Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Taylor Swift Cr Getty Images 1064050504
​ Eine Gesichtserkennung sucht Stalker bei Taylor-Swift-Konzerten (Credit: Getty Images)
Crazy Stuff Blockchain Kryptowährung

Crazy Stuff: Taylor Swift als Big Brother

Taylor Swift stalkt ihre Stalker, Mitarbeiter werden mit Krypto-Geld bestochen und China fährt der E-Zukunft voraus. Der Crazy Stuff der Woche führt von Stuttgart nach Shenzhen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

​Gesichtserkennung sucht Stalker bei Taylor-Swift-Konzerten

Bei ihrem Konzert im kalifornischen Rose Bowl Stadion im Mai 2018 ließ Taylor Swift eine Videosäule aufstellen, die Highlights ihrer Proben abspielte. Jeder Konzertbesucher, der stehen blieb und sich das Video ansah, wurde von einer Gesichtserkennungs-Software gescannt. Die Ergebnisse landeten in einer „Kommandozentrale“ in Nashville, Tennessee, wo die Gesichter hunderten von Taylor Swifts Stalkern zugeordnet werden sollten.

Es ist nicht bekannt, was anschließend mit den gesammelten Daten passierte und ob der Überwachungsposten überhaupt Stalker identifizieren konnte. Mit dem Ticketkauf und dem Besuchen der Veranstaltung willigen Konzertbesucher grundsätzlich ein, dass Konzertveranstalter sie in jeder Form überwachen dürfen.

Auch interessant: Crazy Stuff: Leben in der Zukunft

Krypto-Münzen motivieren Mitarbeiter zum Küchendienst

Crazy
Foto: Software-Unternehmen AEB

Spülmaschine ausräumen und dabei Blockchain-Anwendungen für Kundenprojekte testen: Das Stuttgarter Software-Unternehmen AEB ködert die eigenen Mitarbeiter mit Krypto-Coins zum Küchendienst. Wer sich bei der internen AEB-Dishwasher-Blockchain anmeldet, erhält für jede ausgeräumte Spülmaschine einen AEB Coin. Die Coins können Mitarbeiter in der hauseigenen Kantine eintauschen oder an die AEB Stiftung spenden.

Anzeige

Ziel der Initiatoren war es eigentlich, erste Erfahrungen mit der Technologie zu sammeln, um sie schließlich als Case für die eigene Logistik-Softwareentwicklung zu verkaufen. Mit dem Spülmaschinen-Projekt will Projektleiter Daniel Schüler „fundierte Erfahrungen“ gesammelt haben und er könne jetzt seine Kunden kompetent beraten. Auf jeden Fall sei die Küche aufgeräumter als vorher.

Studie behauptet, Google-Suchergebnisse variieren nach Standort

Ob Google politisch voreingenommene Suchergebnisse liefert, wollten auch die US-Abgeordneten in der Anhörung des CEOs Sundar Pichai wissen. Eine Studie der Konkurrenz-Suchmaschine „DuckDuckGo“ will das bereits herausgefunden haben. Die Teilnehmer googelten Stichworte wie „Gun Control“ und „Immigration“ aus verschiedenen Standorten innerhalb der USA. Testweise aus- und in ihren Google-Account eingeloggt, sowie mit einem Location-Blocker.

Das Ergebnis: Google liefert unterschiedliche Ergebnisse je nach Standort. DuckDuckGo-CEO Gabriel Weinberg behauptet gegenüber dem Business Insider: „Wenn du eine bestimmte Postleitzahl hast, bekommst du Ergebnisse zur NRA angezeigt. Wenn du in einem anderen Umkreis lebst, wird dir die NRA nicht angezeigt.“ Damit würde Google ganze Stadtteile in Filterblasen unterteilen. Google dementiert die Studienergebnisse. Die Methode sei fehlerhaft, denn was in Suchergebnissen angezeigt werde, unterliege noch vielen weiteren Parametern.

Lead 4 Change Management 1200X1200
Mensch und Technik vereinen

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen in der modernen Arbeitswelt. Sollten Unternehmen jetzt mehr Experimente im Alltag wagen? Im LEAD Bookazine 4/2018 spricht Alexandra Borchardt über Change-Management und eine erfolgreiche Kombination von Mensch und Technik.

Weltweit erste elektrische Bus-Flotte fährt in China

In der chinesischen Millionen-Metropole Shenzhen schleicht eine komplette Bus-Flotte geräuschlos durch die Straßen. 16.000 Busse mit Elektro-Antrieb sparen Benzin und Lärm, bis zum Ende diesen Monats sollen 22.000 Taxis folgen. Damit ist die Shenzen Bus Group der weltweit größte und erste komplett elektrische Fuhrpark. Geschäftsführer Joseph Ma hat bereits Anfragen erhalten, seinen Bussen künstliche Geräusche hinzuzufügen, damit Verkehrsteilnehmer sie besser hören können.

Voraussichtlich reduziert die Stadt damit 48 Prozent ihres CO2-Ausstoßes und anderer Schadstoffe. Dafür waren zusätzlich 40.000 Ladestationen nötig. In 180 Bus-Depots sind E-Tankstellen integriert, die Busse innerhalb von zwei Stunden für 200 Kilometer aufladen können. Möglich war die Investition dank staatlicher Subventionen.

Auch interessant: Crazy Stuff: Innovative Weihnachtsgeschenke von Start-ups

Lead 3 Crazy Stuff 1200X1200
Jetzt wird's crazy!

Manchmal verrückt, immer kurios und Small-Talk-tauglich, das ist Crazy Stuff! Jeden Donnerstag stellen wir 5 verrückte Ideen aus aller Welt online und auch im LEAD Bookazine 3/2018 erwarten dich allerhand spannende Kuriositäten. Von autonomen Blumentöpfen über Sound-Tattoos und digitale Mini-Rechner - LEAD 03 hat jede Menge abgefahrene Fundstücke für dich parat. Mehr dazu im Heft>>>

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote