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Irmela Schwab KI Alexa

Feueralarm per App

Ein Rauchmelder, der einem den Wohnungsbrand aufs Handy meldet oder Alexa, die beim Anziehen berät: Wer will, kann seine vier Wände relativ leicht in ein Smart Home verwandeln.

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Beim vernetzten Haus denkt man an sprechende Kühlschränke und Roboter, die dem Besucher als Butler die Tür öffnen. Schön wär's, doch viele solcher Funktionen liegen noch in weiter Ferne. Dennoch gibt es immer mehr smarte Innovationen, die dem Bewohner seine Behausung komfortabel machen. Auf intelligente Weise: Weltweit sind aktuell mehr als 260 Hersteller mit etlichen Geräten vom Heizungsthermostat über Fenstersensoren, Überwachungskameras bis hin zu vernetzten Leuchten und Rauchmeldern am Markt. LEAD stellt eine Auswahl davon vor.

​Moderne Stilberatung mit dem Smart Mirror

Zwei falsche Socken an? Mit einem Spiegel, der mitdenkt, kann so ein Mode Fauxpas nicht mehr passieren. Amazon hat so einen Smart Mirror erfunden und sich patentieren lassen. Um den User umfassend zu beraten, greift Amazon dabei auf Kameras, Projektoren und Spiegel zurück. Genau dasselbe soll übrigens Echo Look bieten, die Kamera von Amazon - nur in kleinerer Dimension. Denn bei Echo Look muss man die Outfits noch mit Hilfe von Assistentin Alexa abfotografieren lassen. Das ist beim neuen Patent nicht mehr nötig. Damit die Kleidung auch in der jeweiligen Umgebung wirkt, in der sie zur Geltung kommen soll, bietet das Produkt verschiedene Simulationen zu Umgebungen: vom Strand bis hin zum Museum.

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Rauch und gute Luft in einem messen

Mit smarten Technologien wächst auch die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Bosch hat einen Rauchmelder mit zusätzlicher Luftqualitätsmessung entwickelt. Der Twinguard Rauchwarnmelder behält damit nicht nur Rauchentwicklung sondern auch Luftfeuchtigkeit und -reinheit im Auge. Gibt es relevante Abweichungen löst das System einen Alarm aus, der aufs Smartphone weitergeleitet wird.

  • Fullsizeoutput 1
    Der smarte Rauchmelder von Bosch: Einmal angebracht, lässt sich der Twinguard über das Handy steuern (Fotos: Bosch Smart Home)
  • Home App Screen Twinguard 2
    Über das Smartphone sind die Daten für einzelne Tage, Zimmer oder Messwerte einsehbar
  • Home App Screen I Os5S Twinguard 6 1
    Bei Gefahr bietet die App automatisch die Notrufnummer

Ungebetene Besucher aussperren

Übers Handy gesteuert wird auch die Bosch Smart Home Innenkamera. Integrierte Bewegungssensoren ermöglichen die Aufzeichnung in voller HD-Qualität von außergewöhnlichen Ereignissen, die im Haus vor sich gehen. Der Besitzer wird dann - quasi in Echtzeit - darüber informiert. Um Sicherheit geht es auch beim Alarmanlagen-Anbieter Egardia.

Bosch Smart Home Innenkamera 02
Wer plündert heimlich den Kühlschrank? Platziert man die Innenkamera beispielsweise auf dem Küchentisch, kann ihr Besitzer das Geschehen drumherum in Echtzeit von überall mitverfolgen. (Foto: Bosch Smart Home)

Über den offenen IoT-Marktplatz von Mozaiq können Alarmanlagen des Herstellers mit Anbietern von intelligenten Glühbirnen von Osram oder ComfyLight vernetzt werden. Mozaiq ist übrigens ein Joint Venture von Bosch mit ABB und Cisco.

Schaltet der Bewohner beim Verlassen des Heims seine Alarmanlage ein, wird die Anwesenheitssimulation gestartet. Dabei gehen Glühbirnen nach einer bestimmten Logik an und aus und simulieren auch einen Fernseher. Ein Business-Modell mit Zukunft: Schließlich wird in Deutschland im Schnitt derzeit alle drei Minuten eingebrochen. Bisher wird nur rund jeder siebte Einbruch laut polizeilicher Kriminalstatistik aufgeklärt.

Gebetene Besucher einlassen

Im Smart Home “Apartimentum” von Lars Hinrichs lassen sich die Türen via Handy öffnen. Selbst wenn man gar nicht davor steht: Über einen Code kann man Überraschungsbesuch oder die Putzfrau einlassen, während man selbst auf der anderen Seite der Weltkugel rumtourt. Außerdem lässt sich über das Smartphone und die Tablets, die in der Wohnung angebracht sind, steuern, wann das Licht angeht oder welche Musik beim Duschen läuft.

TV-Gerät steuert mit

Nicht immer braucht man ein Smartphone, um das intelligente Zuhause nach den eigenen Wünschen zu dirigieren. Der Fernseher übernimmt diese Aufgabe gerne: Möglich macht das ein Z-Wave-Modul im TV-Apparat. Damit können Nutzer alle Smart-Home-Geräte mit passendem Zertifikat drahtlos ansteuern. Der Fernseher kann nicht nur Kontakt mit Z-Wave-Geräten aufnehmen, er dient auch gleich als Brücke zu smarten Geräten im heimischen WLAN-Netz: Wie zum Beispiel Amazons Lautsprecher Echo und Dot mit Alexa. So lässt sich etwa per Sprachkommando an die Sprachassistentin das Licht ein- und ausschalten oder eine TV-Serie aufnehmen.

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