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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich PlayStation Sony

TechTäglich: 25 Jahre PlayStation – und so sieht die PS5 aus

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Heute mit dem Ausreden-Bot von Facebook und mit dem unkaputtbaren Smartphone von Roberto Escobar.

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25 Jahre PlayStation – und so sieht die PS5 aus

Sony kann feiern: Am 3. Dezember 1994, also heute vor 25 Jahren, kam in Japan die erste PlayStation auf den Markt. Bis es die Spiele-Revolution auch zu uns nach Europa schaffte, dauerte es aber noch bis zum 29. September 1995. Die Sony-Konsole entstand aus einem Streit mit Nintendo. Weil die CD – trotz der nicht sonderlich erfolgreichen Sega Mega-CD und 3DO – als Spiele-Medium der Zukunft galt, sollte Sony ein CD-Laufwerk fürs Super Nintendo liefern. Nachdem Nintendo das Projekt kurzfristig stoppte und Philips beauftragte, entwickelte Sony das Laufwerk alleine fertig. Daraus entstand die PlayStation.

Der Rest ist Spiele-Geschichte. Und Nintendo fand erst durch die Konsolen-Hits Wii und Switch ein Rezept gegen die Dominanz von Sony. Nun steht in einem Jahr die PlayStation 5 an. Und hier gibt es frische Infos zum Design. Der spektakuläre V-Stil der PS5 scheint tatsächlich Realität zu werden. Auf Twitter ist nun erstmals ein Bild der Entwickler-Konsole mit dem römischen "V" für die Zahl 5 aufgetaucht. Das offene Innere dieser Lösung sorgt für eine gute Wärmeableitung. Falls das grundsätzliche Design erhalten bleibt, dürfte Sony für die finale Version aber noch an vielen Details feilen. Auf dem Bild zu erkennen ist auch der kaum veränderte Controller mit etwas prominenteren Schultertasten.

Apple-Plan: Zweimal im Jahr neue iPhones

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Mini rockt: Das nächste iPad Pro könnte mit Mini-LED-Display kommen (Foto: Apple)

Es gärt und brodelt in der Apple-Gerüchteküche. Denn die Analysten schauen in ihre adventlichen Glaskugeln. Samik Chatterjee von JP Morgan will erfahren haben, dass Apple ab 2021 zweimal im Jahr neue iPhones vorstellt – einmal im Frühjahr, und einmal zum gewohnten Termin im Herbst. So könnte es zweimal jährlich einen Hype um neue iPhones geben. Und damit hätte Hauptkonkurrent Samsung, der sein neuestes Galaxy S immer im Frühjahr veröffentlicht, nicht für ein halbes Jahr das frischere Topmodell im Regal stehen. Apple hat seit dem 4S im Jahr 2011 immer auf den Herbsttermin gesetzt.

Auch Chef-Augur Ming-Chi Kuo hat in seiner Kugel Neues erspäht. Er sagt für Ende 2020 oder Anfang 2021 ein neues iPad Pro und ein MacBook Pro mit Mini LED für den Bildschirm voraus. Vorteil dieser noch relativ neuen Technik, so Cult of Mac: Für die Bildschirmbeleuchtung sorgen zahllose winzig kleine LEDs. So lassen sich Helligkeit und Dunkelheit auf dem Display sehr gezielt steuern. Ergebnis sind Kontraste, die mindestens so gut wie bei OLED sein sollen – bei geringeren Produktionskosten. Keine Spekulation ist ein „Special Event“, auf dem Apple am Montagabend die besten und erfolgreichsten Apps des Jahres präsentierte. Beste iPhone-App 2019 ist Spectre Kamera, das extrem lange Belichtungszeiten ermöglicht. Bei den iPads gewann die Notizbuch-App Flow von Moleskine. Alle Gewinner verrät Apple hier.

TikTok: Weniger Videos von Nutzern mit Behinderung

Tiktok Aerger
TikTok hat Ärger wegen der angeblichen Diskriminierung von Nutzern (Foto: TikTok)

Will TikTok seine niedliche, bunte Video-Welt nicht durch weniger perfekte Clips stören lassen? Das China-Netzwerk sieht sich jetzt jedenfalls Diskriminierungs-Vorwürfen ausgesetzt. Netzpolitik.org will aus einer Quelle innerhalb des Unternehmens erfahren haben, dass Betreiber ByteDance die Reichweite der Videos von Nutzern mit Handicaps wie Down-Syndrom oder Entstellungen im Gesicht beschränkt hat. Die Maßnahme sollte verhindern, dass diese Nutzer Mobbing ausgesetzt sind, führte aber schlussendlich zu deren Diskriminierung. Dazu trug auch bei, dass TikTok-Moderatoren schnell "aussortieren" mussten, wer ein Handicap hat, und wer nicht.

Ein Algorithmus namens "Auto R" sorgte demnach dafür, dass betroffene Videos nicht mehr im "Für Dich"-Feed anderer Nutzer auftauchten, sobald sie eine bestimmte Klickzahl überschritten haben. Dieser Filter erfasste auch die Clips von TikTok-Nutzern aus der LGBT-Community sowie Menschen mit Übergewicht oder Autismus. Ein Sprecher von TikTok nannte die Regeln gegenüber Netzpolitik.org einen "frühen und misslungenen Versuch, Konflikte zu vermeiden. Das sollte nie zu einer Dauerlösung werden". Seit September gelten die Einschränkungen demnach nicht mehr.

Für Weihnachten: Facebook baut Ausreden-Bot

Facebook Bot
Facebook-Überwachung? Alles halb so schlimm, weiß der Ausreden-Bot (Foto: 123rf.de)

Wie sollen Facebook-Mitarbeiter antworten, wenn Freunde oder Familie sie an den Weihnachtstagen auf die zweifelhaften Praktiken des Netzwerks ansprechen? Um hier ganz sicher zu gehen und keine Mitarbeiter in Verlegenheit zu bringen, hat Facebook einen Chatbot namens "Liam Bot" programmiert, der zu kritischen Fragen immer die richtigen Antworten liefert. Mit ihm können die Mitarbeiter die korrekten Sprachregelungen üben. Der Ausreden-Bot wurde laut New York Times seit Frühjahr getestet und steht den Mitarbeitern seit dem Thanksgiving-Fest letzte Woche nun offiziell zur Verfügung.

Liams Antworten stammen aus der PR-Abteilung von Facebook und drehen sich um Themen wie freie Rede oder Politik. Wenn sich Onkel Walter unter dem Christbaum zum Beispiel nach der Moderation der Beiträge erkundigt, lautet die gewünschte Antwort: "Facebook hat zuletzt mehr Moderatoren für die Bearbeitung der Beiträge angestellt." Das Zuckerberg-Netzwerk bestreitet die Existenz von Liam nicht. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der NYT: "Unsere Mitarbeiter fragen regelmäßig nach Informationen zu aktuellen Themen, über die sie mit Freunden und Familie sprechen können, insbesondere zu den Feiertagen."

T-Mobile startet landesweites 5G-Netz in den USA

T Mobile 5 G Usa
United States of Magenta – die 5G-Landkarte von T-Mobile (Foto: T-Mobile USA)

Die US-Landkarte hat sich in Magenta eingefärbt. Denn T-Mobile hat in den USA sein landesweites 5G-Netzwerk gestartet. Falls die Fusion mit Sprint genehmigt wird, hatte die Telekom-Tochter die Fertigstellung für den 6. Dezember angekündigt. Nun war es bereits einige Tage früher so weit. Neue 5G-Rekordgeschwindigkeiten wird das pinke Netz aber nicht liefern, berichtet Engadget. Denn T-Mobile setzt zunächst auf "Low Band"-5G mit 600 MHz. Die Frequenz bietet höhere Reichweiten und deckt auch das Innere von Gebäuden besser ab, ist aber vergleichsweise langsam.

Erst durch den Zusammenschluss mit Sprint sollen dann auch Highspeed-Frequenzen dazukommen. Die ersten 5G-Smartphones, die T-Mobile nun in den USA verkauft, das Samsung Galaxy Note 10+ und das OnePlus 7T Pro McLaren, unterstützen daher auch nur das 600-MHz-Spektrum. Für schnellere 5G-Frequenzen sind derzeit noch andere Modelle erforderlich. Nachdem erst 2020 5G-Handys erscheinen, die das komplette Spektrum abdecken, raten Experten derzeit noch dringend von der Anschaffung eines 5G-Smartphones ab.

Das Ende vom LEAD: Bruder von Pablo Escobar kündigt unzerstörbares Smartphone an

Den Namen kennen wir doch! Roberto Escobar, Bruder des 1993 erschossenen kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar, steigt groß ins Smartphone-Geschäft ein. Er hat jetzt sein Falt-Handy "Pablo Escobar Fold 1" präsentiert, das Samsung und Apple das Fürchten lehren soll. Durch ein neuartiges Kunststoff-Material will Escobar – im Gegensatz zu Samsung – ein "unzerstörbares" Falt-Display geschaffen haben.

Trotzdem kostet das Pablo-Phone, das mit mehreren Bling-Bling-Videos und leicht bekleideten Ladys angekündigt wurde, in Escobars Online-Shop nur 349 Dollar. Zugleich warf Roberto Escobar Apple Ideen-Klau vor und kündigte laut Gizmodo eine 30-Milliarden-Dollar-Klage gegen den iPhone-Hersteller an: "Ich habe vielen Leuten gesagt, dass ich Apple schlagen werde, und das schaffe ich auch." Der Kolumbianer geht davon aus, dass Steve Jobs die Idee zum iPhone von Pablo Escobar gestohlen hat, der ihm im Traum erschienen sei. Tipp von LEAD dazu: Leute, lasst die Finger von Drogen!

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Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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