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Teil 2 Origami Arrangement Fotolia 184490976 Fotolia Alena Djageleva
(Bild: Fotolia/Alena Djageleva)
Tipps

Smart Fotografieren: Die Bildgestaltung

Fotografie ist spannendes Medium. Sie kann Emotionen wecken und Erinnerungen festhalten; Fotos können provokant, schön und interessant sein. LEAD zeigt in einer dreiteiligen Serie Tipps und Tricks rund ums Fotografieren. Teil 2: Die Bildgestaltung.

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Den Spruch "du hast ja eine teure Kamera, die macht bestimmt gute Fotos" kennen wahrscheinlich alle Berufsfotografen. Je nach Zweck und Anforderung ist zwar eine teure Kamera manchmal die notwendige Wahl, für die private Fotografie ist ein Smartphone aber oft ausreichend. Vor allem wenn man ein paar Regeln kennt und einhält, oder bewusst bricht, können auch mit einem Smartphone tolle Bilder entstehen.

Gedanken machen

Die wohl wichtigste Regel ist auch die logischste: Gedanken machen. Vor allem, wenn man bewusst losgeht um zu fotografieren, hilft ein "Denken in Projekten". Wenn ihr zum Beispiel mit der "Projektbrille: Blau" einmal um euren Häuserblock lauft, sehr ihr ganz andere Dinge, als wenn ihr ohne diese Brille startet. Oder eben eine andere "Brille" aufsetzt. Sie schärft den Blick für das gewünschte Projekt. Oder wie bei dem Bild unten: Die Teilnehmer eins Fotoworkshops gaben hatten sich zuvor gemeinsam die Projektbrille "Struktur" aufgesetzt und kurze Zeit später sah einer der Workshopteilnehmer dieses Bild auf dem Boden. Ohne diese "Brille" wäre mir dieses Motiv vermutlich nicht aufgefallen.

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(Bild: Johannes Mairhofer)

Vordergrund - Mittelgrund - Hintergrund

Ein Bild ist aufgeteilt in Vordergrund und Hintergrund, manchmal kommt ein Mittelgrund hinzu.

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Im Beispiel hier ist die Bank im Vordergrund, die Berge im Hintergrund. Das Segelschiff befindet sich im Mittelgrund. Die Bank befindet sich außerdem in der Drittelregel rechts unten.

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(Bild: Johannes Mairhofer)

Drittelregel

Neben Vorder- und Hintergrund, gibt es eine weitere Regel zur Bildkomposition: Die Drittelregel. Hier geht es darum, euer Bild in neun gleich große Rechtecke einzuteilen und die fotografierten Objekte in diese einzuteilen bzw an diesen auszurichten. Wie oben erwähnt, können die meisten Kamera-Apps diese Rechtecke als Raster einblenden, sodass ihr euch daran orientieren könnt.

In diesem Screenshot seht ihr die eingeblendeten Linien und dass sich das Segelschiff direkt auf dem Schnittpunkt unten rechts befindet.Im Ergebnis das Foto und wieder das Segelschiff in der Drittelregel. Würde es jetzt ein Stück weiter rechts oder links befinden, das Bild würde komplett anders wirken.

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    (Bild: Johannes Mairhofer)
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Linienführung

Durch bewusst gewählte Linienführung könnt ihr den Blick des Betrachters lenken und so eure Bildgestaltung beeinflussen. In diesem Beispiel ist der Schnittpunkt rechts in der Drittelregel angeordnet und dort kommen alle Linien zusammen. Sowohl die Schatten, als auch die Spiegelungen der Sonne. Durch diese Führung wird der Blick des Betrachters auch dorthin gelenkt.

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(Bild: Johannes Mairhofer)

parallele Parallelen

Vor allem bei der Fotografie von Architektur ist es zu empfehlen, auf wiederkehrende Linien und Parallelen zu achten. Das Beispiel hier ist ein Bürogebäude in München Von unten, um die gegebenen Strukturen, Linien und Parallelen noch mehr zu betonen.  Wäre das Foto jetzt zum Beispiel schräg aufgenommen, es würde anders wirken.

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Farben

Wiederkehrende oder sich wiederholende Farben machen das Bild harmonischer. In diesem Beispiel wiederholt sich die Farbe des Bodens im Fell des Rehs. insgesamt ist die Waldfarbe Braun sehr dominant, dazu passend grün im Hintergrund. Würde das Reh nun auf einer Straße stehen oder wäre ein anderer Farb-Akzent im Bild, es würde wieder anders wirken.

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(Bild: Johannes Mairhofer)
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