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In Asien machen Roboter Karriere (Bild: Getty Images/Donald Iain Smith)
Roboter Ai KI

Roboter an die Macht

In Asien machen Roboter gerade Karriere: In China hat eine Filiale der China Construction Bank nur Roboter als Personal eingestellt - sogar den Chef. Und in Japan tritt eine künstliche Intelligenz als Bürgermeisterkandidat an.

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Roboter werden uns die Jobs wegnehmen, mag mancher Skeptiker der Digitalisierung sagen. Hier ist oft die Rede von Jobs in den Produktionsstätten der Automobilindustrie, Supermärkten, Restaurants oder der Hotel- und Tourismusbranche. In Asien werden die Roboter auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt. Wie zum Beispiel in China und in Japan.

Die unbemannte Bank in China

In Schanghai wurde die erste Bank ohne menschliches Personal eröffnet, wie die South China Morning Post berichtet. Die China Construction Bank (CCB) ist die zweitgrößte Bank des Landes und setzt nun auf reine Technologie mit Gesichtserkennung, künstliche Intelligenz und Virtual Reality.

Insgesamt sind 1600 lächelnde Roboter in 360 Standorten der Bank installiert, um Personalkosten zu senken und die Attraktivität der Bank gegenüber Kunden zu erhöhen. Die Roboter kümmern sich laut CCB um typische Aufgaben, die in der Bank anfallen: Kontoeröffnung, Geldtransfer, Devisen, Goldinvestitionen und mehr. 

Hier sind ein paar Bilder:

Diese Roboter-Dame will Bundeskanzlerin werden

Ein bisschen skurril ist es schon: In Tama, einem Stadtteil von Tokio, finden gerade die Bürgermeisterwahlen statt. Eine der Kandidatinnen ist Michihito Matsuda - eine künstliche Intelligenz. Sollte die Roboter-Dame gewinnen, will sie Tama zu einer besseren Stadt machen. Klar, hinter ihr stehen schon Menschen: Tetsuzo Matsumoto ist Vize-Präsident eines Mobilfunkanbieters und Norio Murakami, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter in Japan.

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Matsuda Michihito Tama Plakat Wahlwerbung Buergermeister
(Bild: Matsuda Michihito)

Auf ihrer eigenen Website verspricht der Roboter, er werde eine faire Politik betreiben. Mithilfe von KI soll die Politik in der Zukunft schneller umgesetzt werden können, lautet ein weiteres Versprechen. 

Im Business Insider Japan, berichtet Matsuda, sie werde durch künstliche Intelligenz schnellere und effizientere Entscheidungen treffen als Menschen. Der Roboter ist außerdem gegen Korruption und werde niemals persönliche Interessen vertreten. Wie hoch die Gewinnchancen von Matsuda Michihito tatsächlich sind, bleibt abzuwarten.

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