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(Bild: GettyImages/Astrakan Images)
Special Payment E-Commerce

So bezahlen wir in Zukunft

Schneller, bequemer, einfacher, günstiger: Die Art und Weise, wie wir bezahlen, verändert sich. In Deutschland vollzieht sich dieser Wandel zwar langsamer als in anderen Ländern, aber auch hier gibt es inzwischen zahlreiche Alternativen zu Münzen, Scheinen und Plastikkarten.

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Bezahlen per Fingerabdruck

Die ersten Kreditkartenbetreiber bringen bereits Karten auf den Markt, die statt einer Pin-Nummer den Fingerabdruck zur Verifizierung zulassen. Von Smartphones kennen die User dieses Verfahren bereits, jetzt soll auch der Bezahlprozess damit sichererer und einfacher werden. Der japanische Betreiber JCB sowie Mastercard etwa arbeiten beide an Kreditkarten mit biometrischen Fingerabdruck-Informationen. Mastercard will diese Karten in Südafrika anbieten. 

Auch digital funktioniert dieses Verfahren: Wer ein Handy mit Fingerabdruck-Sensor besitzt und die PayPal-App heruntergeladen hat, kann Tansaktionen bereits per Fingerabdruck verifizieren. Neben dem Fingerabdruck sind auch der Iris-Scann oder die Stimmerkennung mögliche Verfahren zur genauen Indentifikation des Bezahlenden.

Self-Checkout

Die Kunden werden zunehmend selbst zu Kassenkräften. Die Akzeptanz von Kassen, an denen der Kunde seine Waren selbstständig einscannt und bezahlt, wächst. Doch das ist nur der Anfang. Noch sind viele Self-Service-Kassen auf eine bestimmte Anzahl von Artikel beschränkt. Ob dadurch die Schlangen kürzer werden, hängt maßgeblich davon ab, wie geübt und geschickt die Kunden sind. 

Ein nächster Schritt, der  tatsächlich zu deutlich kürzeren Wartezeiten beim Check-Out führen kann, ist die Etablierung mobiler Scanner. Mit ihnen scannen Kunde bereits während des Einkaufs ihre Waren bezahlen sie dann am Ende des Einkaufs direkt. So kann der Bezahl-Prozess deutlich beschleunigt werden. 

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Weiter geht Amazon mit dem Supermarkt "Amazon Go". Er eröffnete Anfang 2018 in Seattle und kommt ganz ohne Kassenzone aus. Kameras registrieren, welche Produkte ein Kunde in seinen Einkaufswagen legt. Der zu zahlende Betrag wird automatisch berechnet und vom Amazon-Konto des Kunden abgebucht.

Conversational Commerce

In China zeigt WeChat bereits, welches Potential in dem Thema Conversational Commerce steckt. Dort nutzen die User das Angebot bereits und haben ihre Kontodaten mit dem Messenger verknüpft. Währenddessen arbeiten Facebook, Whatsapp, Kik und Telegram daran, das Thema auch hier zu etablieren. Parallel dazu steigt auch das Interesse der Nutzer. 

Laut der Studie "Conversational Commerce: Why Consumers Are Embracing Voice Assistants in Their Lives" des Digital Transformation Institute von Capgemini fragt schon heute jeder zehnte Deutsche lieber einen Sprachassistenten, als in einen Laden oder eine Filiale zu gehen.

Alle Messenger-Anbieter arbeiten längst an eigenen Payment-Lösungen, bei denen die Zahlungsdetails in der App hinterlegt sind. Große Herausforderung bleibt aber die (Weiter-)Entwicklung intelligenter Chatbots. In einem nächsten Schritt werden auch Voice-Assistenten in den Verkauf über Messenger eingebunden werden.

Kryptowährungen am POS

Mit dem gestiegenen Interesse an Kryptowährungen wachsen auch die Möglichkeiten, Bitcoins und Co in der realen Welt auszugeben. War das früher eher eine Zahlungsmöglichkeit im Netz, besonders auch im Dark-Net, so gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Online-Shops und offline-Filialen, wo die Bezahlung vor allem mit Bitcoins funktioniert. Starbucks, Hotels, Fluglinien, Stiftungen akzeptieren sie beispielsweise. Diese Liste wird weiter wachsen. 

Die Bezahlung mit Kryptowährungen treibt gleichzeitig das Thema Mobile Payment voran, denn wer im Laden mit virtueller Währung bezahlen will, braucht z.B. eine Mobile Wallet. Über einen QR-Code, den die Akzeptanzstelle generiert, lässt sich dann, etwas verkürzt, der entsprechende Betrag transferieren.

Mobile Payment

Deutschland ist noch immer ein Bargeld-Land. Das Thema Mobile Payment hat es ziemlich schwer hierzulande. Ende Juni wird mit Vodafone auch der letzte Provider sein Mobile Wallet einstellen. Allerdings stehen eigene Zahldienste von Apple, Google und Samsung in den Startlöchern, sind aber noch nicht verfügbar. Mit ihrer Marktverbreitung könnten sie vielleicht doch noch dazu beitragen, dass die Akzeptanz von Mobile-Payment-Lösungen steigt.

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