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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Apple 5G

TechTäglich: 16 Zoll – Apple vergrößert das MacBook Pro

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google.

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16 Zoll: Apple vergrößert das MacBook Pro

Das schon seit Längerem erwartete XL-MacBook Pro mit 16 Zoll großem Bildschirm steht nun offenbar vor dem Start. Der für gewöhnlich gut informierte Analyst Jeff Lin von IHS Markit rechnet mit der Premiere im September, parallel zur nächsten Generation der iPhones. Nach seinen Erkenntnissen kommt auch das neue Modell "nur" mit LCD-Bildschirm, der offenbar von LG stammt. Apple soll sich zwar auch bei Samsung nach einem 16-Zoll-OLED-Display erkundigt haben – bisher aber offenbar ohne Ergebnis.

Die Bildschirmauflösung des neuen Top-MacBooks liegt demnach bei 3.072 x 1.920 Pixel. Damit wäre es mit 226 ppi minimal schärfer als das aktuelle 15 Zoll große MacBook Pro mit 220 ppi. Ming-Chi Kuo, bekanntester Apple-Augur der Welt, hatte schon im Februar ein neues MacBook Pro mit 16 Zoll in seiner Glaskugel erspäht, mit dem Apple ein komplett neues Design einführen könnte. Der neue Look würde dann nach und nach auch auf die kleineren Modelle ausgeweitet. Bei IHS Markit kümmert sich laut MacRumors ein komplettes Team nur um den Markt für Bildschirme. Das Unternehmen hatte das iPad Pro mit dem neuen Format 10,5 Zoll zuletzt vier Monate vor dem Start prophezeit.

1,8 Gigabit pro Sekunde: Unglaubliches 5G-Tempo in den USA

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Sprengt jede Speedtest-App: Knapp 1,8 Gigabit pro Sekunde im 5G-Netz von AT&T (Foto: CNET)

Deutschland wartet tapfer auf 5G – während im Rest der Welt bereits unfassbar schnelle neue Mobilfunknetzwerke mit dem neuen Standard entstehen. Aus den USA kommen jetzt Meldungen von den bisher schnellsten je gemessenen 5G-Geschwindigkeiten. CNET ist im neuen Netz von AT&T mit einem Samsung Galaxy S10 5G in Los Angeles auf bis zu 1,782 Gigabit pro Sekunde gekommen. Die Speed-App auf dem Gerät konnte zwar die spektakuläre Zahl anzeigen. Die Grafik, die nur bis 100 Megabit pro Sekunde reicht, war mit dem 5G-Tempo aber völlig überfordert, das CNET als "verrückt" bezeichnet und mit Rekordsprinter Usain Bolt vergleicht.

Tech-Journalist Patrick Holland hat damit das 1,9 GB große Spiel PUBG Mobile in weniger als zweieinhalb Minuten geladen. Der Download der ersten Staffel der Naturdoku "Blue Planet II" bei Netflix mit mehr als fünf Stunden Fernsehbildern dauerte nicht einmal eine Minute. Damit ist 5G bei AT&T zumindest bisher schneller als die neuen Netze von Sprint und Verizon, die in ersten Tests auf 1,3 Gigabit bzw. 484 Megabit pro Sekunde kamen. Die Rekordgeschwindigkeiten sind bisher allerdings auch in den USA nur in sehr kleinen Test-Zellen möglich, größere Nutzerzahlen profitieren wie in Deutschland frühestens 2020 davon. Die Zahlen zeigen dennoch, wie enorm groß das Potenzial von 5G ist.

Galaxy Note 10: Streicht Samsung den SD-Speicher?

Voraussichtlich am 7. August präsentiert Samsung in New York sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy Note 10. Es soll als erstes Smartphone eine Kamera mit drei verschiedenen Blendenstufen bieten – und so besonders gut mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen umgehen. Doch nun wird die Vorfreude der Samsung-Fans deutlich getrübt: Offenbar wollen die Koreaner zumindest bei den günstigeren Modellen des Note 10 die Speichererweiterung per microSD-Karte streichen. Mit einer preiswerten Karte für mehr Platz auf dem Smartphone zu sorgen, würde dann nicht mehr funktionieren.

Der bekannte Tech-Journalist Max Weinbach von XDA Developers will von dieser "Schocknachricht" erfahren haben, wie es Forbes nennt. Demnach gibt es die Speichererweiterung nur noch in den teureren "Pro"-Modellen des Note 10. Samsung hat mit dieser kundenunfreundlichen Gewinnoptimierungsmaßnahme (die Apple seit dem Start des iPhones so handhabt) schlechte Erfahrungen gemacht. Als das Unternehmen den Kartenspeicher beim Galaxy S6 und beim Note 5 gestrichen hat, waren die Proteste so massiv, dass die Speichererweiterung beim Nachfolger jeweils wieder zurückkehrte. Der Samsung-Fanboy von Forbes fürchtet, dass beim Note 10 auch die Kopfhörer-Buchse wegfällt, und hadert bereits: "Liebes Samsung, nur weil Apple seine großen iPhone-Neuheiten erst 2020 bringt, ist das noch längst kein Grund, sich selbst in beide Füße zu schießen."

Fortnite 10 braucht stärkere Rechner

Mit Saison 10 von Fortnite, deren Start für 2. August erwartet wird, schraubt Hersteller Epic Games die Hardware-Anforderungen nach oben. Schon bisher hatte Epic Grafikkarten nach dem Standard Direct X11 für sein Action-Überspiel empfohlen. Der Vorgänger Direct X10 funktionierte klammheimlich aber weiter. Das ändert sich mit der nächsten Saison, in der DX11 zur Pflicht wird.

Dadurch, dass Epic keine Rücksicht auf besonders alte Hardware mehr nehmen muss, hat es deutlich mehr Möglichkeiten für die grafische Weiterentwicklung des Spiels. Die Änderung teilte Epic jetzt in einem Blogeintrag mit. Nachdem Grafikkarten mit Direct X11 aber schon seit 2009 (AMD) und 2010 (Nvidia) auf dem Markt sind, sollten nur absolute Uralt-Rechner von der Maßnahme betroffen sein. Deren Besitzer müssen nun eine neue Grafikkarte einbauen, wenn sie weiterhin Fortnite zocken wollen.

Microsoft verbietet seinen Mitarbeitern Slack

Slack
Slack muss weg: Microsoft verbietet intern die Team-App (Foto: Slack)

Die Team-Software Slack ist weltweit beliebt – außer bei Microsoft. Der US-Konzern hat Slack jetzt auf eine schwarze Liste von Software gesetzt, die seine Mitarbeiter am Arbeitsplatz nicht mehr benutzen dürfen. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass Slack einer der größten Konkurrenten für Microsofts eigenes Teams-Programm ist. MS befürchtet vielmehr, dass seine Mitarbeiter bei der Nutzung von Slack Betriebsgeheimnisse frei Haus an den Rivalen aus Kalifornien liefern.

"Slack bietet nicht die erforderlichen Kontrollen für den Schutz des geistigen Eigentums von Microsoft", heißt es in einem internen Papier, aus dem GeekWire zitiert. Auf der "Verboten"-Liste stehen unter anderem auch Sicherheits-Software von Kaspersky und der Grammatik-Checker Grammarly, der Tastatureingaben erfasst und damit auch weitergeben könnte. Zumindest "abgeraten" wird Microsoft-Mitarbeitern von Google Docs, Amazon Web Services und von der Cloud-Version der konzerneigenen (!) Software-Entwicklungs-Plattform GitHub.

Das Ende vom LEAD: Das Harry-Potter-Pokémon ist da

Hogwarts ist jetzt überall! Drei Jahre, nachdem die Welt vom ebenso kurzen wie heftigen "Pokémon Go"-Fieber geschüttelt wurde, hat Hersteller Niantic jetzt den Nachfolger "Harry Potter: Wizards Unite" auch in Deutschland veröffentlicht. Die AR-App funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Zauberer und Dementoren machen sich mitten in der Muggle-Welt breit und warten zumindest virtuell direkt vor der eigenen Haustür. Die App ist seit dem Wochenende für iOS und Android auch offiziell in Deutschland am Start – wie gewohnt nach dem leidigen "Free to play"-Prinzip, also kostenlos mit In-App-Käufen zu Wucherpreisen von bis zu 109,99 Euro.

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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