Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Sonos Beam Foto 2
Zufriedener waren die Tester mit der noch recht neuen Sonos Beam Soundbar (Foto: Sonos Beam)
Audio Sound Guide

Soundbar-Guide: Kino für die Ohren

Teure Fernseher bieten ein hervorragendes Bild und viele Zusatz-Funktionen, aber beim Klang schwächeln fast alle Modelle. Trotzdem kannst du dein Wohnzimmer zum Kino-Saal machen – mit der richtigen Soundbar.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Teure und hochwertige Fernseher lassen fast keine Wünsche offen: Da werden einerseits die Menüs aufgerüstet und andererseits die Fernbedienungen immer größer, weil es ganz viele Bonus-Funktionen und Einstellungs-Optionen gibt.

Doch die ganzen Spielereien wünschen sich Kunden meist gar nicht. Viel lieber wäre Ihnen ein ordentlicher Sound bei einem Gerät, das zum mehr als ordentlichen Preis gekauft wurde. Auch bei Premium-Fernsehern bleibt der Sound aber oft schwachbrüstig. Geschuldet ist dies der immer flacheren Bauweise, die kaum Platz für die Integration größerer Speaker-Komponenten lässt.

Flaches TV mit Kino-Sound aufrüsten

Abhilfe können Soundbars schaffen. Vor Jahren zeichnete sie noch eine Unförmigkeit aus, die dazu führte, dass kaum ein TV-Zuschauer seinen Fernseh-Tisch mit einem zusätzlichen unförmigen Koloss aufstocken wollte. Inzwischen sind die Bauweisen längst kompakter und schmaler geworden.

Kino für die Ohren – der Kauf einer solchen Soundbar lohnt sich, wenn dein teurer Großbild-Fernseher nicht nur sehr gut aussehen, sondern auch voluminöser und deutlich präziser klingen soll.

Anzeige

Musikanlage und TV-Sound in einem

Weiterer Vorteil einer solchen Soundbar: Modelle, die mit WLAN und Multiroom-Funktion ausgeliefert werden, also netzwerkfähig sind, können deine heimische Anlage gleich ersetzen. Denn die guten Soundbars auf dem Markt beherrschen das Zusammenspiel mit Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music & Co. von Haus aus.

Du steuerst über eine Soundbar also nicht nur den Klang des Fernsehers, sondern nutzt dein Smartphone, um Musik per App darüber zu streamen. Ist also ohnehin mal wieder eine neue Musik-Anlage fällig, kannst du mit einem Soundbar-Kauf zwei Probleme lösen.

Lead 4 Cover 1200X1200
Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das neue LEAD Bookazine gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

​ Anschluss bei neueren Modellen problemlos

Das Anschließen einer solchen Soundbar stellt heute selbst Technik-Laien vor keine Probleme mehr. In der Regel wird sie über den sogenannten HDMI-ARC-Eingang auf der Rückseite mit dem TV verbunden. Der Fernseher sollte dabei einen mit „ARC“-gekennzeichneten Eingang besitzen. Je nach Soundbar reicht der normale HDMI-Anschluss nicht aus. Eine Alternative sind Adapter. Diese verbinden die Soundbar mit dem digitalen Audio-Eingang.

Bei neueren TV-Modellen klappt das problemlos. Es ist aber immer ratsam vor dem Kauf kurz die Specs zu checken, ob die ausgewählte Soundbar überhaupt mit deinem Fernseher kombinierbar ist. Vor allem älteren TV-Geräten fehlt die Anschluss-Vielfalt.

Auch interessant: Wie Streaming den Sound der Popmusik beeinflusst

Soundbar optimal aufstellen

Ebenfalls wichtig: Der richtige Platz für die Soundbar. Hier hast du zwei Optionen. Unkomplizierter ist es, die Soundbar direkt unter dem Fernseher zu positionieren. Hier sollte der Fernsehtisch dann aber die entsprechende Größe haben, denn Soundbars werden zwar immer flacher, sind aber dafür sehr breit.

Die zweite Möglichkeit: Eine Soundbar kann auch an der Wand montiert werden. Der Nachteil: Die wenigsten Anbieter liefern das Zubehör-Gestell für die Wand-Montage gleich mit. Es muss extra bestellt werden – und kostet somit zusätzlich.

Oberste Regel: Es geht bei der Soundbar nicht darum, ob sie schöner unterm TV oder an der Wand aussieht, sondern um die beste Klang-Position. Den Stereo-Effekt selbst wirst du nur wahrnehmen, wenn du recht nah am TV sitzt.

Die besten Soundbars für jede Preisklasse

Generell lässt sich zwischen Soundbars mit separatem Subwoofer (er sorgt für tiefe Frequenzen und steht separat neben oder hinter dem TV-Gerät) und Soundbars mit integriertem Subwoofer unterscheiden. Die Stiftung Warentest hat bei ihren Tests festgestellt: „Separate Subwoofer erzeugen einen im Schnitt kräftigeren Bass. Es gibt aber auch einteilige Sound­bars, die beim Bass mithalten können.“

Die Warentester sehen bei den netzwerkfähigen Soundbars (mit WLAN) aktuell die Samsung HW-K850 mit Dolby Atmos (ca. 800 Euro) und die Yamaha YSP-2700 (rund 900 Euro) klanglich vorn.

  • Samsung Hw K850
    Foto: Samsung HW-K85
  • Yamaha Ysp 2700
    Foto: Yamaha YSP-2700

Dahinter folgen drei Modelle von LG, die ebenfalls die Test-Note „Gut“ erhielten: die LG SJ9 (um 660 Euro), die LG SJ8 (mit ca. 350 Euro vergleichsweise günstig) und die LG SK8 (ebenfalls um 350 Euro).

Die Soundbars Playbar und Playbase von Sonos, einem angesagten Unternehmen in der Kategorie Multiroom-Speaker, bekamen nur ein „Befriedigend“, dabei sind sie mit 799 Euro im Schnitt teurer. Zufriedener waren die Tester mit der noch recht neuen Sonos Beam Soundbar (450 Euro).

Zwar ist ein Sonos-Kundenkonto samt Dateneingabe Voraussetzung für die Nutzung, der relativ günstige Preis, die Anbindung an den Sprachassistenten Alexa und die gehobene Ausstattung erhielten aber ein Lob. Kritisch zu sehen ist nur der hohe Stromverbrauch. Auch das Portal Golem zeigt sich von der Sonos Beam beeindruckt, sie sei „die neue Klangreferenz“, genauso wie die Polk Command Bar (ca. 400 Euro).

  • Sonos Beam
    Foto: Sonos Beam Soundbar
  • Polk Command Bar
    Foto: Polk Command Bar

Bei Soundbars ohne Netzwerkanschluss mit separater Bassbox setzte sich bei den Warentestern die Yamaha YAS-207 (330 Euro) durch. Auf Testrang zwei und drei landeten die Samsung HW-N650 (500 Euro) und die Sony HT-XF9000 (460 Euro). Beste einteilige Soundbar ohne Netzwerkanschluss ist laut Test-Ergebnis die Hubert nuPro AS-250 (ca. 590 Euro). In dieser Kategorie erhielt nur noch die Samsung HW-N400 (230 Euro) ein „Gut“.

Auch interessant: Kopfhörer im Test: Selbst Micky Maus bekommt große Ohren

Teaserbild Neu
Minimal-Onliner oder Technik-Enthusiast?

Tinder ersetzt die Bar, Alexa die Sekretärin. Die digitale Welt ist mit der realen Welt längst eins geworden. Nur will die Realität nicht jeder wahrhaben. Wie souverän bewegst du dich im vernetzten Leben?

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote