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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Apples erste Spiele-App – für Warren Buffet

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr.

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Apples erste Spiele-App – für Warren Buffet

Warren Buffett
Wer wie Warren Buffett Milliarden in Apple investiert, bekommt sein eigenes Spiel (Foto: Apple)

Seit dem Start des App Store 2008 hat Apple noch nie ein eigenes Spiel veröffentlicht. Das ändert sich jetzt – mit "Warren Buffett’s Paper Wizard", das es ab sofort gratis im App Store gibt. Der Name zeigt, um was es geht: Apple hat ein eigenes Spiel für seinen Star-Investor Warren Buffett produziert, in dem der Multimilliardär wie in seiner Kindheit als Zeitungsjunge unterwegs ist und "Warren Bucks" einsammelt – in seiner Heimatstadt Ohama/Nebraska und in der Apple-Kapitale Cupertino. Das Mini-Game, das sich zügig durchspielen lässt, ist ein hübscher Klon des Klassikers "Paperboy" mit vielen amüsanten Warren-Buffett-Anspielungen.

Noch unterhaltsamer als das Spiel selbst ist aber die Geschichte dahinter. Laut CNN und CultofMac ist Apple-Chef Tim Cook gestern überraschend bei einer Investorenkonferenz aufgetaucht, um das Spiel zu enthüllen. Dort wurde ein – nicht ganz echtes – Video gezeigt, in dem sich Buffett von Apple eine Zeitmaschine wünscht, um schon als Kind Apple-Aktien kaufen zu können. Cook hat daraufhin die Idee zu dem Paperboy-Remake. Die Reaktionen zu "Warren Buffett’s Paper Wizard", das vom Studio Wildlife Design produziert wurde, an dem aber Apple das Copyright hält, fallen erwartungsgemäß gemischt aus. Die einen amüsieren sich köstlich über die charmante Umsetzung. Andere wie die Macworld mäkeln, dass sich Apple lieber um seine Kunden kümmern sollte, statt Großinvestoren zu bespaßen. Wobei: Muss das eine das andere ausschließen?

Build 2019: Alles neu bei Microsoft

Nachrichten-Flut bei Microsoft. Auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz "Build" in Seattle hat der US-Konzern einen Überblick zu seinen aktuellen Plänen und Projekten geliefert. The Verge fasst die wichtigsten Infos zusammen: Windows 10 bietet Entwicklern ab Sommer einen kompletten Linux-Kernel, eine AR-Version des Spiels Minecraft erscheint als App, der Edge-Browser auf Chromium-Basis integriert künftig eine Internet-Explorer-Funktion und kommt auch auf den Mac. Außerdem: Alexa-Konkurrentin Cortana soll natürlicher klingen und klüger werden. Mit der neuen Entwicklungsumgebung "Fluid Framework" will Microsoft die Erstellung von Programmen vereinfachen, mit denen Menschen übers Internet zusammenarbeiten können. Und Word bekommt eine Ideenfunktion, deren künstliche Intelligenz beim Verfassen von Texten Unterstützung für bessere Grammatik und Formulierungen liefert (wir hoffen, das war jetzt verständlich ausgedrückt).

Fortnite: Saison 9 startet am Donnerstag

Der Hype ist beinahe so groß wie bei einer neuen Staffel von "Game of Thrones". Aber während HBOs Fantasy-Saga mit der achten Staffel in zwei Wochen zu Ende geht, steht bei "Fortnite Battle Royale" nun Saison 9 vor der Tür. Los geht’s bereits diesen Donnerstag. Das hat Entwickler Epic Games nun erstmals mit einem Tweet offiziell bestätigt. "Die Zukunft ist unbekannt", heißt es in dem Teaser, dessen Bild einen Fortnite-Kämpfer in einem spacigen Science-Fiction-Fummel zeigt. Deshalb wird nun spekuliert, ob die neue Saison womöglich in der Zukunft spielt. Saison 8 dürfte nach zehn Wochen mit einem gewaltigen Vulkanausbruch enden, nachdem der virtuelle Vesuv schon seit Tagen Feuer und Asche spuckt. Was dann von der Fortnite-Insel bleibt? Übermorgen sind wir schlauer.

Twitter: Unser Retweet soll schöner werden

Die Editier-Funktion für Tweets, um die die Nutzer seit Jahren betteln, gibt es nach wie vor nicht. Aber die Neuigkeit, die Twitter jetzt gestartet hat, ist auch ganz hübsch: Retweets lassen sich ab sofort mit Bildern, Videos oder GIFs ausstatten und kommentieren. Die neue Option heißt "Retweet with Comment". Sie ist ab sofort in den Twitter-Apps für iOS und Android sowie in der mobilen Webversion von Twitter verfügbar. Der ursprüngliche Tweet ist dabei leicht eingerückt in einem eigenen Fenster zu sehen. Auf dem Desktop lassen sich allerdings momentan noch keine kommentierten Retweets verfassen, und sie werden auch noch nicht korrekt angezeigt.

Wie Pokémon das Gehirn von Kindern verändert

Pokemon Hirn
Das so genannte Pokémon-Gehirn gilt als medizinisch unbedenklich (Foto: Nintendo)

Bei Kindern, die fleißig und ausdauernd Nintendos Taschenmonster "Pokémon" sammeln, verändert sich im Laufe der Zeit das Gehirn. Das führt dazu, dass das Hirn auch noch nach vielen Jahren auf Pokémon-Charaktere stärker anspricht als auf andere Bilder. Das haben Forscher in einer Untersuchung festgestellt, die nun in der Fachzeitschrift "Nature Human Behavior" veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler haben dafür elf Erwachsene, die als Kinder jahrelang Pokémon spielten, mit anderen Probanden verglichen.

Dabei waren beim Scannen einer Hirnregion namens "Occipitotemporal Sulcus" deutliche Unterschiede festzustellen. Beunruhigend sind diese Veränderungen laut The Verge aber nicht, denn sie treten generell auf, wenn Menschen für lange Zeit sich ähnelnde Bilder betrachten. Die Pokémon-Untersuchung soll Hirnforschern wichtige Hinweise liefern, wie das menschliche Gehirn visuelle Informationen erkennt, verarbeitet und organisiert. Die Ergebnisse könnten unter anderem helfen, neue Lernmethoden für Kinder zu entwickeln.

Das Ende vom LEAD: Game of Starbucks

Der Starbucks-Kaffeebecher, der in der jüngsten "Game of Thrones"-Folge "The Last of the Starks" plötzlich vor Drachenmutti Daenerys Targaryen stand, beflügelt erwartungsgemäß die Fantasie der Social-Media-Nutzer. Dass der ominöse Becher mit der Kaffeeplörre weder bei den Dreharbeiten noch in der Postproduction aufgefallen ist, hat zu zahllosen und teils großartigen Memes geführt. Wichtigste Frage der "GoT"-Fans: Hat der Starbucks-Kellner tatsächlich Daenerys’ kompletten Namen "Daenerys Sturmtochter aus dem Hause Targaryen, die Erste ihres Namens, Königin der Andalen und der Ersten Menschen, Khaleesi des Dothrakischen Meeres, Brecherin der Ketten und Mutter der Drachen" auf den Becher gekritzelt? Mittlerweile hat sich auch HBO humorig zum Kaffee-Fail geäußert: "Die Latte ist aus Versehen in der Folge aufgetaucht. Daenerys hatte Kräutertee bestellt."

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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