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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
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TechTäglich: 500 Millionen tägliche Nutzer für Instagram Stories

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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500 Millionen tägliche Nutzer für Instagram Stories

Instagram Stories
Instagram Stories – diese Grafik sieht nach einer Erfolgsgeschichte aus (Foto: Instagram)

Instagram Stories bleiben eine gewaltige Erfolgsgeschichte. Laut neuer Zahlen von Facebook nutzen mittlerweile täglich 500 Millionen Mitglieder die Funktion – nochmals 100 Millionen mehr als im Juni 2018. Damit erzählt jetzt jeder zweite Instagrammer bei Facebooks Foto-Tochter seine Stories mit Bildern und Videos, die nach 24 Stunden von selbst wieder verschwinden. Zum Vergleich: Snapchat als wichtigster Konkurrent meldete zuletzt 186 Millionen aktive Nutzer. Zwei Millionen Werbekunden, so TechCrunch, schalten Anzeigen in Instagram Stories. Diese Erfolgsgeschichte verkündete Konzernchef Mark Zuckerberg beim Conference Call zu den Geschäftszahlen aus Q4 2018 – als willkommener Kontrast zum neuesten Ärger um die Abhör-App, mit der Facebook die Smartphones von Teenagern kaperte. Allzu groß scheint der Ärger der Kundschaft über Facebooks anhaltende Datenskandale aber ohnehin nicht zu sein. In Q4 sammelte das Netzwerk 30 Millionen neue tägliche aktive Nutzer ein. Allein in Europa sind vier Millionen weitere Daily Active User (DAU) dazugekommen.

Facebook belauscht Teenager – Apples harte Strafe

Cookerberg
Harmonie geht anders: Zwischen Mark Zuckerberg und Tim Cook kracht's in Sachen Datenschutz (Foto: CultofMac)

"Wird es Facebook jemals lernen?", fragt sich Wired. Und fügt hinzu: "Wenn sich eine App auf Facebook so verhalten würde, wie es Facebook jetzt getan hat, hätte Facebook diese App längst gesperrt." Der jüngste Datenskandal um die Research-App, mit der das Zuckerberg-Netzwerk Teenager ab 13 Jahren dafür bezahlte, sie abhören zu dürfen, schlägt weiter hohe Wellen. Laut Facebook hat das Unternehmen die iOS-Version der Abhör-App jetzt freiwillig abgeschaltet. Tatsächlich hat aber offenbar Apple den Stecker gezogen. Die Reaktion von Apple auf die Missachtung seiner App-Richtlinien fällt jedenfalls beispiellos hart aus. Weil Facebook ein für die interne Nutzung bestimmtes Beta-Programm dazu missbraucht hat, um Nutzer auszuforschen, hat Apple jetzt den gesamten Facebook-Konzern aus diesem Programm ausgeschlossen, mit dem sich App-Versionen intern testen lassen. Die Strafe, so CultofMac, ist weit mehr als nur symbolisch. Facebook kann neue Versionen seiner eigenen App, des Messengers oder von Instagram damit (vorerst) nicht mehr auf den iPhones und iPads seiner Mitarbeiter testen. Selbst die App mit der Speisekarte der Konzern-Kantine lässt sich nicht mehr öffnen. Nun laufen offenbar Verhandlungen zwischen Apple und Facebook, ob, wann und unter welchen Bedingungen die Facebook-Entwickler ihre gewohnten Tools wieder nutzen können.

1.299 Dollar für das Smartphone ohne Knöpfe

Letzte Woche hat der chinesische Hersteller Meizu das erste Smartphone ohne Knöpfe, Ports und Lautsprecher vorgestellt – als Vorgeschmack für das Handy-Design von morgen. Das "Meizu Zero" dient mehr als Designstudie und weniger als alltagstaugliches Smartphone von heute. So werden Töne nicht mehr per Lautsprecher übertragen, sondern vom Bildschirm durch Schallwellen erzeugt. Allzu eindrucksvoll fällt der Sound dabei nicht aus. Trotzdem hat Meizu jetzt ein Preisschild auf die Neuheit geklebt. Das Zero wird zunächst über die Finanzierungsplattform Indiegogo vermarktet. Die ersten 100 Stück von "The world’s first holeless mobile phone" kosten dort stolze 1.299 Dollar. Bis Donnerstagfrüh waren aber erst 17 Stück verkauft – Euphorie sieht anders aus. Wann und zu welchem Preis das Meizu Zero offiziell auf den Markt kommt, behalten die Chinesen bisher für sich.

Der erste Blick auf iOS 13

I Phone Xi
Schöner Rücken. So könnte Apple die Dreifach-Kamera des iPhone XI verpacken (Foto: CompareRaja)

Im Sommer dürfte Apple wie gewohnt sein nächstes iOS-Betriebssystem für iPhone und iPad vorstellen, das dann im Herbst zum kostenlosen Download erscheint. Bloomberg will nun erste Details zu iOS 13 erfahren haben. Demnach bietet es einen systemweiten "Dark Mode", wie er auf dem Mac jetzt schon verfügbar ist. Besonders auf OLED-Displays wie am iPhone X, XS und einem künftigen XI dürfte die dunkle Anzeige den Akku spürbar entlasten. Ebenfalls neu: Das iPad soll (nach nur neun Jahren Warten) einen eigenen und auf die Displaygröße zugeschnittenen Homescreen sowie eine bessere Dateiverwaltung erhalten. In Sachen Hardware erwartet Bloomberg fürs iPhone XI eine Dreifach-Kamera und womöglich erstmals einen USB-C-Anschluss, der wie beim jüngsten iPad Pro die Lightning-Buchse ersetzen würde. Für 2020 rechnen die Bloomberg-Auguren dann mit einer lasergestützten 3D-Kamera auf der iPhone-Rückseite. Sie soll räumliche Objekte mit einer Reichweite von bis zu 4,50 Meter (bisher: 50 Zentimeter) deutlich besser erkennen als bisher. Davon würden sowohl die Tiefenunschärfe von Fotos als auch AR-Anwendungen profitieren.

Das Ende vom Wii

Nintendo Wii
Die Wii war die erste "Zappel-Konsole", die den Kreislauf ihrer Nutzer auf Trab brachte (Foto: Nintendo)

Tschüß Wii – es war schön mit Dir! Nintendo hat vergangene Nacht nach zwölf Jahren den Wii Shop geschlossen, den Online-Store für seine von 2006 bis 2017 gebaute Wii-Konsole. Die Japaner, so GameSpot, hatten die Schließung schon länger angekündigt. Nintendo-Fans, die nach wie vor mit der Wii spielen, können damit jetzt keine Spiele mehr online kaufen und ihr verbleibendes Guthaben nicht mehr einlösen. Auf der Konsole laufen gekaufte Spiele aber nach wie vor, die Wii bleibt weiterhin nutzbar. Die Wii war die erste Konsole mit Bewegungssteuerung und wurde mit über 100 Millionen Exemplaren zum Riesenerfolg für Nintendo. Der technisch fragwürdige Nachfolger Wii U floppte. Erst 2017 schaffte Nintendo mit der Switch, die bereits über 32 Millionen Mal verkauft wurde, ein spektakuläres Comeback.

Das Ende vom LEAD: Der geniale Trick mit den Netflix-Codes

Netflix Codes
Netflix-Inhalte finden – mit versteckten Codes klappt das deutlich besser (Foto: 123rf.de)

Das Riesenangebot von Netflix ist nicht immer leicht zu durchschauen – und zahlreiche Perlen bleiben für immer unentdeckt. Damit Film- und Serienfans mehr aus ihrem Netflix-Abo machen, verraten wir Euch einen Trick, der uns bei LEAD gerade mächtig beeindruckt. Denn Netflix verwendet zur Sortierung seiner Inhalte versteckte Codes, auf die auch die Abonnenten zugreifen können. Das geht ganz einfach: Im Browser die Adresse netflix.com/browse/genre/xx eingeben, und dabei das xx durch den Code ersetzen. Alle Codes sind unter netflix-codes.com zu finden. Für Western gilt beispielsweise die 7700, für Werwolf-Horrorfilme die 75930 und für Kriminaldokumentationen die 9875. Viel Spaß!

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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