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(Bild: Getty Images)
Social Media Marketing Medien

Social-Media-Optimierung für Medienmarken

Die Sichtbarkeit in sozialen Medien ist für Marken längst eine Notwendigkeit geworden - vor allem wenn sie eine junge Zielgruppe haben. Thomas Weigel, Chief Content Officer bei der Entertainment-Plattform "Wisst Ihr Noch", erklärt, wie du deinen Social-Media-Auftritt optimieren und deine Reichweiten steigern kannst.

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Facebook, Instagram, Snapchat, Pinterest, WhatsApp: Mittlerweile ist fast jede Marke in den verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden. Denn wenn man es dort schafft, seine Zielgruppe mit den richtigen Botschaften anzusprechen, kann man innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite für die Bewerbung seiner Marke oder seiner Produkte aufbauen.

Wichtig dabei ist jedoch, dass du dich für die richtige Plattform entscheidest und deine Werbung gezielt daran ausrichtest.

Stelle genügend Ressourcen für den Aufbau und die Betreuung zur Verfügung

Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg deiner Social Media-Präsenz, der jedoch von vielen Unternehmen nach wie vor deutlich unterschätzt wird, ist die Pflege der Accounts. Alle Fanpages, Gruppen oder Channels müssen kontinuierlich mit aktuellen Inhalten versorgt und die fortwährende Kommunikation mit den Nutzern aufrecht erhalten bleiben.

Es ist deshalb wichtig, dass es einen festen Channel-Manager gibt, der sich dieser Aufgabe widmet und auch auf Kritik, Fragen oder negative Entwicklungen möglichst innerhalb einer Stunde reagiert.

Du willst mehr darüber wissen, wie erfolgreiches Social Media Marketing funktioniert? Dann melde dich für das Social Media Marketing-Seminar der W&V Akademie an!

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Nutze das richtige Format für deinen Auftritt

Ein weiterer Faktor für eine erfolgreiche Social Media-Präsenz ist die möglichst perfekte Anpassung deiner Gruppe oder Page an die Begebenheiten der jeweiligen Plattform. Snap Ads beispielsweise werden bei Snapchat immer vertikal dargestellt, auf Instagram sind vor allem Caroussel-Formate beliebt. Grundsätzlich gilt also, dass Content für die einzelnen Plattformen speziell produziert werden muss, damit er erfolgreich ist.

Damit einher geht auch das Posten deiner Beiträge zur richtigen Zeit. Business Netzwerke wie LinkedIn oder XING werden vor allem während der Arbeitszeiten frequentiert, wohingegen Snapchat, Facebook oder Instagram vor allem Abends oder am Wochenende genutzt werden.

Auch interessant: Auf Pinterest durchstarten: Eine Bloggerin verrät, wie es geht

Damit du überhaupt beurteilen kannst, wie erfolgreich deine Kampagne tatsächlich ist, musst du von Anfang an ausgewählte Tools wie Facelift, Ubermetrics oder xy einsetzen. Sie helfen dir dabei, Veränderungen innerhalb deiner Kanäle oder der Reichweite zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Denn bei Social Media darf man keine Neuerung verpassen. Mitunter verändern Facebook oder Instagram den Algorithmus und eine bislang erfolgreiche Präsenz verliert über Nacht an Reichweite. Ist das der Fall, solltest du sofort nachforschen und nachbessern.

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Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine 3/2018 zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Höheres Engagement durch den richtigen Inhalt

Um den richtigen Inhalt für meine Präsenz zu finden, muss ich meine Zielgruppe möglichst genau kennen. Deshalb sollte sowohl die Zielgruppe als auch der veröffentlichte Inhalt kontinuierlich überprüft werden: Ist mein Content relevant und kreativ genug für meine Zielgruppe? Kommt das Format und die Aufbereitung meines Posts bei meinen Followern an? Wie hoch ist ihr Engagement? Wie oft wird mein Post geliked, geteilt oder sogar kommentiert?

Um diese Fragen zu beantworten, hilft zunächst ein Blick in die Statistiken der einzelnen Plattformen: Die Insights von Facebook oder die Twitter Analytics veranschaulichen, wie gut ein Beitrag aufgenommen wurde und wie sichtbar er ist. Oft lassen sich dort auch anhand der Views und der Interaktionsrate beliebte Themen und Content-Formate identifizieren.

Auch Facebook oder Instagram bieten ähnliche Analysen und Statistiken für die Auswertung deiner Präsenz an. Außerdem kannst du dort auch die Auswertung deiner Konkurrenten einsehen und auch von ihren Erfolgen oder Fehlern lernen. Google Analytics hilft dir zudem dabei, genau auszuwerten, welche Beiträge deine User in deinen Shop oder auf deine Webseite geführt haben.

SEO-Optimierung nicht vergessen

Eine erfolgreiche Social Media-Präsenz unterstützt auch alle anderen Kanäle. Daher ist es wichtig, auch hier die richtigen Schlagworte und Hashtags zu benutzen.

Finde heraus, welche Suchbegriffe deine Fans nutzen, wenn sie auf deine Seite geführt werden und integriere diese dann regelmäßig in deine Texte - egal ob auf der Fanpage, der Profilbeschreibung, der Webseite oder innerhalb deiner Posts. Auch die Keywords von Videos oder Grafiken sollten daran angepasst sein damit Google und Co. deine Beiträge besser finden.

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das LEAD Bookazine 4/2018 gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

Cross-Promotion als Reichweitenverstärker

Cross-Promotion ist die einfachste Möglichkeit, sowohl die Reichweite deiner Social Media-Präsenz als auch die Auffindbarkeit im Netz zu erhöhen. Auf fast allen Plattformen besteht die Möglichkeit, Webseiten oder andere Präsenzen wie etwa Blog oder Twitter-Account durch einen Link einzubinden. Dadurch können einzelne Kanäle zu einem Gesamtbild deines Unternehmensauftritts zusammengeführt werden.

Vor allem im Bereich Employer Branding und Markenbildung kann dies ein wichtiger Baustein sein. Und: Je besser du die einzelnen Kanäle miteinander vernetzt, desto mehr Nutzer erreichst du auch. Allerdings bedeutet das nicht, dass du alleine deshalb in jedem Kanal präsent sein musst.

Fazit

Das Optimieren einer Social Media-Präsenz unterscheidet sich prinzipiell nur wenig von einer Online-Kampagne, die kontinuierlich überprüft, verbessert und auf ihren Erfolg hin ausgerichtet wird. Einziger Unterschied ist, dass es keine begrenzte Laufzeit gibt. Es handelt sich um einen fortlaufenden Prozess, bei dem die Entwicklung der Algorithmen von Social-Media-Plattformen und Suchmaschinen permanent im Auge behalten werden muss.

Um passende Inhalte zu veröffentlichen, ist eine stetige Erfolgskontrolle wichtig. Reagiert niemand auf deinen Post oder deine Instagram-Story, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Durch eine gründliche Analyse kannst du herausfinden, ob die Schuld dafür am Inhalt, der Zeit der Veröffentlichung oder bei anderen Faktoren zu suchen ist.

Fakt ist: Wenn du Geld für deine Reichweite investieren musst, hast du deine Hausaufgaben nicht gemacht.

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Über den Autor: Thomas Weigel ist Chief Content Officer bei "Wisst Ihr Noch". Als Kind der 80er Jahre und kreativer Querdenker gründet Thomas 2008 mit "Wisst ihr noch?" die erste Facebook-Fanpage für Nostalgiker im deutschsprachigen Raum. Seit 2016 baut er gemeinsam mit der Performance Marketing Agentur Cormes die Seite sukzessive zu einer der reichweitenstärksten und aktivsten Facebook-Fanpages in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

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