Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Alexa stürzt an Weihnachten ab

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die neue Technik-Kolumne von LEAD, die ab sofort von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Alexa stürzt an Weihnachten ab

Amazon Echo
"Und wer redet jetzt mit mir?" Schwere Zeiten an Weihnachten für viele Alexa-Nutzer (Foto: Amazon)

Ein gepflegter Absturz an Weihnachten, das kommt in den besten Familien vor. Dieses Jahr hat es auch Amazons sonst so bienenfleißige und allseits lauschbereite Sprachassistentin Alexa erwischt. Millionen neue Echo-Geräte, die weltweit ausgepackt und aktiviert wurden, waren offenbar sogar für Amazons Serverpark zu viel. Laut der Webseite Down Detector kam es über Weihnachten in Deutschland, Großbritannien und anderen Teilen Europas zu längeren Ausfällen. Zentrale Botschaft der Amazon-Dame über einige Stunden: "Tut mir leid, ich kann Sie gerade nicht verstehen." Vom selbsttätigen Denken und Handeln überforderte Alexa-Nutzer haben sich daraufhin laut Guardian bei Amazon beschwert, dass sie keine Weihnachtslieder abspielen, keine Beleuchtung einschalten oder Kochrezepte abrufen können. Laut Amazon war der Mini-Lautsprecher Echo Dot sein meistverkauftes Produkt im Weihnachtsgeschäft. Dazu passt auch, dass Amazons Alexa-App an Weihnachten zwischenzeitlich auf Platz eins in den iOS-Charts gerauscht ist.

Snapchat: Auf den Hund gekommen

Nachdem es Snapchat schon seit Längerem ermöglicht, dass sich Nutzer mit Hundeöhrchen verunstalten, rücken nun die Vierbeiner selbst ins Visier der Instant-Messaging-App. Über Weihnachten hat Snapchat spezielle Linsen für Hunde freigeschaltet. Im Angebot sind unter anderem Hundebrillen – und Hundefutter, das sehnsuchtsvoll über dem Kopf des Fiffis kreist, und zeigt, woran er gerade denkt. Weitere "Dog Lenses" sollen bald folgen. Katzen-Linsen hatte Snapchat bereits im November eingeführt.

Der Staubsauger, der Doom spielen kann

Doom Staubsauger
Gepflegtes Gemetzel in den eigenen vier Wänden – das klappt mit Doomba (Foto: Rich Whitehouse)

Das Elektrogerät, auf dem Doom NICHT läuft, muss erst noch erfunden werden. Vom Waschmaschinen-Display bis zur Smartuhr – der nicht allzu ressourcenhungrige Baller-Klassiker lässt sich auf praktisch jede Hardware portieren. Staubsaug-Roboter blieben bisher mangels Display außen vor. Doch Spieleentwickler Rich Whitehouse hat nun einen Weg gefunden, Saugen und Ballern clever zu verbinden. Auf seinem Roomba 980 läuft Doom zwar nicht direkt. Aber seine Software Doomba erstellt aus den Wegen, die der Staubsauger durchs Haus zurücklegt, neue Doom-Level. Auf dem Weg von der Küche ins Büro jede Menge Zombies niedermetzeln – hier erklärt Rich Whitehouse, wie das funktioniert.

iPhone XR lockt Android-Nutzer an

I Phone Xr
A change is gonna come: Das iPhone XR bewegt viele Android-Nutzer zum Wechseln (Foto: Apple)

Kurz vor Weihnachten hat Apple seine Rabatt-Aktion für die iPhone-Modelle XR und XS auch nach Deutschland gebracht. Wer sein altes iPhone eintauscht, bekommt das XR ab 579 Euro (statt 849 Euro), und das XS ab 879 Euro (statt 1.149 Euro). Das könnte/dürfte ein weiteres Indiz dafür sein, dass sich die aktuellen iPhones nicht so gut verkaufen wie von Apple erhofft. Doch Analyst Mike Levin von den Marktforschern CIRP hat zur Abwechslung gute Nachrichten für Apple parat. Demnach entfielen im November 32 Prozent der iPhone-Verkäufe in den USA auf das neue "Einstiegs"-iPhone XR – ein noch höherer Anteil als letztes Jahr beim iPhone X. Noch wichtiger für Apple: Das XR soll so viele Android-Nutzer wie seit Jahren nicht mehr zum Umstieg aufs iPhone bewogen haben. 16 Prozent der iPhone-Käufer im November kamen demnach von Android. Vergleichswert von Ende 2017 laut Mashable: 11 bis 12 Prozent.

Samsung schafft den Telefon-Lautsprecher ab

Samsung Sound
Auf diesem Samsung-Prototypen erzeugt der Bildschirm den Ton (Foto: Samsung)

Kopfhöreranschluss, Home-Button und Fingerabdruck-Sensor – alle schon weg. Die Smartphone-Hersteller specken ihre Handys immer mehr ab. Als nächstes steht der Telefon-Lautsprecher auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Technik. Samsung Display zeigt auf der Technikmesse CES ab 8. Januar in Las Vegas den ersten Handy-Bildschirm, der auch Töne abspielen kann. Piezo-elektrische Schwingungen sollen die Geräusche aufs menschliche Ohr übertragen. Der Mini-Lautsprecher oben am Gerät wird damit überflüssig. Die Technik ermöglicht auch 3D-Soundeffekte und macht es deutlich einfacher, wasserdichte Smartphones zu bauen. Diese Neuheit steht offenbar vor dem großen Durchbruch. LG will auf der CES einen 65-Zoll-Fernseher ohne Lautsprecher zeigen, bei dem der Ton über Schwingungen des Bildschirms entsteht. Auch mehrere chinesische Hersteller planen offenbar den Einsatz von lautsprecherlosen Lautsprechern.

Das Ende vom LEAD: Die Frau, die ihren Tesla betanken wollte

Das lustigste Video, das wir über Weihnachten gefunden haben: Eine überaus blonde Frau versucht, ihren Tesla zu betanken. Das Pärchen, das dahinter stand und die technologisch revolutionäre Betankung eines Elektroautos filmte, hat sich bis heute nicht von seinem Lachflash erholt. Wir auch nicht. 🤣🥳🚘

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

Anzeige
Themen
Alexa Snapchat Doom iPhone Samsung Tesla-Tanken
Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote