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TechTäglich – die Technik-Kolumne von LEAD erscheint montags bis freitags immer um 11 Uhr
TechTäglich Kolumne Technik al dente

TechTäglich: Apples neuer Video-Streamingdienst soll exklusive Serien gratis zeigen

Vor dem Mittagessen die wichtigsten, interessantesten und amüsantesten Technik-Meldungen des Tages: Das ist die Technik-Kolumne von LEAD, die von Montag bis Freitag erscheint – immer um 11 Uhr. Das Neueste von Apple, Amazon, Facebook oder Google. Kurz, knackig, unterhaltsam.

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Apples neuer Streamingdienst soll exklusive Serien gratis zeigen

Apple Video
Am Montag wird Apple auf einem Event den neuen Videostreaming-Dienst offiziell vorstellen (Foto: Apple)

"It's Showtime": Unter diesem Motto hat Apple für Montag (18 Uhr MEZ) zu einem Event ins Steve Jobs Theater in Cupertino eingeladen. Peter Kafka, gut vernetzter Insider und Autor von recode, will vorab Details zu Apples neuem Videostreamingdienst erfahren haben.

Spannend: Die aufwändig produzierten Apple-Exklusiv-Serien mit Top-Stars der Branche wird Apple seinen Kunden laut Kafka gratis zeigen. Apple wolle kein neues Netflix kreiieren, sondern sein Geld anders verdienen: mit Abo-Bundles, in denen Inhalte von TV-Anbietern als Paket zum günstigen Preis geschnürt werden.

Verdienen will Apple laut dem Report über Provisionen, um die Umsätze der Service-Sparte weiter zu pushen. Laut Kafka sind auch günstige Bundles aus Apple Video, Apple Music und der neuen Apple-Zeitungsflatrate denkbar.

Apropos Zeitungsflatrate: Marktführer ist in diesem Segment aktuell Readly.

Das Unternehmen bietet seinen Kunden derzeit rund 3900 Titel mit Vollzugriff zu einem monatlichen Preis von 9,99 Euro (erster Testmonat 99 Cent), darunter etwa 1000 deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften. Kurz vor Apples Startschuss überrascht Readly mit einem neuen Partner: Ab sofort ist Axel Springer mit den Ausgaben von BILD, BILD am Sonntag, Die Welt und Welt am Sonntag künftig im Readly-Abo enthalten. Der Deal ist auf jeden Fall ein Warnschuss für Apple.


Adobe und Moleskine mit spannender Partnerschaft

Adobe hat sich mit Moleskine zusammengeschlossen, um ein neues intelligentes Produkt vorzustellen, das Paper Tablet mit Digital Pen. In das smarte Notizbuch kann normal geschrieben werden, wie in jedes andere Notizbuch auch. Allerdings verfügt es auch über eine Anbindung in die Cloud. Möglich macht dies ein smarter Stift. Dieser kann erkennen, was du zeichnest. Danach wird dein Werk ins Digitale übersetzt. Diese Zeichnungen können dann zum Beispiel in Molekules eigene Zeichen-App übertragen werden. Der Stift ist auch mit Adobes Creative Cloud kompatibel.

Die Skizzen lassen sich so auch in Adobe Illustrator übernehmen. Das Tablet selbst schlägt mit 39 Dollar zu Buche. Der smarte Stift kostet 179 Dollar und wird ab sofort zum Verkauf angeboten. Zum Start – zunächst in den USA – war der Pen schon so stark nachgefragt, dass er teilweise schon als "out of stock" gekennzeichnet wird.

Amazon macht eine neue Rechnung auf

Rechnung Zahlen
Amazon erlaubt Privatkunden ab sofort, nur einmal im Monat zu zahlen (Foto: pixabay)

Der Online-Händler Amazon geht neue Wege. Ab sofort muss beim "Kauf auf Rechnung" nicht mehr einzeln bezahlt werden. Amazon führt in Deutschland, Österreich und Finnland die Monatsrechnung für Privatkunden ein. Extra-Gebühren werden dabei nicht erhoben. Bisher mussten Amazon-Kunden eine Gebühr von 1,50 Euro beim Kauf auf Rechnung zahlen. Auch Marketplace-Angebote lassen sich jetzt per Monatsrechnung bezahlen. Amazon behält sich aber vor, die Berechtigung des Kunden für eine Monatsrechnung immer wieder neu zu prüfen. Businesskunden können nicht per Monatsrechnung zahlen.

XBOX Advertising: Verizon Media, Havas und Studiocanal führen Programmatic Ads in Deutschland ein

Verizon Media Xbox Programmatic Advertising

Verizon Media erweitert das Angebot von XBOX Advertising und führt Programmatic Ads im Click-to-Video-Vollbildformat ein. Das Publikum der XBOX besteht hauptsächlich aus technikaffinen, männlichen Nutzern im Alter von 15 bis 35 Jahren aus der oberen Mittelschicht. Diese sind über andere digitale Kanäle schwer zu erreichen, da über die Hälfte Mobile- oder Desktop Ad-Blocker verwendet.

Studiocanal ist der erste Werbetreibende in Deutschland, der diese Art der Vermarktung auf der XBOX nutzt. Das Unternehmen möchte mit dieser Kampagne Aufmerksamkeit für den neuen Studiocanal Aktion-Thriller "Hard Powder" mit Liam Neeson generieren. Über die XBOX als Kanal kann die Zielgruppe des Films direkt angesprochen werden.

XBOX Advertising, das Werbeangebot innerhalb der Microsoft-Konsole, bietet eine native Lösung, deren Erlebnis auf die Nutzer der Spielekonsole abgestimmt ist: unaufdringliche Formate, integriert in das Look & Feel der XBOX-Oberfläche, alles in einem Premium-Umfeld (4K TV-Bildschirm) mit Brand Safety. Marken können für die Bewerbung ihrer Over-the-Counter-Produkte von anderen Möglichkeiten profitieren, zum Beispiel durch interaktive Erlebnisse, Advergaming und einzigartige Daten.

Sicherer Einloggen – ohne Facebook oder Google

Mailbox Org
Der deutsche Mail-Anbieter mailbox.org speichert die Daten seiner User ausschließlich auf deutschen Servern (Foto: mailbox.org)

Mailbox.org gilt neben Posteo als sicherer Mail-Anbieter, mit Servern, die hierzulande stehen (und nicht in den USA). Ab sofort unterstützt Mailbox.org das vertrauenswürdige Einloggen in Websites und Foren mit ID4me, einer ebenfalls als sicher geltende Single-Sign-on-Lösung. ID4me verspricht "volle Kontrolle über persönliche Daten. Sie können frei entscheiden, ob und welche Informationen sie mit anderen Online-Diensten teilen möchten." Der Dienst verzichtet im Gegensatz zu Unternehmen wie Google oder Facebook auf die Analyse und die Protokollierung von Aktivitäten und Nutzerverhalten. ID4me gibt nach eigener Aussage auch keine Daten an Dritte weiter. Mit Verimi hat ID4me einen neuen prominenten Mitbewerber.

Das Ende vom LEAD: Tempolimit für Fahranfänger

Alle Welt diskutiert über Geschwindigkeits-Begrenzungen und Diesel-Fahrverbote. Volvo ist schneller und legt sein eigenes Tempo-Limit fest. Mit dem neuen Volvo Care Key, ab 2021 Standard in allen Volvo-Modellen, wird das Höchsttempo des Fahrzeugs nicht nur automatisch auf 180 km/h begrenzt. Es lassen sich künftig auch eigene Tempolimits festlegen: für den Hauptfahrer oder z.B. für einen Fahranfänger. Wer die Funktionen von Volvo Care Key dann nutzt, soll bei Versicherungen Rabatt erhalten. Na dann, gute Fahrt ins Wochenende. Und bis Montag bei TechTäglich...

Autofahrt In Den Sonnenuntergang
Sanft über die Autobahn gleiten, der Sonne entgegen (Foto: pixabay)

Übrigens: TechTäglich gibt es auch als Newsletter und als Skill ("Alexa, öffne LEAD digital Tech").

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