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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Fortnite

TechTäglich: Auf einer Insel – Millionär will "echtes" Fortnite veranstalten

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Auf einer Insel: Millionär will "echtes" Fortnite veranstalten

Rifle für die Insel! Ein bisher anonymer Millionär will auf einer privaten Insel ein echtes Turnier in "Fortnite Battle Royale" veranstalten. Wie im virtuellen Vorbild sollen 100 Teilnehmer drei Tage lang jeweils zwölf Stunden gegeneinander kämpfen, bis nur noch der Sieger übrig bleibt. Geschossen wird dabei aber nicht mit echten Waffen, sondern mit Airsoft-Gewehren. Spezialkleidung mit Berührungssensoren registriert die Treffer, nachts wird gecampt. In einer Anzeige auf dem Luxus-Marktplatz Hush Hush sucht der offenbar britische Veranstalter in spe jetzt einen "Gamemaker", der den Schauplatz auf der Insel vorbereiten soll und der Erfahrung im "groß angelegten Event Management hat".

Als Tageshonorar für den sechswöchigen Job sind 1.500 Pfund ausgelobt, insgesamt liegt die Gage also bei 45.000 Pfund (52.000 Euro). Dem Sieger des Turniers, dem "Last Man/Woman Standing" winkt ein Preisgeld von 100.000 Pfund. Bei einem Erfolg soll das "Real Life Fortnite", quasi die "Hunger Games der Videospiele", künftig jährlich ausgetragen werden. Hush Hush-Gründer Aaron Harpin verrät nur so viel: "Battle-Royale-Spiele sind in den letzten Jahren unglaublich populär geworden. Unser Kunde ist großer Fan und will diese Spiele jetzt in die Realität umsetzen – so sicher wie nur möglich." An einer RTL-Version ("Buschis Battle Royale") scheint damit kaum mehr ein Weg vorbeizuführen.

Twitter sperrt Trump-Video – wegen Musik-Klau

Trump Batman
Es ist weg! Twitter hat ein Trump-Video wegen Copyright-Verletzung gelöscht, nur der Screenshot bleibt (Foto: Twitter)

Make Urheberrecht great again! Twitter hat nach nur wenigen Stunden ein Video von Donald Trump gelöscht, in dem der US-Präsident unerlaubt Musik aus dem Batman-Film "The Dark Knight Rises" verwendet hat. Weil keine Lizenz für den Einsatz der Musik des deutschen Komponisten Hans Zimmer vorlag, hat Warner Bros. laut BuzzFeed News eine Beschwerde bei Twitter eingereicht, die zur Entfernung des Clips führte. In dem bizarren Zwei-Minuten-Video, mit dem der Präsident offenbar die Kampagne zu seiner Wiederwahl 2020 einleiten wollte, wirft Trump seinen Kritikern – mit einer Anspielung auf Mahatma Ghandi – vor, ihn als Rassisten zu verunglimpfen. Statt des Videos des selbsternannten US-Ghandis ist jetzt auf Twitter nur noch ein Hinweis zu sehen, dass der Film auf Betreiben des Copyright-Inhabers entfernt wurde.

Helvetica: Legendäre Schrift jetzt fit fürs 21. Jahrhundert

Helvetica Now
Byte-Genossin: Die Helvetica wurde jetzt gründlich für elektronische Medien modernisiert (Foto: Monotype)

Eine der bekanntesten und meistgenutzten Schriften der Welt ist jetzt fit fürs 21. Jahrhundert. Rechteinhaber Monotype hat die Helvetica, die unter anderem als offizieller Font der New Yorker U-Bahn zum Einsatz kommt, ebenso umfassend wie behutsam modernisiert. Die neue Variante namens Helvetica Now mit ihren knapp 40.000 Zeichen soll sich nun besser für den Einsatz in verschiedensten elektronischen Medien eignen. Einer der Schwerpunkte war dabei die Lesbarkeit der "Byte-Genossin" auch in kleinsten Formaten, auf den Bildschirmen von Smartphones oder Smartuhren.

"Wir wollten die Helvetica wieder variantenreicher machen", erklärt Monotype-Schriftenchef Charles Nix im Interview mit The Verge. Hintergrund: Bei der Digitalisierung der 1957 erstmals eingeführten Schrift gingen viele Details der Druckversion verloren, große Schriftgrößen wurden schlicht verkleinert. Nun kehren viele dieser Details in verschiedenen Größen der Helvetica zurück, vom kleinen "u" ohne Serif bis zum "bartlosen g". Ergebnis, so Nix, der besonders stolz auf die Überarbeitung des britischen Pfund-Zeichens ist: "Wir bringen ein Helvetica-Gefühl zurück, das bei der Digitalisierung etwas verloren ging."

iPhone-Fahrer sündigen doppelt so oft

Smartphone Autofahren
Erwischt! iPhone-Besitzer lassen sich am Steuer doppelt so gern ablenken wie Android-Nutzer (Foto: 123rf.de)

2017 hat Apple mit iOS 11 die Funktion "Beim Fahren nicht stören" eingeführt. Sie blockt am iPhone Nachrichten und Anrufe, wenn der Nutzer am Steuer sitzt. Das soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Viel gebracht hat die – leider nur freiwillige – Funktion aber womöglich nicht. Zumindest hat eine Studie des US-Unternehmens The Zebra jetzt ergeben, dass iPhone-Besitzer am Steuer durchschnittlich doppelt so oft mit Nachrichten, Chats oder Streams sündigen als Android-Nutzer. Dafür wurden die Gewohnheiten von 2.100 Smartphone-Besitzern untersucht. Demnach schreiben 51 Prozent der iPhone-Nutzer beim Autofahren Nachrichten, bei Android sind es "nur" 35 Prozent. Weitere Vergleichswerte, so CultofMac: Fotografieren 33 Prozent/23 Prozent, Filmen 20 Prozent/10 Prozent, Instagram-Gucken 12 Prozent/4 Prozent. Fazit von The Zebra: "Apple hat es geschafft, Technik sehr einfach und angenehm nutzbar zu machen. Und das hat nun leider auch am Steuer Auswirkungen."

Die Sims jetzt mit Home Office

Sims Homeoffice
Nie mehr pendeln! Die Sims können jetzt auch daheeme schuften (Foto: Maxis)

Die Sims brechen in die modernen Arbeitswelten auf! Im neuesten Update der PC-Version des Menschen-Simulators „The Sims 4“, das nächsten Dienstag erscheint, können die Figuren erstmals vom Home Office aus arbeiten und ihren Computer direkt neben Bett oder Couch aufstellen. Der Weg ins Büro ist damit erstmals nicht mehr nötig. Das gab Entwickler Maxis jetzt auf Twitch bekannt. Die Freelance-Sims können dabei als Künstler, Programmierer oder Autoren arbeiten. Sie können Aufträge ablehnen, wenn sie mehr Freizeit wollen – oder (wie im richtigen Leben) mehr schuften, wenn sie mehr Geld brauchen. Die Jobs werden von einer Agentur vermittelt – hoffentlich zu anständigen Konditionen…

Das Ende vom GOAT

Genau genommen hat Twitter heute morgen nur ein Thema: Dirk Nowitzki, der Muhammad Ali des deutschen Basketballs, der "Greatest of All Time", der GOAT, beendet seine Karriere. Nach dem 120:109 seiner Dallas Mavericks gegen die Phoenix Suns – standesgemäß mit 30 Nowitzki-Punkten – erklärte der sichtlich gerührte Frankengott: "Wie Ihr vielleicht schon erwartet habt, war das mein letztes Heimspiel." Die (Sport)welt verneigt sich vor Dirk. Alles Gute, Großer!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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