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Nachts lassen wir unseren Emotionen freien Lauf (Bild: GettyImages/Kizilkayaphotos)
Twitter Studie KI

Sag mir, wann du twitterst und ich sag dir, wer du bist

800 Millionen Tweets haben Forscher der Universität Bristol mit einer künstlichen Intelligenz analysiert. Das Ergebnis: In den Morgenstunden neigen wir dazu, rational zu denken, abends werden wir emotional.

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US-Präsident Donald Trump ist eine Ausnahme. Er scheint den ganzen Tag über emotional und aufgebracht zu sein. Das sagen seine Tweets jedenfalls aus.

Damit unterscheidet er sich von der Mehrheit, wie eine Studie der Universität Bristol nun zeigt. Unsere Denkweisen ändern sich demnach zu verschiedenen Tageszeiten und folgen einem 24-Stunden-Muster. Forscher der künstlichen Intelligenz und der Medizin analysierten sieben Milliarden Wörter aus 800 Millionen Tweets.

Mit unterschiedlichen KI-Methoden sammelten die Wissenschaftler anonymisierte Twitter-Inhalte aus Großbritannien. Und das vier Jahre lang, stündlich in 54 der größten Städte des Vereinigten Königreichs. Die KI untersuchte die Tweets auf positive und negative Emotionen, Traurigkeit, Wut und Müdigkeit.

Die Forscher entdeckten emotionale und kognitive Veränderungen in unseren Gedanken. Dafür haben sie mit der Twitter-Stichprobe 73 Indikatoren sortiert, die mit bestimmten Denkstilen in Verbindung gebracht werden.

Um sechs Uhr morgens zeigte sich, dass das analytische Denken seinen Höhepunkt erreicht hatte. Die Wörter und die Sprache zu dieser Zeit waren durchdacht und logisch. In den Abenden und Nächten eher emotional und existenziell.

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