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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Games

TechTäglich: Bei Apex Legends gemogelt – PC für immer gesperrt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Bei Apex Legends gemogelt – PC für immer gesperrt

Wer beim "Fortnite"-Konkurrenten "Apex Legends" mogelt – der muss sich womöglich bald einen neuen PC kaufen. Denn Herausgeber Electronic Arts und Entwickler Respawn gehen massiv gegen Cheater vor, und sperren in schweren Fällen den betroffenen Computer für immer. Darüber haben sich zahlreiche Spieler in Internet-Foren beklagt. Mit einem gesperrten Rechner ist es selbst nach Formatieren und Austauschen der Festplatte, dem Wechsel diverser Hardware und nach Vergabe einer neuen MAC-Adresse nicht mehr möglich, sich bei Apex Legends anzumelden oder sich neu zu registrieren. Offenbar erkennen die Server an einigen unveränderbaren Merkmalen solche PCs. Laut Digital Trends offenbar die einzige Möglichkeit, das Spiel wieder zu zocken: "Einen neuen PC kaufen!" Im Gegensatz zu Fortnite-Entwickler Epic Games, der seine Schummler seit Monaten nicht in den Griff bekommt, gilt bei Apex das Prinzip "Null Toleranz". Allein in den ersten beiden Wochen nach der Veröffentlichung hat Respawn 16.000 Schummler gesperrt.

WhatsApp-Gründer fordert: "Löscht Facebook!"

Brian Acton
Wurde mit Facebook zum Milliardär – und nun zum Facebook-Dissidenten: Brian Acton (Foto: WhatsApp)

WhatsApp-Gründer Brian Acton hat seine Forderung an Facebook-Nutzer wiederholt, das Netzwerk nicht mehr zu verwenden. Seine Botschaft bei einer Rede an der Stanford University: "Löscht Facebook!" Acton hatte WhatsApp gemeinsam mit Mitgründer Jan Koum 2014 für 16 Milliarden Dollar an Facebook verkauft, verließ das Unternehmen aber 2017 wegen zunehmender Datenschutz-Differenzen mit der Führung um Mark Zuckerberg. In einer Art Rundumschlag gegen die großen Tech-Unternehmen kritisierte Tech-Milliärdär Acton die Kontrollmechanismen von Firmen wie Facebook, Twitter, Apple oder Google gleichermaßen: "Sie schaffen es nicht, zu unterscheiden, was Hass-Botschaften sind, und was nicht. Apple kann nicht unterscheiden, was eine ‚gute‘ und was eine ‚böse‘ App ist. Und Google kann ‚gute‘ und ‚böse‘ Webseiten nicht auseinanderhalten." Sein Fazit laut BuzzFeed News: "Wir geben ihnen die Macht, wir kaufen ihre Produkte. Wir melden uns auf diesen Webseiten an. Wir sollten Facebook löschen, denke ich."

Google Pixel 4: Erstmals mit Doppel-Kamera?

Google Pixel 4
Doppelt so gut? Das Google Pixel 4 setzt offenbar auf Zweifach-Kameras (Foto: SlashLeaks)

Bereits Googles aktuelles Pixel 3 liegt in allen Tests von Smartphone-Kameras ganz weit vorne – obwohl Google im Gegensatz zu allen anderen großen Konkurrenten nur eine Einzel-Kamera auf der Rückseite einsetzt. Aber selbst damit gelingen dank cleverer künstlicher Intelligenz ein attraktives Bokeh und der erstaunliche Nachtsicht-Modus "Night Sight". Doch mit dem anstehenden Pixel 4 rüstet Google offenbar auf. Auf der Seite SlashLeaks ist die Skizze eines Pixel 4 XL mit Doppel-Kamera aufgetaucht. Auch auf der Vorderseite befindet sich demnach eine doppelte Selfie-Kamera. Selbst mit zwei Linsen auf der Rückseite würde Google aber weiterhin Zurückhaltung gegenüber der Konkurrenz üben, die auf drei (ab Herbst beim iPhone XI) bis fünf Linsen (Nokia 9 PureView) setzt. Googles maschinelles Lernen könnte dieses Defizit aber erneut mehr als wettmachen.

China: Gesicht als U-Bahn-Fahrkarte

U Bahn Peking
Ticket bald überflüssig? In Chinas U-Bahnen wird Gesichtserkennung getestet (Foto: Wikipedia)

Gesichtserkennung ist in der Volksrepublik China als Maßnahme zur Identifizierung der Bürger allgemein anerkannt, Proteste von Datenschützern gibt es kaum. Die Technik kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn Chinesen bei Rot über die Ampel gehen. Der Sünder wird dann auf großen Displays an der Straße öffentlich an den Pranger gestellt. In chinesischen Filialen von Kentucky Fried Chicken bezahlen die Kunden ihre Hühnchen per Gesichtserkennung. Und nun soll sie auch als Fahrtkarte für den öffentlichen Nachverkehr dienen. Ein U-Bahn-Betreiber in der Tech-Metropole Shenzhen hat einen Test gestartet, bei dem die Gesichter aller Passagiere beim Passieren einer Kontrollstelle gescannt und per 5G-Netzwerk verarbeitet werden. Der Fahrpreis wird dann abgebucht. Shenzen Metro hat das System laut The Verge gemeinsam mit Huawei entwickelt. Fazit zur Gesichts-Fahrkarte, die die Rundum-Überwachung chinesischer Bürger weiter ausbaut: Schnell, komfortabel – und gruselig.

Neues Video: Lena Meyer-Hochkant

Als Video den Radiostar killte, und als Mark Knopfler "sein MTV" forderte, wurden Musikvideos noch im Querformat gefilmt, damit sie auf den Fernseher passen. Und selbst im YouTube-Zeitalter sind die Videos in aller Regel quer geblieben. Wer mit Vollbild gucken wollte, musste das Handy eben drehen. Doch das ändert sich nun: Star-Regisseur Paul Ripke hat "Don't Lie To Me", das neueste Musikvideo von Grand-Prix-Siegerin und Groß-Influencerin Lena Meyer-Landrut, im Hochformat gefilmt. Das passt zur Geschichte der Lena-Single, die mit iMessages und Anrufen eine turbulente Beziehung auf einem iPhone-Bildschirm nacherzählt. Auch der komplizierte Instagram- und YouTube-Alltag von Millenials sind in dem Handy-gerechten Clip zu erleben. Lena gibt sich die (Hoch)kante, und Mark Knopfler rotiert.

Das Ende vom LEAD: Der Brexit in einem einzigen Video

Darüber lacht Twitter gerade: Ein herrliches Video aus England zeigt das ganze Brexit-Elend in 41 Sekunden. 10,4 Millionen Views hat der Domino-Effekt bereits eingesammelt.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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Apex Legends Löscht Facebook! Google Pixel 4 Gesichterkennung Lena Brexit-Domino
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