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Microsoft
New Work Serie Arbeitsmodelle

So arbeiten wir heute: Teil 5 - Der Techriese

Der digitale Wandel stellt das Arbeitsleben auf den Kopf. Unternehmen­ ­unterstützen den Wunsch, in der ­Arbeit Sinn zu finden und ­begegnen den ­Ängsten ihrer Mitarbeiter. Das alles ist New Work. LEAD zeigt fünf ganz unterschiedliche Modelle. Teil 5: Der Techriese Microsoft

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Bill Gates mag ja in seiner Garage zu Höchstform aufgelaufen sein. Sein Team heute darf Gott sei Dank anders arbeiten – und zwar nach einem ziemlich ausgeklügelten Konzept. Bereits seit Jahren beschäftigt sich das Unternehmen intensiv mit dem Wandel der Arbeitswelt. Herausgekommen ist der „Smart Workspace“: ein Arbeitsplatz, der Mensch, Raum und Technologie gerecht werden soll. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat das Konzept mitentwickelt. 2016 ist Microsoft in seine neue Deutschlandzentrale nach München-Schwabing umgezogen, wo man den "Smart Workspace" lebt. "Maximale Flexibilität und Offenheit" lautet hier das Gebot, jeder einzelne Mitarbeiter und dessen individuelle Bedürfnisse stünden im Fokus, sagt Kay Mantzel, Experience Lead bei Microsoft Deutschland. Arbeiten kann überall stattfinden: zu Hause, beim Kunden oder unterwegs. Hauptsache, es passt zu den Lebensumständen des Mitarbeiters. Dazu nutzt das IT-Unter­nehmen selbstverständlich Technologien: Etwa Skype for Business oder das digitale schwarze Brett Yammer für die Kommunikation über verschiedene Bereiche hinweg. Am virtuellen Schreibtisch "Microsoft Teams" kommen alle Teammitglieder zusammen. In der Zentrale darf jeder wählen, wo er seine Aufgaben am besten erledigt. Dazu können sich die Mitarbeiter zwischen vier Zonen entscheiden. Die "Share & Discuss"-Zone ist offen gestaltet und für Dialog und spontane Treffen gedacht. In den "Think"-Space können sich die Mitarbeiter zurückziehen, wenn sie Ruhe brauchen. Abstimmungen verlagern sie in den „Converse-Space“ und die "Accomplish-Zone" bietet klassische Arbeitsplätze für konzentriertes Arbeiten in einem ruhigen Umfeld. Niemand hat einen festen Schreibtisch. Weder die Praktikanten noch die Geschäftsführerin.

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  • Aussenansicht 1
    Clean, aber nicht kalt: so zeigt sich die Zentrale von Microsoft Deutschland von außen. Der Innenbereich ist in Workspaces aufgeteilt (Bild: Microsoft)
  • Social Hub
    Kaffee, Licht und gemeinsame Tische im Social Hub (Bild: Microsoft)
  • Microsoft Digital Chandeliers 31
    Die digitale Anzeigetafel wird intern „Chantal” genannt (Bild: Microsoft)

Jedes Team ist einer "Anchor-Area" zugeordnet, in der es hauptsächlich anzutreffen ist – diese beinhaltet immer auch alle vier Zonen. Microsoft gibt sein Wissen seit Kurzem auch an andere weiter: Im "Modern Workplace Accelerator", einem zweiwöchigen Training, können sich andere Unternehmen die Ideen von Microsoft abschauen. Ein besonderes Special bei Microsoft Deutschland ist die drei Tonnen schwere "Chantal". So wird die digitale Anzeigentafel im Atrium der Deutschlandzentrale intern genannt. Offiziell heißt sie Digital Chandelier. Den Spitznamen hat sie seit dem Umzug weg, als Bauarbeiter das aus bis zu sechs Meter langen LED-Panels zusammengesetzte Dickerchen kurzerhand Chantal taufte.

Über Microsoft: Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, USA, des Herstellers von Standardsoftware- und Services. Neben der Firmenzentrale in München-Schwabing ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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