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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: Apple – die Geheimnisse des neuen 16-Zoll-MacBook Pro

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Heute mit dem neuen Doppel-Razr von Motorola und mit den abgeschnittenen Simpsons.

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Apple: Die Geheimnisse des neuen 16-Zoll-MacBook Pro

Mac Book Pro
Guter Tipp: Das neue 16-Zoll-MacBook Pro kommt mit deutlich verbesserter Tastatur (Foto: Apple)

Wie für diese Woche erwartet, hat Apple das neue 16 Zoll große MacBook Pro präsentiert – nach eigenen Angaben (natürlich) "das weltweit beste Pro-Notebook". Durch die dünneren Ränder rund ums Display ist das neue MacBook nur minimal größer als der Vorgänger mit 15 Zoll, den Apple in Rente geschickt hat. Statt der bisherigen Verdruss-Tastatur ist erstmals ein neues "Magic Keyboard" mit klassischer Scherenmechanik eingebaut, das das gleiche gute Schreibgefühl bieten soll wie Apples externe Tastaturen. Erste Tester finden viel Lob für die neue Technik. "Die MacBook-Tastatur ist endlich repariert", freut sich CultofMac.

Laut Apples Marketingchef Phil Schiller bedeutet das aber nicht, dass künftig alle MacBooks die neue Tastatur bekommen: "Wir machen mit beiden Designs weiter." Und noch eine Neuerung: Der eingebaute Akku ist mit 100 Wh die bisher größte in einem MacBook benutzte Batterie. Das ist genau der maximale Wert, den die US-Flugaufsicht FAA zur Benutzung in Flugzeugen erlaubt. Gespart hat Apple auch: Die Webcam löst immer noch mit bescheidenen 720p auf. Und im Gegensatz zum iPhone 11 fehlt der neue WLAN-Standard Wi-Fi 6. Teuer ist das neue Pro, das in Deutschland ab 27. November ausgeliefert wird, trotzdem. Die Preise starten bei 2.699 Euro. Mit 64 GB Arbeitsspeicher und 8 TB SSD-Speicher (beides neue Rekordwerte) lässt sich das MacBook Pro in der Maximalausstattung auf bis zu 7.139 Euro bringen.

Doppel-Razr: Motorolas Kult-Handy ist zurück

Wenn jemals ein Mobiltelefon Kult war – dann sicherlich Motorolas Klapp-Handy Razr. Seit dem Debüt 2003 ist viel passiert, Motorola gehört längst zum chinesischen Lenovo-Konzern. Doch nun ist das Razr zurück, als Android-Smartphone mit horizontal aufklappbarem Doppel-Bildschirm. Das Zweifach-OLED-Display bildet dabei eine gemeinsame große Fläche, die mit 6,2 Zoll so groß ist wie ein normales Smartphone. Eingeklappt ist der äußere Bildschirm des neuen Razr dagegen 2,7 Zoll klein. Damit soll das Klapp-Phone Platz sparen – und vor allem als cooles Designer-Stück für Aufmerksamkeit sorgen.

Ob Motorola den Klappmechanismus und den Bildschirmknick besser im Griff hat als Samsung beim leidigen Galaxy Fold, müssen Tests zeigen. Ein komplett geschlossenes System soll aber das Eindringen von Schmutz und Staub verhindern. Bei der Single-Rückkamera mit 16 Megapixeln und Blende f/1,7 musste Motorola wegen des klassischen Razr-Designs offenbar Kompromisse eingehen. Weitere Handicaps: Mangels Platz für eine SIM-Karte kommt ausschließlich eine eSIM zum Einsatz. Und als Betriebssystem ist das nicht mehr knackfrische Android 9 installiert. Trotzdem klingen erste Eindrücke aus den USA überaus positiv. "Motorola hat das faltbare Razr gebaut, das wir uns gewünscht haben", lobt The Verge. In den USA ist das Doppel-Razr ab 26. Dezember für 1.500 Dollar zunächst exklusiv über Verizon zu haben. Nach Deutschland kommt es laut Motorola im ersten Halbjahr 2020, der Preis ist noch nicht bekannt.

IKEA mit smarter Glühbirne für 10 Euro

Ikea Edison
Auf Draht: Die neue IKEA-Lampe kommt im angesagten Nostalgie-Design (Foto: IKEA)

IKEA setzt seine Smarthome-Offensive fort. Der Schwedenmöbelhändler verkauft jetzt auch in Deutschland eine neue smarte Glühbirne aus der "Trådfri"-Serie für nur 9,99 Euro. Zur Orientierung: Eine vergleichbare Hue-Leuchte von Philips kostet an die 25 Euro. Die Ikea-Birne kommt im angesagten nostalgischen Filament-Design, bei dem die LEDs einen klassischen Glühdraht imitieren.

Mit 250 Lumen ersetzt die Neuheit, die in jede E27-Fassung passt, in etwa eine 25-Watt-Birne. Die Lichttemperatur fällt mit 2.200 Kelvin angenehm warm aus. Steuern und dimmen lässt sich die Smartleuchte über die "IKEA Home smart"-App oder über die drahtfreie Trådfri-Fernbedienung für 10 Euro. Genau wie Philips bei der Hue rät auch IKEA davon ab, die Leuchte an einem klassischen Dimmer zu betreiben.

Disney+ schneidet die Simpsons ab

Seit Dienstag ist Disney+ in den USA, in Kanada und im europäischen Testmarkt Niederlande am Start. Laut Disney abonnierten bereits am ersten Tag mehr als zehn Millionen Nutzer. Zum Vergleich: Rivale Netflix kommt derzeit in den USA auf 60 Millionen Kunden. Nach technischen Problemen zum Start läuft das Micky-Maus-Streaming mittlerweile offenbar rund. Trotzdem sind nicht alle Nutzer zufrieden – vor allem die Fans der Simpsons ärgern sich. Dass auf Disney+ alle 31 Staffeln mit der gelben Sippschaft aus Springfield zu sehen sind, ist eine der großen Attraktionen des neuen Angebots.

Allerdings geht Disney nicht allzu liebevoll mit Homer & Co. um. Denn die klassischen alten Folgen im Bildformat 4:3 wurden für Disney+ mitleidlos auf 16:9 gestreckt. Folge: Oben und unten ist das Bild abgeschnitten. Und damit gehen jede Menge Gags an den Bildrändern verloren. Auf Twitter finden sich zahlreiche Beispiele verärgerter Simpsons-Fans. So ist in einer Folge nicht mehr zu sehen, dass in der Duff-Brauerei alle drei Sorten der US-Bier-Plörre "Duff", "Duff Lite" und "Duff Dry" aus dem gleichen Rohr kommen. Und in vielen Szenen wirken die gestreckten Simpsons so dick, als kämen sie aus einer Mastkur bei Alfons Schuhbeck.

Brave 1.0: Der Datenschutz-Browser ist fertig

Brave Browser
Neu und nicht neugierig – der Brave-Browser ist keine Beta mehr (Foto: The Verge)

"You are not a product", "Nutzer sind kein Produkt" – das ist das Motto des Brave-Browsers, der nach Angaben der kalifornischen Entwickler mittlerweile auf 8,7 Millionen aktive Nutzer im Monat kommt. Und das, obwohl der 2016 erstmals veröffentlichte Datenschutz-Browser bisher nur als Beta-Version verfügbar war. Das ändert sich ab sofort: Mit Version 1.0 ist der Brave nun offiziell fertig, und kostenlos für iOS, Android, macOS, Windows 10 und Linux verfügbar.

Brave legt seinen Schwerpunkt auf Datenschutz und auf die Privatsphäre seiner Nutzer. Dafür verwendet der Browser zwar Googles Chromium-Technik – kappt aber sämtliche Verbindungen zu Google. So können Nutzer des empfehlenswerten Browsers so sicher wie nur möglich sein, beim Surfen nicht beobachtet zu werden. Eine der Neuheiten von Brave ist das Belohnungsprogramm "Brave Rewards", bei dem die Nutzer Anzeigen akzeptieren können, und dafür 70 Prozent der Einnahmen in der Kryptowährung BAT erhalten. 7 bis 10 Dollar pro Monat sollen sich damit verdienen lassen. Hinter Brave steckt Brendan Eich, ehemaliger Technikchef von Firefox-Hersteller Mozilla.

Das Ende vom LEAD: Zlatanische Verse

Der König geht – und verabschiedet sich standesgemäß. Mit einem wie gewohnt wunderbar größenwahnsinnigen Tweet sagt Zlatan Ibrahimovic "Bye bye" zu Los Angeles und seinem bisherigen Klub LA Galaxy. "Ich kam, ich sah, ich eroberte", twittert Schwedens Fußball-Legende und blickt zurück: "Ihr wolltet Zlatan, und ich habe Euch Zlatan gegeben." Nach seinem Abschied scheint es keinen Sinn mehr zu machen, in den USA Fußball anzuschauen. Denn Ibrahimovic empfiehlt den Amerikanern: "Und nun guckt wieder Baseball!" Belohnung für den unbescheidenen Tweet: Über 300.000 Likes nach den ersten Stunden.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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