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TechTäglich Kolumne Michael Gronau

TechTäglich: Auf Usedom gibt es jetzt 5G, während Huawei schon an 6G arbeitet

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Kurz, knackig, unterhaltsam.

TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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5G im ersten Hotel auf Usedom, 6G bei Huawei

Funkmast
In Deutschland ist noch nicht mal 5G wirklich auf Sendung, unterdessen arbeitet Huawei schon an 6G (Foto: pixabay)

4G noch nicht mal in den Ubahn-Linien der deutschen Hauptstadt und in ländlichen Regionen schon gar nicht, 5G sowieso nicht an jeder Milchkanne – aber jetzt schon 6G: Huawei, aktuell von der Trump-Administration weiter in die China-Pfanne gehauen, hat verkündet, man forsche jetzt in Kanada aktiv am nächsten Funkstandard. Respektive 6G. Schließlich will der Netzauswerkausrüster gleich vom Start weg Marktführer bei 6G werden. Geschätzt startet 6G in zehn Jahren, einen verbindlichen Standard gibt es natürlich noch nicht, aber Vorausdenken ist ja nicht verboten.

Unterdessen in Deutschland: Wir befinden uns im Jahre 2019 nach Christus. Unbeugsame Arbeiter stopfen 4G-Funklöcher und starten laaaaaangsam den 5G-Ausbau. Vodafone meldet sich parallel zur Huawei-6G-Nachricht mit gleich zwei Schlagzeilen via Pressemitteilung bei uns zu Wort:

„5G in Berlin für Kunden an erstem Standort verfügbar, zwei weitere folgen.“

und

„5G auf Usedom: Hotel „Wasserschloss Mellenthin“ surft mit der neuen Mobilfunk-Generation.“

Ohne weitere Worte.

WhatsApp, Facebook & Co.: Einmal zahlen, aber wie viel?

Whatsapp Alternativen
Bisher sind Apps wie WhatsApp, Facebook, Telegram und Co. noch kostenlos erhältlich (Bild: LoboStudioHamburg/Pixabay)

WhatsApp ist kostenlos, Facebook und YouTube sind es auch. Was aber wäre, wenn diese Blockbuster plötzlich zu kostenpflichtigen Apps würden?

Eine neue Studie des McGuffin-Instituts hat herausgefunden, wie viel Nutzer bereit wären, für die jeweilige App-Nutzung zu zahlen. Vor allem auf YouTube würden User demnach nicht verzichten. 72 Prozent der Befragten würden für den Videodienst zahlen, im Schnitt 4,20 US-Dollar pro Monat. Noch beliebter ist WhatsApp: 89 Prozent sind bereit, für den Messenger zu zahlen. Allerdings nur 2,38 US-Dollar im Schnitt. Mehr wär’s beim Facebook Messenger mit 2,52 US-Dollar.

Für Facebook würden "nur" 64 Prozent der Nutzer 2,92 US-Dollar monatlich im Schnitt zahlen wollen. Ein Drama? Nein! Die Analysten der Studie haben hochgerechnet, dass Facebook selbst mit 2,92 US-Dollar pro User mehr verdienen würde als mit Werbung …

Truphone mit neuen Tarifen für die USA

Was Ist Die Esim Bg
Mit der eSIM in den USA und global telefonieren und Daten abrufen: Truphone macht's möglich (Foto: Hersteller)

Geschäftsreisende und USA-Urlauber, aufgemerkt: Der Anbieter Truphone hat sein Angebot an günstigen Datentarifen für die eSIM im iPhone erweitert. Eine solche eSIM lässt sich bereits vor der Reise in Deutschland bequem auf dem Sofa für iPhone XS, iPhone XS Max oder iPhone XR buchen. So entfällt vor Ort die lästige Suche nach einer passenden SIM-Karte.

Bisher gab es nur den USA-Tarif "5 GB für 30 Tage" für 27 Euro. Neu hinzugekommen sind nun: 1 GB für 1 Tag für 7 Euro sowie 3 GB für 30 Tage für 18 Euro. Alternativ können USA-Reisende den globalen Truphone-Tarif hinzubuchen: 300 MB für 1 Tag für 6 Euro, 1 GB für 30 Tage für 15 Euro, 3 GB für 30 Tage für 42 Euro.

Auch wenn eine lokale SIM-Karte in vielen Fällen günstiger ist, sparst du dir mit der Buchung vom Sofa aus dennoch Aufwand. So gesehen kann sich ein Truphone-Tarif dann wieder lohnen. Gute Reise!

E-Roller-Boom: Tier mit Tücken

E Scooter 278276355 Fotolia Peeradon
Geht der eRoller-Anbieter Tier nicht datenschutzkonform mit unseren Daten um? (Bild: Fotolia/Peeradon)

Die eRoller boomen in deutschen Großstädten. Roll on mit Rabatten: Die Firmen locken Neukunden immer gern mit Gratis-Gutscheinen. Das gilt auch für die eRoller von Tier. Mit dem Code FUN erhalten Neukunden dort derzeit die ersten drei Fahrten (je 15 Minuten) gratis. Macht 11,55 Euro Ersparnis. Es fällt auch keine Freischaltgebühr an.

Beachten solltest du allerdings bei diesem Fahrspaß: Die Android-App steht im Mittelpunkt einer Datenschutz-Debatte. Ausgesprochen hat die Warnung die Sicherheitsfirma Appvisory. Demnach weist die Bezahloption in der App Mängel auf. So soll die Version 3.1.6 unter Android unverschlüsselt Ortsdaten von Scootern und Nutzern übermittelt. iOS sei an dieser Stelle ohne Fehler, sagt Appvisory.

Anders unter Android, da scheint die Mängelliste größer: Die App benutzt angeblich ein längst verbotenes Tracking-Item, die Android ID. Google hat den Gebrauch schon seit Jahren untersagt, da natürliche Personen dadurch identifizierbar sind. Was der Sicherheitsfirma auch nicht gefällt: Die Kreditkarteninformationen würden nicht in Deutschland verbleiben. Die Zahlungen verwaltet das US-Unternehmen Stripe auf US-Servern.

Datenschützer sehen bei den Grünen rot

Hallo Politik
Am Wochenende findet in Berlin der "Tag der Offenen Tür" im Bundeskanzleramt und Ministerien statt (Foto: bundesregierung.de)

Mit "Hallo, Politik" (Download für iOS/Download für Android) schickt die Bundesregierung kurzfristig eine App an den Start. Schließlich laden das Bundeskanzleramt, 14 Bundesministerien und das Bundespresseamt am 17. und 18. August 2019 zum Tag der Offenen Tür ein.

Die App ist ein Leitfaden durchs Programm, veröffentlicht in deutscher und englischer Sprache - neben Navi-Funktionen, geschichtlichen Infos und einer AR-Besichtigung des Kanzleramtes, gibt es ausführliche Infos zu den 700 einzelnen Veranstaltungen für interessierte Bürger.

Die Grünen haben vermutlich gerade weniger Lust auf den "Tag der Offenen Tür". Soll es doch laut einer Studie von Sicherheitsexperten der Hochschule Mittweida im Auftrag des MDR größere datenschutzrechtlichen Bedenken bei der neuen Grünen-Haustür-Wahlkampf-App geben. Unter anderem würden GPS-Daten und Hausnummern gespeichert.

Die Grünen verweisen darauf, dass in den AGB klar geregelt sei, dass keine „personenbezogenen Daten“ erhoben würden. Doch die Forscher lassen nicht locker: Die lokale Zwischenspeicherung der Daten sei problematisch. Ähnliche Probleme hatte 2017 schon einmal die CDU, die daraufhin nachbesserte.

Das Ende vom LEAD: IKEA, Trump und der Rapper

Entdecke die Möglichkeiten hinter schwedischen Gardinen! US-Präsident Trump und Schwedens Regierung lagen im Clinch: Es ging um den Rapper A$AP Rocky. Der wurde jetzt von Schwedens Justiz verurteilt, darf das Land aber verlassen und muss nicht in den Knast.

Trump hatte sich auf der Suche nach neuen Freunden vehement für A$AP Rocky eingesetzt. Wer wie um die Gunst des Rappers gebuhlt hat, zeigt auch eine neue „IKEA“-Bedienungsanleitung, ins Netz gestellt von den Machern der Website swedenvstrump.com. Bitte befolge diese "Bauanleitung", bevor du dich künftig für die Freilassung des Künstlers einsetzen würdest.

Manual V
Anleitung zur Befreiung aus der Haft (Foto: swedenvstrump.com)

Wir wünschen dir ein knastfreies Wochenende. Bis Montag!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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