Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Telekom
(Bild: istock)
New Work Serie Arbeitsmodelle

So arbeiten wir heute: Teil 2 - der Konzern

Der digitale Wandel stellt das Arbeitsleben auf den Kopf. Unternehmen­ ­unterstützen den Wunsch, in der ­Arbeit Sinn zu finden und ­begegnen den ­Ängsten ihrer Mitarbeiter. Das alles ist New Work. LEAD zeigt fünf ganz unterschiedliche Modelle. Teil 2: Das Ex-Staatsunternehmen Deutsche Telekom.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Bonn. Staatsunternehmen. Telefonanbieter. Bei der Telekom denkt man nicht gleich an New-Work-Klischees: nicht an Menschen, die zu ihrem Schreibtisch rutschen und in der Pause vegane Würstchen grillen. Trotzdem trotten sie bei der Telekom nicht im taubenblauen Anzug durch neongrelle Flure. Der Konzern ist so modern wie möglich und so konservativ wie nötig. Und alles andere als altbacken. Rund 200.000 Menschen arbeiten dort, und zwar in komplett unterschiedlichen Bereichen. Ein schwieriges Unterfangen, sie alle in ein Konzept zu pressen. Innovatives Arbeiten bündelt der Konzern im Programm "Future Work", das in der Bonner Zentrale sowie an verschiedenen deutschen Standorten läuft.


  • Img 4003
    Nur einzelne Farbtupfer in Magenta deuten auf die Telekom hin. Die Gemeinschaftsküche mit Wolkentapete, Kicker, Bar und Bücherberg könnten locker in einem Start-up stehen (Bild: Deutsche Telekom)
  • 20150427 Future Work 0144
    Ein Besprechungsraum kann auch gemütlich sein. Magenta fehlt hier zwar, dafür ziert die Wand ein altes Scheibentelefon (Bild: Deutsche Telekom)

Dort arbeiten die Teams in großzügig gestalteten Bürolandschaften mit Desksharing. Manche Mitarbeiter mussten dafür ihr Einzelbüro aufgeben, was nicht jedem gefiel. Die meisten hätten ihre anfäng­liche Skepsis aber schnell abgelegt, erzählt Pressesprecher Christian Schwolow. Sie können zwischen unterschiedlichen Raumkonzepten wählen. Wer Platz für freie Gedanken braucht, kann sich in einem der Kreativräume austoben, oder sich, zum Beispiel um vertrauliche Gespräche zu führen, in einen Ruheraum zurückziehen. Wem das nicht genügt, dem bleibt die Möglichkeit, seinen Laptop einfach zu Hause aufzuklappen: Als einziges DAX-30-Unternehmen hat die Telekom 2016 einen Branchentarifvertrag zum "Mobile Working" geschlossen, der das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs tarifrechtlich unterstützt. Die Telekom betreibt sogar ein hauseigenes Social-Media-Netzwerk. YAM zählt 100 000 Mitglieder, die sich auf der Plattform mit Einträgen, Kommentaren, Bildern und Videos austauschen. Innovative Ideen sind bei der Telekom erwünscht und werden gefördert. Seit Dezember vergangenen Jahres gibt es dafür das 80-20-Modell. Teilnehmer können 80 Prozent ihrer Zeit ihrem ganz normalen Job widmen, die restlichen 20 Prozent in andere Konzernprojekte investieren.

Anzeige

Über die Deutsche Telekom: Die Deutsche Telekom gehört mit rund 165 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28,5 Millionen Festnetz- und 18,5 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den größten Telekommunikations-unternehmen weltweit. Der Konzern ist in mehr als 50  Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2016 haben die weltweit rund 218 300  Mitarbeiter einen Umsatz von 73,1  Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen mit der magentafarbenen CI entstand 1995 im Zuge der Privatisierung der Deutschen Bundespost: Und zwar aus dem Bereich für Telekommunikation und Fernmeldewesen, auch "graue Post" genannt.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote