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Coworking Technologien Arbeitsplätze

Start-ups: Was kommt nach Coworking?

Coworking Spaces liegen schon seit einer ganzen Weile im Trend. Aber was ist, wenn Unternehmen stark wachsen oder wenn internationale Konzerne etwa einheitliche Büros in verschiedenen Städten benötigen? Frank Zorn von Knotel klärt auf.

(Bild: Unsplash)
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Mit der Explosion des Technologiesektors hat sich in den letzten 20 Jahren auch das Büro grundlegend verändert. Agiles Arbeiten, internationale Teams und technologische Fortschritte erfordern eine grundlegend andere Büroumgebung als es noch in den Neunzigern der Fall war. Cowokring Spaces liegen deshalb schon seit einer ganzen Weile im Trend. Besonders beliebt ist diese Form des Büros bei Freelancern, Kreativen und Startups. Sie schätzen die große Flexibilität, den Austausch mit Gleichgesinnten – und das Freibier. Die vergleichsweise hohen Kosten und das allgegenwärtige Branding des Betreibers nehmen sie dafür gerne in Kauf. Arbeitet man alleine oder nur mit wenigen Mitarbeitern, ist das durchaus eine attraktive Lösung.

Doch was ist, wenn Unternehmen stark wachsen, was gerade im Startup-Bereich sehr schnell gehen kann? Oder wenn internationale Konzerne einheitliche Büros in verschiedenen Städten benötigen, ohne sich mit diversen Vermietern rumschlagen zu wollen – gleichzeitig aber auf die eigene Identität nicht verzichten wollen?

Unternehmensidentität braucht individuelle Gestaltung

Da wird der Co-working Space auf einmal zu klein und langfristig auch ganz schön teuer. Außerdem lässt er sich nicht individuell gestalten und einrichten, überall prangt das Logo des Anbieters. Eigene Logos sowie individuelle Raumkonzepte haben jedoch einen großen Einfluss auf die Unternehmensidentität und -kultur. Spiegeln die Räume gemeinsame Visionen und Überzeugungen wieder, schafft das nicht nur ein Zugehörigkeitsgefühl, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Diese wirkt sich direkt auf den Unternehmenserfolg an sich aus, wie eine aktuelle Untersuchung der Saïd Business School ergeben hat.

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Die Zukunft wird immer weniger planbar

Also doch ein klassisches Office mit eigenem Logo und Stallgeruch? Untersuchungen von PWC ergeben, dass 63 Prozent der CEOs nicht mehr als drei Jahre im Voraus planen. Geschäftsumfelder werden in der Digitalisierung immer schnelllebiger – das betrifft auch und vor allem die Personalplanung.

In den meisten Branchen ist das Personal der größte Kostenfaktor, direkt vor der Miete für das Büro. Und die Personalplanung wirkt sich direkt auf den Platzbedarf aus. Da sind langfristige Mietverträge, die man bei traditionellen Büros in der Regel unterschreiben muss, eher hinderlich. Einen eigenen Google-Campus können sich aber die wenigsten Gründer leisten. Was also ist die Alternative zu Co-working und dem traditionellen Büro?

Königsdisziplin Flexibilität

Eine Alternative sind Flexible Büros. Diese sind vom Anbieter individuell auf einzelne Unternehmen zugeschnitten und nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Das reicht von den eigens ausgewählten Farben und Möbeln bis hin zur räumlichen Aufteilung des Büros und dem Branding der gesamten Arbeitsumgebung. Durch eine modulare Bauweise, bewegliche Wände und schnell erweiterbare oder modifizierbare Konferenzräume passen sich die Flächen leicht an veränderte Bedürfnisse an – egal ob Unternehmen wachsen, schrumpfen, oder ihren Fokus komplett verändern.

Spezialisierte Anbieter warten mit einem Team von Architekten und Arbeitsplatzstrategen auf, um die Flächen genau auf das einzelne Unternehmen zuzuschneiden. Und das bei flexiblen, vergleichsweise kurzen Mietverträgen. Unternehmen können sich derweil auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und „in Ruhe“ wachsen, ohne sich Sorgen um die Bereitstellung und Planung der Räumlichkeiten machen zu müssen.

Hat Co-working also ausgedient? Nicht unbedingt. Es kommt ganz auf die Größe und Ausrichtung des Unternehmens an. Für kleine Unternehmen und einzelne Freelancer bleibt Co-working weiterhin attraktiv. Ist starkes Wachstum jedoch im Rahmen der Möglichkeiten, sollten Gründer ihre Prioritäten genau überdenken. Sie sollten unbedingt versuchen, ihre eigenen Bedürfnisse, finanziellen Mittel und das potenzielle Wachstum realistisch einzuschätzen, um so ein Büro zu finden, das nicht nur für den Moment, sondern auch längerfristig geeignet ist. Und dabei bloß keine faulen Kompromisse in Sachen Flexibilität eingehen.

Frank Zorn ist seit Oktober 2019 Head of European Expansion von Knotel, dem weltweit führenden Anbieter flexibler Büroflächen mit mehr als 370.000 Quadratmeter Fläche an über 200 Standorten in 10 Städten weltweit – darunter Berlin, Paris, London und New York.

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