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Techtaeglich
TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Jörg Heinrich

TechTäglich: 5G-Start in den USA – Nur ein Smartphone wird unterstützt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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5G-Start in den USA: Nur ein Smartphone wird unterstützt

Motorola 5 G
Dickes Ding: Dieser Aufsatz ist nötig, um Verizons neues 5G-Netz nutzen zu können (Foto: Motorola)

Das klappt hoffentlich hierzulande besser, wenn 5G 2020 auch in Deutschland kommerziell verfügbar wird. Denn in den USA legt das neue Mobilfunknetz gerade einen Fehlstart hin. Verizon bietet ab 11. April in einigen Stadtteilen von Chicago und Minneapolis seine ersten 5G-Netze an. Unterstützt wird dabei aber zunächst nur ein einziges Smartphone, das Motorola Z3. Und auch dieses Modell, so TechCrunch, funktioniert nicht von Haus aus mit 5G. Zusätzlich ist der Aufsatz "5G Moto Mod" erforderlich, der nochmal so dick ist wie das eigentliche Handy. Verizon bietet diese 5G-Prothese vergünstigt für 50 Dollar an. Im Laufe des Jahres soll 5G dann auch mit dem Samsung Galaxy S10 5G und mit dem LG V50 ThinQ funktionieren. Interessant sind die Tarife: Bisherige Verizon-Kunden zahlen einen monatlichen Aufpreis von 10 Dollar für die 5G-Option. Für die LTE-Nutzung gelten dabei die gewohnten Datenlimits, im 5G-Netz ist die Datenmenge dagegen unbegrenzt.

Twitter: Die neue Kamera ist da

Twitter hat seine im Februar präsentierte neue Kamera-Funktion jetzt gestartet. Erste Nutzer können in der Twitter-App nun von ihrer Timeline aus nach links wischen – und gelangen so direkt zur Kamera, um quasi "live" Fotos oder Videos für ihre Tweets aufzunehmen. Damit ist die Kamera nun einfacher und schneller zu erreichen als bisher. Die damit entstandenen Bilder und Videoclips lassen sich mit Text oder Hashtags verzieren, so Fortune, und werden in der Timeline besonders groß und prominent dargestellt – oberhalb des Textes der Nachricht. Durch die Neuerung, eine Art "Snapchat light", erhofft sich Twitter mehr Abwechslung und mehr Echtzeit-Inhalte in den Tweets. Twitter schaltet die Funktion nun nach und nach für alle Nutzer frei.

Kunst mit AirPods: Van Gogh hört nur Mono

Munch Schrei
Zum Schreien! Welche Musik hört der Mann in Edvard Munchs Gemälde? (Foto: Article Group)

Hat der entsetzte Herr aus Edvard Munchs "Der Schrei" etwa Helene Fischer gehört – und guckt deswegen so entgeistert? Welche Musik hatte Leonardo da Vincis Mona Lisa auf dem Ohr, die sie so versonnen dreinschauen lässt? Und wie kam Vincent van Gogh damit klar, dass er seine AirPods nur Mono benutzen konnte? Diese Fragen stellen sich nach einer Twitter-Kunstaktion der New Yorker Marketingagentur Article Group. Sie hatte ihre Follower dazu aufgefordert, den Figuren aus berühmten Kunstwerken per Photoshop AirPods in die Ohren zu stecken, und sie damit in die Gegenwart zu befördern. Den Sieg holte sich Chris Hammack mit dem berühmten Monobrauen-Selbstportrait von Frida Kahlo – auf dem sogar Affe und Katze AirPods tragen. Sein Preisgeld von 500 Dollar kommt laut CultofMac als Spende dem Brooklyn Arts Council zugute.

Deutschland zahlt weiter lieber un-smart

Apple Pay Pic
Trotz Achtungserfolgen: Smartphone-Bezahlen bleibt in Deutschland vorerst eine Randerscheinung (Foto: Apple)

Trotz des starken Starts von Apple Pay, das 2019 laut Handelsblatt auch bei den Volksbanken verfügbar sein soll: Smartes Bezahlen mit dem Handy bleibt in Deutschland vorerst eine Randerscheinung. Laut einer Umfrage des Verbands der Internetwirtschaft (eco) zahlen nur 5,5 Prozent der Verbraucher regelmäßig mit ihrem Smartphone. 6,6 Prozent tun das eher selten oder sehr selten, 87 Prozent nie. 48,2 Prozent der Befragten haben nach wie vor Sicherheitsbedenken bei der Nutzung mobiler Bezahlmethoden, und 20,9 Prozent zahlen am liebsten bar. Trotzdem erwartet immerhin jeder Dritte (32,9 Prozent), dass Mobile Payment die klassischen Bezahlmethoden mittels EC- oder Kreditkarte mittelfristig ablösen wird.

Eine Million Dollar für YouTuber – damit er "Apex Legends“ spielt

Ninja Tyler Blevins
Abgezockt: Spiele-Streamer Ninja holte sich eine Million Dollar von Electronic Arts (Foto: Red Bull)

Tyler Blevins, Fortnite-Streamer und unter dem Künstlernamen Ninja der berühmteste Videospieler der Welt, verdient nach eigenen Angaben „in guten Monaten“ rund 500.000 Dollar mit YouTube, Twitch und diversen Sponsorenverträgen. Nun konnte sich der 27-Jährige US-Amerikaner über eine dicke Gehaltsaufbesserung freuen: Electronic Arts (EA), weltgrößter Spielehersteller, zahlte Ninja laut Reuters und Engadget eine Million Dollar dafür, dass er auf seinen Kanälen EAs neuen Fortnite-Konkurrenten "Apex Legends" zockt. Ein Zeitlimit musste der Streamer dabei nicht erfüllen. Er sollte Apex einfach so lange spielen, wie es ihm Spaß macht. Ninja streamte das Spiel allein auf Twitch für 13 Millionen Follower – und EA hatte die Mio damit wohl besser angelegt als mit einer klassischen Werbekampagne.

Das Ende vom LEAD: Pfeil durchschlägt iPhone – Mann lebt

I Phone Pfeil
Hätte ins Auge gehen können – wenn das iPhone den Pfeil nicht gestoppt hätte (Foto: NSW Police)

Smartphones, die in der Hemdtasche eine Kugel abfangen – solche Geschichten gab es schon öfter zu lesen. Nun ist klar: Ein iPhone schützt auch vor Angriffen mit Pfeil und Bogen. Bei einem Überfall im australischen Bundesstaat New South Wales wurde ein Mann von einem Bogenschützen attackiert. Das Opfer hielt sein iPhone vor den Kopf, um den Angreifer zu fotografieren. Der Schütze schoss seinen Pfeil ab – der laut CultofMac im Apple-Handy steckenblieb. Der Überfallene blieb unverletzt, vom Verbleib des Fotos ist nichts bekannt.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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