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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Adobe – Software-Bug zerstört MacBook-Lautsprecher

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Adobe: Software-Bug zerstört MacBook-Lautsprecher

Mac Book Pro
Und plötzlich ist alles still: Adobe Premiere kann MacBook-Pro-Lautsprecher zerstören (Foto: Apple)

Software-Bugs sind – leider – das tägliche Brot von Entwicklern und Nutzern. Doch ein Bug mit solchen schwerwiegenden Folgen für die Hardware ist bisher noch selten aufgetaucht: Ein Fehler in Adobes Filmschnitt-Programm Premiere kann offenbar die Lautsprecher von Apples MacBook Pro zerstören. Mehrere Nutzer berichten in Adobes Foren von diesem Problem. Demnach ist selbst bei nicht voll aufgedrehter Lautstärke plötzlich ein sehr lautes und kreischendes Geräusch zu hören, so iTopnews. Danach geben die Lautsprecher auch nach einem Neustart und anderen Maßnahmen keinen Ton mehr von sich. Als Ursache ist eine Rückkopplung denkbar, die in bestimmten Situationen auftritt. Adobe rät Nutzern von Premiere vorerst dazu, das integrierte Mikrofon des MacBook Pro bei der Arbeit zu deaktivieren. Ob das Programm alleine für die Defekte verantwortlich ist, bleibt vorerst unklar. Auch Premiere-Plugins, die die betroffenen Nutzer installiert hatten, könnten zu dem Problem führen. Die Reparatur kostet laut Nutzerberichten nach Ablauf der Garantie rund 600 Euro.

Amazon-Chef Jeff Bezos von Schmuddelmagazin erpresst

Bezos Erpressung
"Nein Danke, Mr. Pecker." Mit diesem Post wendet sich Jeff Bezos an den Enquire-Verleger (Foto: medium.com)

Im Vergleich zum US-Schmuddelmagazin National Enquirer gelten unsere Regenbogenblätter als harmlos. Nun steht die berüchtigte lllustrierte im Mittelpunkt eines Skandals um Amazon-Chef Jeff Bezos. Er beschuldigt den Enquirer, ihn mit angeblich peinlichen Informationen und Fotos zu erpressen. Um sich zu schützen, hat Bezos den Erpressungsversuch auf medium.com nun selbst an die Öffentlichkeit gebracht und Droh-Mails des Klatschblatts veröffentlicht. Demnach hat der Enquirer neun teilweise sehr private Fotos und Selfies von Jeff Bezos in seinen Besitz gebracht. Der Amazon-Chef spricht selbst unter anderem von einem "D*ck pick". Auch Schauspielerin Lauren Sanchez, mit der der vor einer Scheidung stehende Bezos angeblich eine Beziehung unterhält, soll auf den Fotos zu sehen sein. Bezos wirft dem Enquirer-Verlag AMI, der als Sprachrohr von Präsident Trump gilt, eine politische Motivation für die Erpressung vor – nicht zuletzt deshalb, weil der Amazon-Chef auch Besitzer der Trump-kritischen Zeitung Washington Post ist. O-Ton Bezos in medium.com: "Laut AMI sind die Bilder als Nachricht relevant, weil sie den Amazon-Anteilseignern zeigen sollen, dass mein unternehmerisches Urteilsvermögen schrecklich sei."

Microsoft warnt: Internet Explorer ist kein Browser

Internet Explorer
Internet Explorer – die Mutter aller Problem-Software (Foto: Microsoft)

Dass Microsofts seit Jahren in Verruf geratener Internet Explorer in Wahrheit gar kein Browser ist, sondern ein Software-Unfall, hatten Experten seit Langem vermutet. Nun kommt die offizielle Bestätigung von Microsoft. Der Explorer sei kein Browser, sondern eine "Kompatibilitäts-Lösung", schreibt Microsofts Sicherheitschef Chris Jackson in einem Blog-Beitrag unter dem Titel "Die Gefahren der Verwendung des Internet Explorer als Standardbrowser". Demnach solle der IE nur noch eingesetzt werden, um die Funktionstüchtigkeit bestimmter Internetseiten zu testen. Viele Millionen Nutzer in aller Welt verwenden den Explorer, der als ebenso unkomfortabel wie sicherheitskritisch gilt, allerdings nach wie vor zum Surfen. Eine konkrete Empfehlung für einen Explorer-Ersatz gibt Jackson nicht, er erwähnt weder den hauseigenen Nachfolger Edge noch Firefox oder Chrome. "Ich bin nicht hier, um irgendjemandem einen Browser aufzuzwingen. Windows gibt Ihnen die Wahl, und Sie sollten den Browser wählen, der Ihren Bedürfnissen am besten entspricht", schreibt er in den Kommentaren.

Fortnite-Spieler können Konten zusammenlegen

Fortnite Br
Schluss mit dem Konten-Wirrwarr bei Fortnite Battle Royale (Foto: Epic Games)

Spieler von Fortnite Battle Royale mit mehreren Accounts können ihre Konten jetzt zusammenlegen. Das gab Entwickler Epic Games bekannt. Gekaufte Gegenstände und Guthaben in V-Bucks werden dabei auf das Hauptkonto transferiert, das Zweitkonto wird geschlossen. Dafür stellt Epic eine eigene "Account Merge"-Seite bereit. Hintergrund ist die Weigerung von Sony aus dem letzten Sommer, auf der PlayStation 4 Online-Partien gegen Nutzer von Xbox One und Nintendo Switch zu ermöglichen. Viele Gamer haben sich daraufhin ein zweites Konto angelegt, um Fortnite auf mehreren Konsolen spielen zu können. Nachdem Sony schließlich doch plattformübergreifendes Spielen erlaubt hat, können diese Spieler ihre Konten jetzt zusammenlegen.

So sollte ein Menstruations-Emoji aussehen

Menstruations Emoji
Besser als nur ein Blutstropfen: Vorschläge für ein Menstruations-Emoji (Foto: Plan International)

Zu den 230 neuen Emojis, die das Unicode-Konsortium diese Woche präsentierte, gehört auch ein Blutstropfen, der die weibliche Menstruation symbolisieren soll. Seit seiner Vorstellung ist das Symbol aber höchst umstritten. Das Magazin Slate spekuliert, wofür das neue Emoji künftig vor allem verwendet wird: "Für Blutspenden, Nasenbluten und Küchenunfälle, aber nicht für die Periode." Laut Slate hat die Frauenrechts-Organisation Plan International den Verantwortlichen von Unicode bereits 2017 wesentlich besser geeignete Designs für ein Menstruations-Emoji vorgeschlagen, darunter einen Slip mit einem Blutstropfen oder einen Tampon. Die Symbole, so Plan International, könnten Mädchen und Frauen die Scham nehmen, über dieses völlig normale Thema zu sprechen. Unicode lehnte den Slip ab, der in einer Internet-Befragung gewonnen hatte, und entschied sich für den allgemein gehaltenen Blutstropfen – der ohne erklärenden Text kaum funktioniert. Hintergrund, so Slate: Offenbar bevorzugt das Konsortium Emojis, die sich für die verschiedensten Zwecke und Aussagen einsetzen lassen.

Das Ende vom LEAD: Hund 2.0 trifft Hund 1.0

Was passiert, wenn Sonys Roboter-Hund Aibo auf Henri trifft, einen echten und lebendigen Shih Tzu Malteser, quasi auf einen Hund 1.0? Dieses sehr amüsante Video zeigt es.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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