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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: Ab 2022 – EU plant automatische Tempobremse für Neuwagen

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Ab 2022 – EU plant automatische Tempobremse für Neuwagen

Tempolimit
Nie mehr über dem Limit – die EU will Neuwagen automatisch einbremsen (Foto: 123rf.de)

Mit 60 Sachen durch die Tempo-30-Zone? Oder mit 150 km/h über die Landstraße? Das soll ab 2022 mit Neuwagen nicht mehr möglich sein. Denn dann plant die EU eine automatische Tempobremse, das so genannte Intelligent Speed Assistance (ISA)-System. Anhand von Verkehrszeichenerkennung und GPS-Ortung sollen Autos dann automatisch Tempolimits einhalten. Wenn ein Fahrzeug zu schnell unterwegs ist, wird zwar nicht die Bremse aktiviert – aber die Motorleistung wird so lange gedrosselt, bis das erlaubte Tempo erreicht ist. Das berichtet die Auto, Motor und Sport. Die Maßnahme, für die die Fachabteilung IMOC des Europäischen Parlaments jetzt einen Vorschlag verabschiedet hat, soll die Zahl der Verkehrstoten innerhalb der EU um weitere 20 Prozent senken – weil zu schnelles Fahren, Hauptursache für Verkehrsunfälle, dann nicht mehr möglich ist. Ein Zugeständnis plant die EU: Fahrer sollen die Tempobremse in Notfällen mit dem Gasfuß "überstimmen" können. Diesen Vorgang registriert dann aber ein digitaler Fahrtenschreiber. Laut AMS sind die Chancen groß, dass das System eingeführt wird. Gebrauchtwagen ("Garantiert ohne Tempobremse!") dürften dann ab 2022 enorm gefragt sein.

Firefox Send: Daten bis zu 2,5 GB kostenlos verschicken

Firefox Send
Schick! So sieht der neue WeTransfer-Konkurrent von Mozilla aus (Foto: Mozilla)

Wie lassen sich große Datenmengen im Netz verschicken? E-Mail-Anhänge stoßen schnell an ihre Grenzen. WeTransfer oder Dropbox sind beliebte Alternativen. Nun kommt Firefox Send dazu. Mozilla hat jetzt seinen neuen Dienst zum Datenaustausch gestartet, mit dem registrierte Nutzer bis zu 2,5 GB verschicken können. Ohne Registrierung liegt das Limit bei 1 GB. Und der Transfer erfolgt laut Mozilla-Blogeintrag jeweils Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Um sicherzustellen, dass die Daten nicht für alle Ewigkeiten online bleiben, können Nutzer einstellen, nach welchem Zeitraum sie automatisch gelöscht werden – zwischen fünf Minuten und sieben Tagen. Alternativ lässt sich die Zahl der Downloads (von 1 bis 100) bis zum Löschen festlegen. Auch das Setzen eines Passworts ist möglich. Die Empfänger erhalten, wie bei WeTransfer üblich, einen Link für den Download.

Google und die „Zukunft des Spielens“: Vorstellung am 19. März

Jade Raymond
Jade Raymond – sie ist Googles neue Spiele-Chefin (Foto: Electronic Arts)

Als großer Player in Sachen Spiele ist Google bisher nicht aufgefallen. Doch das soll sich ändern. Wie Google jetzt angekündigt hat, will der Konzern am 19. März auf der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco die "Zukunft des Spielens" präsentieren. Dabei dürfte es um "Project Stream" gehen, eine Kooperation mit Spieleriese Ubisoft, bei der Spiele auf starker Hardware in der Cloud laufen und dann nur noch auf Displays vom Smartphone bis zum Fernseher gestreamt werden. Die Leistung des Empfangsgeräts spielt dann kaum mehr eine Rolle. Beobachter können sich laut Windows Central aber auch einen TV-Dongle von Google als Mini-PlayStation oder gar eine ausgewachsene Google-Konsole vorstellen. Wie ernst es Google mit seiner Spiele-Offensive meint, zeigt diese Personalie: Top-Spieleproduzentin Jade Raymond ("Assassin’s Creed") wechselt als Vice President für den Bereich Spiele zu Google. Sie war zuletzt beim weltgrößten Spielehersteller Electronic Arts unter Vertrag.

Nachrichtenkiosk von Apple: Beta lüftet Geheimnisse

Apple Kiosk
Information am Mac: Eine neue Ausgabe von "Bon Appétit" ist erschienen (Foto: Steve Troughton-Smith)

Am 25. März stellt Apple seinen neuen Nachrichtenkiosk vor, in dem sich Zeitungen und Zeitschriften per Flatrate abonnieren lassen. Codeschnipsel in der neuesten Beta von macOS 10.14.4 enthüllen nun weitere Details zu Apples Plänen. Wie Entwickler Steve Troughton-Smith herausgefunden hat, kommt der Service nicht nur für iPhone und iPad, sondern auch für den Mac. Apple teilt die Inhalte laut CultofMac in 15 Kategorien auf, von "Autos" über "Gesundheit und Fitness" bis hin zu "Men’s Lifestyle" und "Women’s Lifestyle". Die Inhalte sind als PDFs verfügbar, es gibt einen Offline-Modus, und ein Push-Alarm informiert über neu erschienene Ausgaben. Als Preis für das Monatsabo gehen Beobachter weiterhin von 9,99 Dollar aus – was bei uns 9,99 Euro bedeuten könnte. Apple könnte aber auch günstigere Abos mit kleinerer Themenauswahl anbieten.

Der Baller – der neue Traumwagen in Fortnite 8.10

Epic Games hat mit Version 8.10 das erste große Update für die aktuelle Saison 8 von „Fortnite Battle Royale“ veröffentlicht. Neue Attraktion ist dabei ein Vehikel namens „Baller“. Obwohl der Baller nicht ballern kann, weil er über keine eigenen Waffen verfügt, trägt er seinen Namen zurecht. Denn die Spieler sitzen dabei in einem gläsernen Ball, in dem sie dank Booster enorm schnell über die Fortnite-Insel rollen können. Der Baller bietet laut Engadget einen Health-Wert von 300 und ist damit relativ gut vor Angriffen geschützt. Weitere Neuerung in Fortnite 8.10: Spieler auf PlayStation 4 und Xbox One können jetzt in Teams gegeneinander antreten. Sony vs. Microsoft ist damit ebenso möglich wie Matches zwischen Spielern auf der Nintendo Switch und auf Smartphones und Tablets. Wegen der deutlich besseren Steuerung der Switch dürfte die iPhone- und Android-Fraktion hier aber meist den Kürzeren ziehen.

Das Ende vom LEAD: Kanzlerinnen-Premiere im Neuland

Twitter-Schmankerl zum 30-Jährigen Jubiläum des World Wide Web. User @flueke hat einen Screenshot des ersten Internetauftritts von Angela Merkel aus dem Jahr 2000 online gestellt, in dem eine sehr jugendlich wirkende Bundestagsabgeordnete die "lieben Internetfreunde" begrüßt. Sie schwärmt darin, dass die neue Technik "vielen herkömmlichen Kommunikationswegen überlegen" sei. Und damit verabschieden wir uns für heute von den lieben LEAD-Freunden und melden uns morgen wieder.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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