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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Microsoft

TechTäglich: Amal und George Clooney – mit Microsoft für Menschenrechte

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Amal und George Clooney: Mit Microsoft für Menschenrechte

Amal Clooney
Amal Clooney kämpft mit einer neuen App für mehr Transparenz in Gerichtssälen (Foto: Wikipedia)

Die renommierte Anwältin Amal Clooney und ihr Mann George, ein Schauspieler, haben sich mit Microsoft zusammengetan, um für bessere Menschenrechte in Strafprozessen zu sorgen. Ergebnis der Kooperation ist die App "TrialWatch", mit der Unterstützer in aller Welt den Verlauf oft zweifelhafter Gerichtsverfahren erfassen und auswerten können. "Gerichte werden zunehmend zu Werkzeugen der Unterdrückung. In vielen Ländern werden Staatsanwälte und Richter eingesetzt, um Regierungskritiker und Minderheiten zu inhaftieren", heißt es in einer Stellungnahme der Clooney Foundation for Justice. Die App, die für iOS, Android und Windows erscheint, soll mithelfen, für mehr Transparenz zu sorgen.

Mit ihr sind geschulte Freiwillige in der Lage, Informationen über Prozesse gegen Minderheiten, Aktivisten, Journalisten oder Mitglieder der LGBTQ-Community zu sammeln. Mit den erfassten Texten, Bildern und Videos will die Clooney Foundation nicht nur Betroffenen helfen, sondern auch globale Trends zu Menschenrechtsverletzungen analysieren. Dabei kommen Cloud-Technologie von Microsoft, Spracherkennung und künstliche Intelligenz zum Einsatz. Eingebaute Übersetzungswerkzeuge sollen die Informationen weltweit nutzbar machen. Ziel, so Microsoft-Chefjurist Brad Smith: "Die Welt soll Zeuge sein und sehen, was in Gerichtssälen passiert."

Galaxy Fold: Samsung stoppt Autopsie des Sorgentelefons

Galaxy Fold I Fixit
Das Grundproblem des Galaxy Fold: Je schwieriger Fremdkörper hineinkommen – desto schwieriger kommen sie auch wieder heraus (Foto: The Verge)

"Die Situation wird fast jeden Tag noch verrückter" – so beschreibt The Verge die Nachrichtenlage rund ums Galaxy Fold. Gestern haben die Reparaturspezialisten von iFixit ihre "Autopsie" von Samsungs Sorgentelefon online gestellt – und das Falt-Phone als "alarmierend anfällig" beschrieben. Heute ist der Beitrag wieder aus dem Netz verschwunden. Auf Betreiben von Samsung hat iFixit seine Analyse des Galaxy Fold, das heute in den Handel kommen sollte, offline genommen. Die Website erklärt dazu: "Wir haben unser Galaxy Fold von einem vertrauenswürdigen Partner erhalten. Wir sind weder aus juristischen noch aus anderen Gründen dazu gezwungen, unseren Beitrag zu löschen. Wir tun es dennoch, aus Respekt für diesen Partner, den wir als Verbündeten bei unserem Ziel sehen, Geräte besser reparierbar zu machen. Warum Samsung das tut, darüber können wir nur spekulieren."

Die Koreaner haben naturgemäß kein Interesse daran, dass die massiven technischen Probleme des Fold allzu prominent im Netz stehen. Viele Experten gehen mittlerweile davon aus, dass es zu keinem schnellen Comeback kommt. "Der zerbrechliche Bildschirm lässt sich nicht so leicht in Ordnung bringen", prophezeit Wired. Denn die Öffnungen im Gerät, in die Fremdkörper bis zur Größe eines Gitarrenplektrums eindringen können, sind offenbar für die Beweglichkeit der Falt-Konstruktion erforderlich. Und der Bildschirm ist so enorm empfindlich, weil er aus Kunststoff besteht – und nicht aus Glas, wie bei normalen Smartphones. Gelöst werden können diese Probleme wohl erst, wenn sich Falt-Phones mit Glasbildschirmen bauen lassen. Gadget-Designer Nick Cronan hat keine guten Nachrichten für Samsung: "Es gibt die notwendige Technik einfach noch nicht."

Nintendo: Switch jetzt erfolgreicher als das N64

Switch N64
Nintendo 64 und Switch – die neue Konsole hat jetzt den Oldtimer überholt (Foto: GameRanx)

Das ging schnell: Nur gut zwei Jahre nach ihrem Start ist Nintendos Switch-Konsole bereits jetzt erfolgreicher als das N64, der Nachfolger des Super Nintendo aus den 90er Jahren. Laut neuer offizieller Zahlen von Nintendo wurden letztes Jahr 16,95 Millionen Switch verkauft. Das macht bisher ingesamt 34,7 Millionen Geräte – mehr als die 32,9 Millionen des N64, das dafür von 1996 bis 2001 aber mehr als doppelt so viel Zeit hatte.

Dieses Jahr will Nintendo laut TechCrunch 18 Millionen weitere Switch absetzen – auch dank einer preisgünstigeren Mini-Variante. Weitere Nintendo-News: Von 22. Mai bis 4. Juni läuft der Beta-Test für die von Fans heiß ersehnte App "Mario Kart Tour" – allerdings zunächst nur für Android, und nur für Nutzer in den USA und Japan. Das Spiel soll im Sommer offiziell erscheinen, dann auch für iOS und in Deutschland.

WHO warnt vor Smartphone-Babys

Smartphone Baby
Nicht smart: Kleine Kinder, Smartphones und Tablets sind keine gute Kombination (Foto: 123rf.de)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt Eltern davor, kleine Kinder zu früh den Bildschirmen von Smartphones, Tablets oder Fernsehern auszusetzen. In ihren neuesten Empfehlungen spricht sich die WHO für die strikte Einschränkung von Bildschirmzeiten aus. Kinder unter zwei Jahren sollten solche Geräte demnach noch überhaupt nicht nutzen, und Kinder zwischen zwei und fünf Jahren maximal eine Stunde am Tag. Laut der Experten sind das wichtige Voraussetzungen dafür, dass der Nachwuchs aktiv bleibt und genug Schlaf bekommt. "Die Verbesserung der körperlichen Aktivität, die Verkürzung der im Sitzen verbrachte Zeit und die Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Schlafes bei Kleinkindern stärkt ihre körperliche und geistige Gesundheit und trägt dazu bei, Fettleibigkeit und damit verbundene Krankheiten in der Kindheit und im späteren Leben zu verhindern", so WHO-Projektleiterin Fiona Bull.

Die CIA bei Instagram

Psssst, streng geheim! Aber wir sind ja unter uns. Also: Laut Direktorin Gina Haspel bereitet der US-Auslandsgeheimdienst CIA einen eigenen Instagram-Auftritt vor. Ziel ist offenbar vor allem das Anwerben neuer Mitarbeiter. Bisher ist die CIA nur auf Twitter vertreten, nun kommt Facebooks Fototochter dazu. Bei einer Ansprache an der Auburn University in Alabama gab Haspel laut Mashable zu, dass einige CIA-Mitarbeiter "nicht allzu begeistert" von der Instagram-Glasnost sind. Aber, so die Direktorin: "Wir versuchen, so offen wie möglich zu sein, und gleichzeitig unsere Geheimnisse zu schützen." Der Insta-Account der Organisation ist bereits freigeschaltet, zeigt bisher aber nur ein sehr kryptisches Bild (inkl. Tarnperücke!) aus der Zentrale in Langley.

Das Ende vom LEAD: Der Traum von der Apple Watch

Coole neue Zifferblätter, Schlaf-Tracking und noch detaillierte Aktivitätsringe – so stellt sich Designer Jake Sworski watchOS 6 und die Zukunft der Apple Watch vor. Sein Video ist so brillant, dass CultofMac schwärmt: "Wenn Apple nur die Hälfte dieser Features in watchOS 6 packt, würde uns das schon total umhauen." Ob’s so kommt, verrät Apple auf der WWDC am 3. Juni.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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