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Start-ups Arbeitsplätze Arbeitsmodelle

Friede, Freude, Firmenidentifikation

Frustration über schlechte Chefs, wenig Entwicklungsmöglichkeiten, fehlende Bindung ans Unternehmen: Gründe für die starke Fluktuation qualifizierter Kräfte gibt es viele. Es gibt aber auch Gegenbeispiele, nämlich Firmen, die offenbar viel richtig machen: sum.cumo zum Beispiel.

(Bild: sumcumo.com)
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Der jährlich erscheinenden Gallup-Studie zufolge, die den Grad der emotionalen Bindung der Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen misst, haben 14 Prozent der Befragten bereits innerlich gekündigt und besitzen keinerlei Bindung zu ihrem Unternehmen. Hochgerechnet wären das über fünf Millionen Arbeitnehmer. Mit wie vielen davon man wohl täglich zu tun hat, wie viele arbeiten sogar im eigenen Team? Nach Berechnungen der Studie verursacht die innere Kündigung von Mitarbeitern einen jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden von bis zu 103 Milliarden Euro – ein katastrophales Zeugnis für Unternehmen.

Doch es gibt auch Gegenbeispiele, Firmen, die offenbar viel richtig machen. Das Hamburger Start-up sum.cumo beispielsweise kann sich damit brüsten, seit seiner Gründung im Jahr 2010 keinen einzigen Mitarbeiter durch Kündigung verloren zu haben. Das Unternehmen, das Geschäftsmodelle der Lotterie- und Versicherungsbranche digitalisiert, besteht mittlerweile aus 140 meist festangestellten Mitarbeitern und war immer profitabel: sum.cumo hat rund 11,8 Millionen Euro Umsatz zu verzeichnen und verdient seit dem ersten Tag Geld.

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"Wir hören nicht damit auf, uns zu hinterfragen"

Aus dem Start-up ist dabei längst ein Grown-up geworden – das sich nicht die Anstrengungen, dafür aber offenbar den Spirit der ersten Tage erhalten hat: "Wir tun einiges dafür, die positiven Eigenschaften eines Start-ups zu erhalten", wird Geschäftsführer Björn Freter vom Portal Deutsche-Startups.de zitiert. "Im Mittelpunkt steht bei uns immer noch der Spaß an dem, was wir tun und wir möchten dies gerne auch an unsere Mitarbeiter und Kunden weitergeben. Wir hören nicht auf damit, uns zu hinterfragen und unsere Leistungen gegenüber Mitarbeitern und Kunden ständig zu verbessern."

Die Crew sei der größte Schatz des Unternehmens, heißt es von Geschäftsleitungsseite – und für diese Crew legt sich sum.cumo offenbar ganz schön ins Zeug. Die Hamburger Allianz für Familien hat dem Unternehmen erst kürzlich das Hamburger Familiensiegel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verliehen. Das unabhängige Siegel wird nach Kriterien aus Mitarbeiterkennzahlen und einem persönlichen Interview über die Situation des Unternehmens vergeben.

Neben der Elternzeit bietet sum.cumo unterschiedliche Teilzeitmodelle, Homeoffice bei Krankheit des Kindes oder die Nutzung von Kinderkranktagen. Mit Offenheit und Entgegenkommen in diesem Bereich hat die Firma ein Problemfeld aus dem Weg geräumt, das laut Gallup-Studie maßgeblich für eine Kündigung sein kann: Denn neben der Unzufriedenheit mit dem Chef ist der häufigste Grund für einen Jobwechsel die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Präsenzpflicht, unflexible Arbeitszeiten und fehlende Unterstützung des Arbeitgebers bei der Vereinbarkeit können dazu führen, dass Mitarbeiter sich einen neuen, "vereinbareren" Arbeitsplatz suchen.

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Von Kununu.com wurde das Unternehmen als drittbester Arbeitgeber ausgezeichnet

Auch in Sachen Gleichberechtigung hat sich das Unternehmen das Label "Preisgekrönt" verdient, zumindest auf Bronze-Ebene: Von der Job-Bewertungsplattform Kununu.com wurde sum.cumo im März als drittbester Arbeitgeber in Sachen Gleichberechtigung ausgezeichnet.

"Bei der Herstellung von maßgeschneiderten Digitalisierungslösungen für die Lotterie- und Versicherungsbranche packen bei sum.cumo alle Geschlechter aus den verschiedensten Herkunftsländern gleichermaßen mit an", so die Bewertung von Kununu. Von Diskriminierung fehle jede Spur, "dafür wird mit Wertschätzung gegenüber Programmierern und Co. nicht gespart", heißt es weiter. Dass auch Hunde in den Firmenräumlichkeiten willkommen sind, ist eine extra Erwähnung wert – bei sum.cumo sind im Teambereich auf der Website gleich drei davon abgebildet: Irma, Atze und Louis.

Respektvoller Umgang miteinander, eine gesunde Fehlerkultur und ein waches Auge für die unterschiedlichen Talente ihrer Mitarbeiter scheinen das Geheimnis der Firma zu sein, die neben dem Standort in Hamburg auch im Düsseldorfer Medienhafen und in Zürich zu finden ist.

"Bei uns haben verschiedenste Talente ihren Platz und prägen mit ihrer Diversität eine harmonische und gute Unternehmenskultur", sagte Geschäftsführer Freter zu Deutsche-Startups.de. "Bei uns herrscht eine professionelle Atmosphäre und wir gehen respektvoll miteinander um – gleichzeitig aber gibt es auch viel Raum für Spaß." An dem dank des aktuellen Wachstums in Zukunft noch mehr Mitarbeiter teilhaben können – der Job-Bereich der sum.cumo-Website bietet zahlreiche Angebote für künftige Mitarbeiter, die sich vielleicht auch wieder emotional an ihr Unternehmen binden wollen.

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