle Testgeräte wieder ein, um sie genau zu untersuchen. Nachdem offenbar Veränderungen am Design nötig sind, dürfte die Verzögerung eher bei Monaten als bei Wochen liegen. Nach ersten Erkenntnissen drückt der Mechanismus des Scharniers von innen zu stark gegen den Bildschirm. Hauptproblem bei den Tests war aber offenbar, dass die Journalisten eine Folie vom Falt-Display entfernt haben, die wie eine Schutzfolie aussah – die aber tatsächlich die oberste Schicht des Bildschirms darstellt. Analyst Kim Young-Woo von SK Securities kritisiert: "Es ist ein Desaster, dass Samsung Testexemplare an Journalisten abgibt, ohne genaue Anweisungen, wie man mit dem Gerät umgehen muss."

Fortnite-Konkurrent Apex Legends: Es geht steil bergab

Apex Vs Fortnite
Fortnite ist wieder Spiele-King – zumindest in Sachen Streaming (Foto: StreamElements)

Electronic Arts, größter Spielehersteller der Welt, schafft es mit seinem "Fortnite"-Konkurrenten "Apex Legends" offenbar nicht, einen Hype zu erzeugen, der mit dem großen Vorbild mithalten kann. Denn gut zwei Monate nach dem Start lässt das Interesse an "Apex Legends" laut PC Gamer bereits stark nach. Nach aktuellen Analysen von StreamElements ist die Zahl der wöchentlich gestreamten Videos von "Apex Legends" auf dem Videokanal Twitch zuletzt um 75 Prozent gegenüber dem Höchststand zurückgegangen, von 40 Millionen Stunden auf zehn Millionen Stunden. "Fortnite Battle Royale", das von Hersteller Epic Games mit regelmäßigen Updates und Attraktionen sowie der anstehenden ersten Weltmeisterschaft permanent im Gespräch gehalten wird, liegt nach einer kurzen Delle zum Start von "Apex Legends" dagegen weiterhin stabil bei über 20 Millionen Stunden pro Woche.

Warum „Metallica“ so ein schlechtes Passwort ist

Rockbands rocken nicht – zumindest nicht als Passwörter für Computer und Smartphones. Laut einer Analyse des britischen National Cyber Security Center gehören "Metallica", "Slipknot" und "Blink182" zu den meistgeknackten Passwörtern auf der Insel. Hiphop ist auch keine Alternative – weder musikalisch noch in Sachen Sicherheit. Denn auch "Eminem" und "50Cent", so der Rolling Stone, haben es auf die zweifelhafte Liste der unsichersten Passwörter geschafft. Spielefiguren und Superhelden ("Superman", "Batman" oder "Pokemon") dienen ebenfalls nur als freundliche Einladung an Hacker. Die schlechtesten Passwörter der Welt bleiben allerdings die üblichen Geistesblitze wie "123456", "123456789", "qwerty" und "1111111". Die drei Zahlenfolgen tauchen allein in der Hacker-Datenbank "Have I Been Pwned" mit über 30 Millionen erfolgreich geknackten Geräten auf.

Switch Mini: Nintendo gibt klein bei

Nintendo Switch Mini
Ohne ansteckbare Controller – Phantombild des Nintendo Switch Mini (Foto: iMore)

Nintendos Switch-Konsole hat sich seit ihrem Start vor zwei Jahren zum größten Erfolg der jüngeren Firmengeschichte gemausert. Allein bis Ende 2018 wurden über 32 Millionen Exemplare verkauft. Laut iMore dürften die Japaner die Modellpalette nun sowohl nach unten als auch nach oben erweitern. Als neues Einstiegsmodell soll demnach ein Switch Mini ab Herbst 2019 die veralteten Mobilkonsolen 2DS und 3DS ersetzen. Im Gegensatz zur aktuellen Switch wären die Controller bei der verkleinerten Version nicht mehr abnehmbar, der Preis dürfte bei rund 200 Euro liegen. Auch das Dock zum Anschluss an den Fernseher würde entfallen. In einem chinesischen Forum ist nun ein glaubwürdiges erstes Foto der Rückseite aufgetaucht.

Ebenfalls im Gespräch ist eine leistungsstärkere Switch Pro, deren Grafik besser als bisher mit PlayStation 4 und Xbox One mithalten kann. Auf der Wunschliste von iMore: Eine höhere Auflösung als die momentanen bescheidenen 720p des Switch-Bildschirms, längere Akkulaufzeit als die aktuell drei Stunden, ein stabilerer Ständer auf der Rückseite und eine zuverlässigere Verbindung zu den ansteckbaren Joy-Con-Controllern. Zumindest die ersten beiden Wünsche – schärferes Bild und längere Akku-Laufzeit – dürften sich aber kaum unter einen Hut bringen lassen.

Das Ende vom LEAD: Claude Debussy für 80-Jährigen Elefanten

Das schönste Video des Osterdienstags kommt von kanadischen Umweltschützern: Sie haben einen Pianisten engagiert, der einem 80-Jährigen blinden Elefanten zum gestrigen "Earth Day" Claude Debussys "Claire de Lune" vorgespielt hat. Der mächtige alte Dickhäuter lauscht überaus andächtig. Töröööö, wie schöööö!!!!!!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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