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Flex Pai Faltbares Smartphone Foto 2
Das faltbare Smartphone Flex Pai von Royole (Foto: Royole)
Tech Gadgets Smartphone

Die Technik-Trends 2019

Die Roadmap der großen Tech-Hersteller für 2019 steht. LEAD verrät, worauf sich Technik-Fans im neuen Jahr freuen können. Vor allem Smartphones sorgen wieder für Aufmerksamkeit.

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Auch wenn das Smartphone gerade erst gekauft wurde, muss schon wieder ein Neues her: 34 Prozent aller Deutschen gaben jüngst in einer Umfrage von Statista an, dass sie nach sieben bis zwölf Monaten ihr privat gekauftes Smartphone schon wieder durch ein neues Gerät ersetzen werden. Jeder Vierte wartet sogar nur ein halbes Jahr.

Es wird also wieder Zeit für ein neues Smartphone. Die Roadmap für den Release der neuen Smartphone-Modelle der großen Hersteller steht bereits. Die CES, die in der zweiten Januarwoche traditionell in Las Vegas über die Bühne gehen wird, wird erste Erkenntnisse liefern.

Die deutsche Vorzeige-Messe IFA startet erst in der ersten September-Woche in Berlin. Sicher ist: KI spielt eine immer wichtigere Rolle, um Smartphones noch mehr zu digitalen Assistenten zu machen – und auch die Kamera-Systeme immer weiter zu optimieren.

LEAD erklärt, was bei den großen Anbietern wichtig wird.

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Xiaomi mit Deutschland-Offensive

Xiaomi Logo
Xiaomi greift Samsung und Apple an (Foto: Xiaomi)

Xiaomi ist einer der größten chinesischen Anbieter, der die Marktmacht von Apple und Samsung brechen will. Für 2019 hat Xiaomi vor allem den deutschen Markt ins Visier genommen. Bisher sind die Geräte der Chinesen nur als Import-Ware hierzulande erhältlich.

Ab 2019 wird es nach übereinstimmenden Medien-Berichten einen offiziellen Vertrieb in Deutschland geben. Mit mehreren Partnern hat Xiaomi Verträge geschlossen. Vorteile für Xiaomi-Käufer: Es wird erstmals authorisierte deutsche Reparatur-Partner geben und die deutschen Modelle werden dann auch den hierzulande geltenden Regulierungen entsprechen.

Lead 4 Change Management 1200X1200
Mensch und Technik vereinen

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen in der modernen Arbeitswelt. Sollten Unternehmen jetzt mehr Experimente im Alltag wagen? Im LEAD Bookazine 4/2018 spricht Alexandra Borchardt über Change-Management und eine erfolgreiche Kombination von Mensch und Technik.

Samsung legt sich in Falten

Der südkoreanische Konzern Samsung versucht den zuletzt wenig innovativen Smartphone-Markt mit einem faltbaren Gerät neu aufzurollen. Gefragt hat kein Kunde bisher nach einem Smartphone, das sich falten lässt, aber es wäre zumindest ein komplett neuer Ansatz für ein Mobilgerät.

Bereits im November hat Samsung auf seiner Entwickler-Konferenz einen Prototypen gezeigt. Dieser war so geheim, dass kein Pressevertreter ihn aus der Nähe betrachten - geschweige denn anfassen - konnte.

Vorreiter ist Samsung nicht. Das Unternehmen Royole bietet sein vielbeachtetes faltbares Smartphone FlexPai bereits jetzt zum Kauf an. Motto: „We invent the future“. Die Ausführung mit 128 GB Speicherplatz kostet in Deutschland 1388 Euro.

Flex Pai Faltbares Smartphone Foto 3
Faltbares Smartphone Flex Pai von Royole (Foto: Royole)

Über die Preise und Specs für das faltbare „Samsung Galaxy F“ ist noch nichts bekannt. Nur soviel: Ausgeklappt soll das Smartphone zum Tablet mit einer Bildschirmgröße von rund 7 Zoll werden. Als Smartphone ist eher klein: 4,6 Zoll. Zum Startdatum heißt es nur „arriving soon“.

Samsung Display Foldable Promo
Samsung zeigt das faltbare Display in einer Promo (Foto: Samsung)

Klarer ist: Die neue Galaxy-S10-Reihe dürfte schon im Februar präsentiert werden. Alle Gerüchte deuten auf einen Marktstart Anfang März hin.

Als neues Features steht „Sound on Display“ auf dem Fahrplan. Töne und Musik würden dann direkt übers Display abgestrahlt. Der Einbau von kleinen Speakern ins Gehäuse könnte so entfallen, dies würde die Geräte noch dünner machen.

Die S10-Reihe für 2019 soll dabei drei Modelle umfassen: das S10 Lite mit 5,8 Zoll, das eigentliche S10 mit 6,1 Zoll und das S10+ als größtes Modell mit einer Displayfläche von 6,4 Zoll. Das teuerste Modell kostet offenbar bis zu rund 1500 Euro. Damit würden sich die Südkoreaner preislich dem Premium-iPhone Modell (XS Max mit 512 GB) nähern, dass derzeit für 1649 Euro in den Regalen steht.

Apple erst wieder im Herbst mit iPhones am Start

Apropos Regal. Diverse Analysten sagen den drei 2018er-Modellen bekanntlich nach, dass sie diesmal häufiger als sonst in den Regalen stehengeblieben sind: zu wenig Innovation, zu hohe Preise – so lautet der Vorwurf. Apple-CEO Tim Cook warnte in den Jahren zuvor stets vor voreiligen Prognosen. Nur Apple habe tiefe Einblicke in die Lieferkette, aber keiner der Analysten. So bleibt Apple – jedenfalls nach außen – entspannt und wird erst im Herbst traditionell seine nächsten iPhone-Modelle präsentieren.

Aus heutiger Sicht wird sich an den Geräten selbst eher wenig ändern. Der Formfaktor inklusive Notch (Kerbe) am oberen Bildschirmrand soll 2019 offenbar beibehalten werden. Erst 2020 könnte Apple die Kerbe durch ein Loch am anderen Bildschirmrand (welches Kamera und weitere Sensoren beherbergt) ersetzen. Als Vorbild dürfte dann das Huawei Nova 4 dienen.

Apple wird nach Lage der Dinge 2019 „nur“ einen schnellen Prozessor und ein noch besseres Kamera-System in den neuen Modellen verbauen. Ob das reicht, den zunehmend gesättigten Smartphone-Markt mit 2019er-Rekordzahlen zu dominieren, muss sich erst noch zeigen.

Apple dürfte 2019 eher auf anderen Gebieten als beim Smartphone für Furore sorgen: Neben neuen Macs und einem Refresh der AirPods (womöglich wasserdicht und mit Noise-Cancelling-System ausgestattet), sollte vor allem das iPad mini 5 für Aufmerksamkeit sorgen. Das iPad mini 4, im September 2015 aufgelegt, hat seit über drei Jahren keinen Nachfolger erhalten. Nun soll es aber bereits im Frühjahr 2019 soweit sein. Auch ein HomePod 2 oder HomePod mini könnte in diesem Jahr im Apple Park in Cupertino gelauncht werden.

Auch interessant: Apples böse Überraschung

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Zukunftsfähig und innovativ

Alle Unternehmen müssen mit dem digitalen Wandel Schritt halten. Alle wollen es. Warum fällt es trotzdem vielen so schwer? Das Altbewährte wird aufgegeben für die Ungewissheit des Neuen. Lass dir im LEAD Bookazine 3/2018 von einem Innovationscoach erklären, warum innovativ sein auch zukünftig erfolgreich bleiben heißt.

Huawei mit Frühstart und radikaler Preisstruktur

Mit Huawei haben Samsung und Apple neben Xiaomi einen weiteren ernstzunehmenden chinesischen Hardware-Konkurrenten. Huawei geht bei den Neuvorstellungen gleich als Erster in die Spur. Schon am 10. Januar erscheint das P Smart 2019 Smartphone mit nahezu randlosem Display und einem 6,21 Zoll großen Bildschirm. Es ist der Nachfolger erfolgreichen P Smart aus 2018.

Huawei wird vor allem aufgrund seiner Preisstruktur zu einer Gefahr für Apple und Samsung. Das neue P Smart 2019 soll nur 250 Euro kosten. Erstkäufer werden zusätzlich mit einem 50-Euro-Aktionsgutschein gelockt.

Huawei P20 Smart Foto 1
Das Huawei P20 Smart (Foto: Huawei)

Google mit Pixel-Refresh

Da dürfte es Google mit seinen zwei neuen Pixel-Midrange-Modellen, die um 500 Euro kosten könnten, hierzulande ebenfalls schwer haben. Das Pixel 3 Lite und das Pixel 3 XL Lite sollen laut dem Portal AndroidPolice bereits im Frühjahr 2019 erscheinen. Viel ist über die Specs noch nicht bekannt. Beim 3 Lite ist ein 5,5-Zoll-Display zu erwarten, das 3 XL Lite wird über 6 Zoll verfügen. Schon auf der CES könnte es einen Vorgeschmack geben.

Honor setzt auf 3D-Luxus mit Konsolen-Qualität bei Spielen

Bei Honor ist es schon am 22. Januar auf einem Event in Paris soweit. Dann zeigt das ebenfalls in China ansässige Unternehmen Honor sein View20, in Kooperation mit der italienischen Luxusmarke Moschino. Das Smartphone verspricht das weltweit erste Kamerasystem mit 48 Megapixeln und 3D.

Laut Honor ist das Kamera-Potential im Vergleich zu den aktuellen Smartphones um 46 Prozent verbessert worden. Die 3D-Kamera hat vor allem den Vorteil, bewegungsgesteuerte Spiele in Konsolenqualität abzubilden.

Und welche spannenden Gadgets können 2019 sonst noch für Furore sorgen?

Der bekannte Zauberwürfel wird smart und kommt als „Go Cube“ in den Handel. Überhaupt ist Smart Home auch 2019 einer der größten Umsatzbringer der Techbranche.

Go Cube
Der smarte Go Cube (Foto: Go Cube)

Mit Spannung erwartet wird beispielsweise der iRobot Smart-Staubsauger i+. Der erste Staubsaugerroboter, der den Müll selbst entleert, natürlich nicht direkt draußen in der Mülltonne, sondern in einem speziellen Gefäß, das dann vom Besitzer immerhin noch selbst entsorgt werden muss.

I Robot I7Plus Selbstreiniger Roboterstaubsauger
Der iRobot Smart-Staubsauger i+ (Foto: iRobot)

Auch All-in-one-Gadgets peilen 2019 bessere Marktanteile an. Dazu will das Unternehmen Nubia mit dem Nubia-a ein Armband mit integriertem Smartphone launchen.

Nubia A Foto 1
Nubia-a: ein Armband mit integriertem Smartphone (Foto: Nubia)

Die Firma Zanco wiederum packt Tastatur und Kamera in den Smart-Pen, der sogar über eine Telefonanbindung verfügen soll. Ob sich ein solcher Multi-Stift aber im Massenmarkt durchsetzt, darf aufgrund des riesigen Erfolgs der Apple Watch Series 4 bezweifelt werden. Dann doch lieber eine Uhr mit Telefon statt Pen à la James Bond.

Zanco Smart Pen Foto 1
Der Smart Pen von Zanco (Foto: Zanco)

Eine Apple Watch Series 5 ist von Apple übrigens frühestens im Herbst 2019 zu erwarten. Vielleicht aber kommt das „One more thing“ aus Cupertino schon früher. Im September 2017 hatte Apple „für 2018“ die sogenannte „AirPower“ angekündigt.

Eine Ladestation, die iPhone, Apple Watch und AirPods parallel auf einer großen Fläche kabellos aufladen kann. Problem: 2018 ist die AirPower nicht erschienen. Warum? Das bleibt rätselhaft. So gesehen kann das Technik-Jahr 2019 noch viele Überraschungen bringen. Nicht nur von Apple.

Auch interessant: Die 7 Content-Marketing-Trends 2019

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