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(Illustration: Andriyan Y.)
Social Media Twitter Leadfaces

Frauen, 2019 kommt euer neues Lieblings-Emoji

Ein fehlinterpretiertes Foto, eine neue LEAD-Rubrik und die Personifikation digitalen Humors: All das ist der Serverclown.

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Frauen, 2019 kommt euer neues Lieblings-Emoji

Ein neues Emoji könnte bald Streitgespräche via Messenger auf ein völlig neues Level heben: Unicode - die offizielle "Emoji-Verwaltung" - hat 230 neue Emojis für 2019 bekannt gegeben, darunter eine Hand, die etwas abmisst.

Diese Geste kennt wohl jeder von uns - allerdings wird sie meist eingesetzt, um damit zu verdeutlichen, dass ein ganz bestimmtes Köperteil als zu klein befunden wird. Twitter-Nutzer haben das neue Symbol schon jetzt "Kleiner Penis"-Emoji getauft.

"Gebt auf, Jungs. Jedes Mädchen hat jetzt die Möglichkeit, einen Streit mit nur einem Emoji zu gewinnen", schreibt ein Twitter-Nutzer. Aber noch hat er ein bisschen Schonzeit: Die Emojis stehen den meisten Smartphone-Nutzern wohl erst ab Sommer oder Herbst zur Verfügung. (lm)

Die Alltagsprobleme eines Digital Native

Twitter-Diskussion: "Wie schreibst du ein X"?

Zeichne ein X. Welchen Strich hast du zuerst gezeichnet? Und hast du den Stift oben oder unten angesetzt? Links oder rechts? Darüber hat wohl bisher kaum jemand groß nachgedacht. Nach der großen Yanny- und Laurel-Diskussion in 2018 geht jetzt das X-Phänomen durch das Netz. Die Debatte entfachte die Twitter-Nutzerin @SMASEY und zeigte, dass es insgesamt acht Möglichkeiten gibt, wie Menschen das X zeichnen können:

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Einig sind sich die Twitter-Nutzer nicht. Die Urheberin dieser viralen Diskussion "sixers smasey" hat eine Theorie: Amerikaner scheinen die Möglichkeiten Nummer sieben und acht zu nehmen (siehe Tweet oben) und Briten Nummer fünf und sechs. Ist es also eine Frage der Herkunft? Viel wahrscheinlicher ist es wohl, dass wir alle das X so zeichnen, wie wir es in den Schultagen gelernt haben. Ich jedenfalls bin Nummer fünf. Dass irgendjemand das anders macht, kommt mir merkwürdig vor. (NRI)

Die lustigsten Reaktionen:

Zum Wegschmeißen: Marie Kondo und der Bumerang

Die arme Marie Kondo (, die spätestens seit ihrer Streaming-Reihe sicher nicht arm ist) könnte einem fast leid tun. In "Aufräumen mit Marie Kondo" gibt die Japanerin konsumüberfluteten Menschen seit Anfang des Jahres auf Netflix Tipps, wie diese ihre Wohnung und damit auch gleich ihr Leben in Ordnung bringen. Den Weg zu mehr Lebenszufriedenheit finden einige sehr sehenswert, andere nutzen Kondos charakteristische Frage "Does it spark joy?" ("Bereitet es mir Freude?") als Steilvorlage für Spott in den sozialen Medien. Das ist mitunter - wie im Falle des Bumerangs (siehe unten) - humoristisch im wahrsten Sinne des Wortes zum Wegschmeißen und ein Hinweis an Kondo, ihre Theorie vielleicht nochmal zu überdenken. (ISP)

Horst Seehofer beweist, dass er ein Digital Native ist

Innenminister Horst Seehofer (CSU) wollte mal allen Kritikern zeigen, dass er sich mit dem Neuland Internet genauso gut auskennt wie mit seiner Modelleisenbahn. In einer Pressekonferenz zum Thema Datenschutz am Dienstag erklärte er den wohl etwas überraschten Journalisten: "Ich bin auch sehr im Internet unterwegs. Nicht so sehr mit Ihnen und mit Twitter und so weiter... aber seit den 80er Jahren!"

Das Internet ist zwar schon Ende der 80er Jahre nach Deutschland gekommen - dass Seehofer jedoch zu den Pionieren des Internets gehört, bezweifeln viele Twitter-Nutzer. Vor allem, weil sich das World Wide Web erst in den 90er Jahren so richtig verbreitet hat... (LM)

Zuckerbergs Jahresrückblick

Lieben wir sie nicht alle, die uns aufgezwungenen Jahresrückblicke von Facebook? Die es schaffen, genau die Posts und Freunde herauszustellen, die nun wirklich gar nicht zu unseren Höhepunkten gehören.

Den Algorithmus-Fehler wollte der britische Guardian nicht begehen - und hat Facebook-CEO Mark Zuckerberg seinen Jahresrückblick mit handverlesenen, wirklich wichtigen Momenten gewidmet. Natürlich ganz stilecht - mit furchtbarer Musik und interessanten Statistiken.

Was bisher geschah

Server down oder Serverclown?

Alles begann mit diesem Foto. Eigentlich sollte ich zur Illustration einer Print-Geschichte nur den Begriff "server down" auf einen Zettel schreiben.

Img 3604
Serverdown oder Serverclown? (Foto: ISP)

Entstanden ist daraus viel mehr. Diese Rubrik.

Kollegen aus der Grafik interpretierten das Geschriebene nämlich als "Serverclown". Innerhalb von Minuten entspannte sich auf den Fluren unserer Redaktion eine rege Diskussion – quasi die LEAD-Version von "Yanny oder Laurel?" oder "weiß-goldenes oder blau-schwarzes Kleid"?

Auch, wenn ich bis heute daran festhalte, dass da eindeutig "server down" zu erkennen ist – "Serverclown" gefiel mir als Wortschöpfung doch recht gut.

Der Serverclown als Personifikation digitalen Humors. Witze über unsere digitalen Errungenschaften und Fails gibt es im Internet ja erfreulicherweise viele und für jeden Geschmack. Um den Serverclown zum Leben zu erwecken, hat sich die LEAD-Redaktion entschlossen, ihre interne willkürliche Sammlung lustiger Social Posts freizugeben - und ab sofort öffentlich weiterzuführen. Manege frei. (ISP)

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