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So läuft es mit der Shopping-Funktion auf Instagram

Instagram ist im Angriffsmodus: IGTV und Instagram Shopping sollen Aufmerksamkeit und Verweildauer weiter steigern. Beim Einkaufstool ist aber noch Luft nach oben.

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Bereits Ende März hat das Fotonetzwerk die Shopping-Funktion nach Tests in den USA auch in Deutschland ausgerollt. Kürzlich gab Instagram bekannt, die Funktion auch auf die Stories ausweiten zu wollen. Damit schließt das Netzwerk die Lücke zwischen Sehen und Kaufen. Wie das mit dem Shoppen auf Instagram funktioniert? Wir haben nachgefragt.

Wem auf Instagram ein Sticker mit einer Einkaufstasche begegnet, gelangt nach einem Tap aufs Produkt direkt in den jeweiligen Shop. Ein Fest für die Marketer, den 300 Millionen Instagram-Nutzer sind täglich allein in den Stories des Netzwerks unterwegs, um nach den aktuellsten Trends und Styles zu schauen. Laut Facebook IQ Studien sagt mehr als ein Drittel aller befragten Personen, dass sie sich stärker für eine Marke oder ein Produkt interessieren, nachdem sie sie es auf Instagram Stories gesehen haben.

„Instagram ist die perfekte Plattform, um sich von der Lieblingsmarke oder von Influencern inspirieren zu lassen“, sagt Vincent Nicolai von der Digital-Agentur Buddybrand: "Jetzt gibt es die Möglichkeit, die komplette Customer Journey nur auf Instagram zu haben – vom Like bis zum abgeschlossenen Kauf eines Produkts. Das umständliche Klicken auf den in der Bio des Kanals hinterlegten Link wird überflüssig.“

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In Deutschland ist Handelsriese Otto gleich nach dem Rollout auf den Shopping-Zug aufgesprungen. Zunächst wird experimentiert. „Instagram-Shopping ist für uns im ersten Schritt vor allem ein spannender Testcase“, sagt Senior Social-Media-Managerin Sahra Al-Dujaili. Auffallend sei, „dass inspirative Bilder mit einem bestimmten Produkt wie einem Sneaker eher via Shopping angeklickt werden als zum Beispiel Produktcollagen“.

Ihre Erkenntnisse nach den ersten Wochen mit Insta-Shopping: „Die Nutzer nehmen das Feature stetig besser an, aber tendenziell langsamer als von anderen neuen Insta-Features gewohnt – ein Trend, den wir gerade im gesamten Markt beobachten.“ Was noch fehle, sei die direkte Bezahl-Schnittstelle via Mobile Payment, wie sie den USA bereits getestet werde.

Im Moment seien immer noch zu viele Klicks zum Kauf erforderlich. Ob und wann Instagram den Shoppingprozess in Deutschland zum Beispiel via API-Schnittstellen vereinfache, werde man bei Otto in den nächsten Wochen beobachten.

Otto ist eines der Testunternehmen, die Shoppable Organic Posts auch in den Stories nutzt. Mit dabei sind auch Boss, Douglas, Esprit, Kapten & Son, Kauf dich glücklich und Type Hype.

Grundsätzlich sei die Shopping-Funktion für alle möglichen Anbieter interessant, sagt Digitalprofi Nicolai. Sie empfehle sich „für alle Unternehmen, die ein Business-Profil bei Instagram besitzen und die die Möglichkeit haben, auf einen Online-Store zu verlinken. Das kann der kleine lokale Künstler sein, der seine individuelle Kunst einer breiten Masse zur Verfügung stellen möchte, oder das internationale Mode-Label, das in seinen Kampagnenbildern auf jedes dargestellte Teil einzeln eingehen möchte.“

Infos rund ums In-App Shopping auf Instagram findest du hier.

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