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Die wichtigste Technik-Messe: Die CES in Las Vegas (Bild: CES)
Smart Home CES Tech

Smart Home-Trends von der CES

Bereits jeder sechste Deutsche nutzt Smart Home Produkte, bis 2020 soll es jeder zweite Haushalt sein. Marius Lissautzki, Co-Gründer von tink, hat die aktuellen Trends auf der Technikmesse CES 2019 in Las Vegas beobachtet und erklärt, warum Alexa und weitere digitale Helfer nun direkt in die Produkte eingebaut werden und wohin sich Smart Living entwickeln wird.

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Aktuell ist die Technik-Welt zu Gast in Las Vegas: Auf der der International Consumer Electronics Show (CES), der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, werden noch bis zum 12. Januar die Trends der Zukunft präsentiert. Dabei steht vor allem das Thema Smart Home enorm im Fokus.

Je schlauer unsere Haushalte werden, desto einfacher wird unser Leben. Das zeigen die Trends der CES im Bereich Smart Home.

Jeder sechste Deutsche nutzt Smart Home

Vorab ein paar Zahlen zur besseren Einordnung: Laut Statista Smart Home-Report 2018 ist der globale Markt in den letzten zwei Jahren um 67 Prozent gewachsen. Laut selbiger Studie nutzt bereits jeder sechste Deutsche Smart Home-Produkte. Das liegt nicht nur an der Hardware, sondern auch an der Software, die sich sehr stark weiterentwickelt hat. Die Apps sind einfach zu installieren, kinderleicht in der Anwendung und sinnvoll im Einsatz. Sie stiften unter anderem Mehrwerte bei Komfort und Energieeinsparungen. Oftmals helfen sie sogar dabei, Geld zu sparen - wie im Fall von Heizungen.

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Die großen Treiber dahinter sind die Tech-Giganten: Google (mit Google Home und Assistant), Amazon (Alexa und Echo) sowie Apple (Apple HomeKit und Siri). Alle drei flankieren in den letzten zwei Jahren die Medien verstärkt vor allem mit TV-Spots, in denen die Anwendungsmöglichkeiten von Smart Home für jedermann verständlich erklärt werden.

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Mensch und Technik vereinen

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Smarte Speaker verschmelzen mit neuen Produkten

Das Ziel ist klar: Alles soll smarter werden - von der Außenkamera über die Heizung bis hin zum Kaffee-Automaten. Der komplett auf unseren Alltag reagierende smarte Haushalt mag noch Zukunft sein, dennoch zeigt die CES bereits jetzt die nächste Stufe: Sprach-Assistenten werden bereits komplett in neue Hardware integriert.

Statt in einzelnen Amazon Echo-Smartspeakern verbaut ist der persönliche Assistent nun direkt in den Sonos- oder Marshall-Boxen integriert. Das wiederum senkt die Hürde für eine Massenadaption. Unsere Indikatoren zeigen, dass bis 2021 jeder zweite deutsche Haushalt smart sein wird, sofern das aktuelle Wachstum wie in den Jahren zuvor voranschreitet.

Auch interessant: Was die CES für den Normalverbraucher bereithält

Die Highlights der CES

Die CES bestätigt meine Annahme mit einer Vielzahl smarter Produkte, die die unterschiedlichsten Bereiche unseres Lebens leichter machen sollen. Nachfolgend eine Auswahl meiner persönlichen Highlights:

Starten möchte ich mit den neuen kabellosen Kopfhörern, zum Beispiel von JBL oder Jabra, in denen der Google Assistant integriert ist und man vollkommen flexibel von überall aus kompatible Geräte steuern kann. Hersteller Kohler möchte das Ganze direkt in die Badezimmer einbauen. Dabei steht die smarte Toilette „Numi 2.0“ im Vordergrund. Sie ist besonders wassersparend und bietet nicht nur personalisierte Reinigungs- und Trockner-Funktionen, sondern kann genauso wie ein neu vorgestellter Spiegel dank Amazon Alexa via Sprache gesteuert werden, um zum Beispiel die aktuellen Nachrichten oder Termine vorzulesen.

Und wo wir schon im Badezimmer sind: Mit der smarten Dusche von U by Moen kannst du per Sprache nicht nur angeben, ob das Wasser durch den Duschkopf oder Brause kommt, sondern auch welche exakte Temperatur es haben soll.

Wenn du auch außerhalb deiner Wohnung smart unterwegs sein möchtest, solltest du einen Blick auf dieFahrräder des britischen Herstellers Cybic werfen. Die neuesten Modelle haben an der Lenkstange zwei Displays inklusive Alexa integriert. So kannst du per Sprache die Beleuchtung ein- oder ausschalten, dich navigieren lassen oder weitere relevante Verkehrsinfos abrufen. Durch die Verbindung mit anderen smarten Geräten wie Thermostaten wäre es dir so auch möglich, noch auf dem Rad beispielsweise die Heizung im Badezimmer zu aktivieren.

Spannende Prototypen für ein besseres Leben

Ebenso zeigt die CES auch spannende neue Konzepte. Da wäre uunter anderem Foldimate, ein Haushaltsroboter, der Oberteile wie Hemden, Blusen oder T-Shirts zusammenlegen kann.

Die smarten Armbänder von AerBetic können durch den Atem den Zuckergehalt im Körper messen und so Diabetikern helfen.

Und mit den WT2-Übersetzer-Kopfhörern kannst du ab sofort 20 Sprachen verstehen. All das sind gute Beispiele, die in der Kombination mit anderen Geräten im Gesamtkontext Smart Home unser Leben besser machen können.

Die Smart Home-Betriebssysteme der Tech-Giganten von Apple, Amazon und Google haben sich durchgesetzt und sämtliche Hersteller von Lautsprechern, Küchenhilfen und anderen Angeboten tun gut daran, ihre Hardware kompatibel zu machen. Denn der Kunde selbst startet mit nur einem System und möchte ungern drei gleichzeitig nutzen. Auch das offenbart die CES deutlich: Ein Großteil der Hersteller setzt auf Omni-Lösungen, um der Gefahr einer möglichen Nicht-Adaption zu entgehen.

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Ein neues Spielfeld für Marken

Die steigende Adaption von Smart Home führt auch dazu, dass sich Marken überlegen sollten, wie sie auf diesem neuen Spielfeld wahrgenommen werden wollen. Gehen wir davon aus, dass wir schon bald mit unserem Badezimmer-Spiegel sprechen können - und diesen sehen wir definitiv morgens und abends - dann sollten Unternehmen diese Möglichkeit nutzen, die Aufmerksamkeit des Konsumenten beispielsweise durch einen Google-Skill (“Hey Google, lies mir die Nachrichten von Sportmagazin XYZ vor!”) für sich zu gewinnen.

Im Bereich Smart Home können Medien und Marketer letztendlich die User in ihrem Zuhause abholen, sofern es ihnen einen echten Mehrwert bietet. Marken mit schlechten Skills, die als Trojaner für Werbung dienen, werden aber definitiv keinen Einzug in die smarten Badezimmer der Zukunft erhalten.

Die CES zeigt in diesem Jahr, dass wirklich alles smarter wird. Das Spielfeld wurde dank Apple, Google und Amazon eingegrenzt - es liegt nun an den Herstellern, aber auch an den Medien und Anbietern von Informationen, diese neue Möglichkeiten für sich zu nutzen.

Auch interessant: Die zehn interessantesten CES-Neuheiten

Über den Autor: Marius Lissautzki ist der Co-Gründer von tink, einer Vergleichs- und Beratungsplattform für Smart Home.

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