Anzeige
Anzeige
Blockchain Social Media Apps
Blockchain Social Media Bitcoin

Diese coolen Social-Media-Apps basieren auf Blockchain

Die Blockchain wird bereits als die nächste Stufe des Internet bezeichnet, aber wie sieht es dann mit Facebook, YouTube und Twitter aus? Ein Überblick zu Blockchain-Apps, die die Nachfolger der heutigen Größen sein könnten - und ihre Nutzer dafür bezahlen.

Anzeige
Anzeige

Von Bitcoin und Blockchain hat heutzutage wohl schon jeder gehört. Aber was habe ich als Otto Normalverbraucher davon, wenn ich nicht in die Kryptowährung investiert habe oder anderweitig mit der Technologie zu tun habe?

Tatsächlich gibt es heute schon coole Apps, die komplett auf der Blockchain basieren. Sie funktionieren im Prinzip wie Facebook, YouTube oder Spotify. Das Beste: Sie bezahlen sogar die User für die Nutzung.

Das könnte dich auch interessieren: Millionen Augen sehen mehr als zwei

D.Tube - YouTube ohne Werbung

D.Tube ist das YouTube der Blockchain-Szene und verzichtet im Gegensatz zu seinem großen Bruder auf die Schaltung von Werbung. Den Entwicklern ist es wichtig, dass die Videos nicht durch undurchschaubare Algorithmen vorsortiert oder promoted werden. Stattdessen werten die Zuschauer sie ähnlich wie bei Reddit hoch oder runter, wodurch die Content Creators mit Datacoins (DTC) belohnt werden.

D.Tube erwähnt ausdrücklich, dass es keinerlei Zensur vornimmt, so dass jede Art von Video hochgeladen werden kann. Und da eine alte Weisheit besagt "The Internet is for porn", hat D.Tube standardmäßig einen Filter eingeschaltet, der diese Inhalte erst nach Aktivieren durch den Nutzer wieder darstellt.

Anzeige

Karma - Mehr Positivität für Social Media

Ein ähnliches Prinzip wie D.Tube verfolgt auch Karma. Die Social Media-Plattform möchte dem Volk, beziehungsweise ihren Nutzern wieder die Macht zurück geben, über Inhalte zu entscheiden.

Deshalb sollen die Mitglieder positiven Content mit Mehrwert posten und für höhere Bewertungen wird dann auch mehr Karma (KRM) ausgezahlt. Das Social Media-Netzwerk möchte also eine Alternative zu Facebook werden, um der stellenweise toxischen Diskussionskultur etwas entgegenzuwirken.

Ponder - Dating App anders gedacht

Ponder

Die Digitalisierung hat nicht davor Halt gemacht, wie wir einen Partner für eine Beziehung oder ein "Date" finden - das zeigt der Boom von Dating-Apps und Partnerbörsen in den letzten Jahren. Eine der bekanntesten dürfte Tinder sein, das mit Ponder einen Blockchain-Konkurrenten bekommen hat.

Ponder geht das Prinzip jedoch anders an und lässt die Mitglieder einen Partner für euch finden. Als Nutzer der Plattform empfiehlt man Singles an andere und wenn diese sich gegenseitig mit einem Like bewerten, erhält man dafür zehn US-Dollar. Heiratet das Paar dann anschließend, wird das sogar mit 100 US-Dollar honoriert. Die Plattform möchte so dafür sorgen, dass keine Algorithmen über Partnervorschläge entscheiden, sondern echte Menschen. Die Einnahmen generiert Ponder übrigens wie andere Partnerbörsen auch, wenn zwei Singles zusammenkommen sowie über Werbeeinblendungen.

Das könnte dich auch interessieren: Wie die Blockchain unsere Gesellschaft verändern wird

Murmur

Murmur ist das Microblogging-Pendant zu Twitter und setzt ebenfalls auf unzensierte Inhalte. Die Plattform entlohnt die postenden Mitglieder durch Murmur Coins (MUR), die an Cryptobörsen wiederum gegen Fiat-Währungen, also “normales” Geld eingetauscht werden können. Ein Problem, das Murmur und im Grunde alle Blockchain-basierten Apps dieser Form angehen möchten, ist die Eliminierung von "Fake News". In der Blockchain werden nämlich sämtliche Aktionen der Nutzer dauerhaft gespeichert, so dass Falschmeldungen recht schnell und einfach zu ihrem Ursprung hin zurückverfolgt werden können.

Everipedia

Everipedia

Das Wikipedia der Blockchain Everipedia funktioniert genau so, wie sein großer Bruder: Jeder kann einen Beitrag erstellen, solange er ihn mit Quellen belegt, im Gegensatz zu Wikipedia gibt es aber hier eine Entlohnung in Form von IQ-Tokens. Alle Nutzer mit solchen Tokens können dann dafür wählen, ob die Artikel dann in die Knowledge Base aufgenommen werden, also die offizielle Wissensdatenbank von Everipedia. Mitentwickelt hat die Plattform übrigens der Mitgründer von Wikipedia, Larry Sanger, der jetzt den Posten des CIO bei Everipedia besetzt.

Steemit

Steemit

Steemit funktioniert im Grunde wie die Blog-Plattform Medium und auch hier werden die Autoren mit Steem-Coins bezahlt, wenn ihre Leser die Inhalte gut finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Social Media-Plattformen sind die ausgezahlten Summen bei Steemit merklich höher, denn der Dienst existiert seit einigen Jahren und ist bereits eine etablierte Größe. Die setzt auf die Schwarmintelligenz seiner Nutzer, wertvolle Inhalte zu kurieren und entlohnt sie dafür wiederum mit Steem-Coins.

Choon

Choon sollte das Spotify für die Blockchain werden, das 80 Prozent seiner Einnahmen an die Musikkünstler ausschüttet. LEAD hat den Dienst mal in diese Liste aufgenommen, obwohl es in der letzten Zeit einige Kontroversen um den Musikdienst gab.

Der Gründer, Produzent und DJ Gareth Emery hat Choon nämlich verlassen und offenbar hat die Plattform einige große Künstler ohne Vorwarnung rausgeschmissen, zumal befindet sich die Webseite seit Tagen im Wartungsmodus. Mit 12.000 angemeldeten Musikern ist Choon natürlich nur eine kleine Nummer gegen Spotify, könnte aber eine echte Alternative sein, sobald sie die kritische Masse erreichen sollte.

Andere Player in diesem Bereich sind übrigens Musicoin, Ujo und eMusic, die von Streaming bis zum Rechtemanagement für faire Vergütungen direkt mehrere Pain Points in der Branche angehen wollen.

Das könnte dich auch interessieren: Blockchain im praktischen Einsatz

Lead 4 Cta Mock Up 1200X1200 V2 92
Wer analysiert, führt!

Wann steigt der Kunde aus? Eine Website ohne Tracking kann funktionieren, muss aber nicht. Wie Analytics dabei hilft, den Kunden besser zu verstehen und die Basics des Trackings: Jetzt im aktuellen LEAD Bookazine 2/2019.

Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige