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Digitalisierung Konferenz Internet

re:publica feiert Besucherrekord

Rund 10.000 Menschen haben die Internetkonferenz re:publica und die begleitende Media Convention in Berlin besucht. LEAD begleitet die Konferenz im NewsBlog.

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Die Theorie hat sich offensichtlich bewahrheitet. POP war das Motto der Internetkonferenz re:publica in diesem Jahr, als Zeichen für die Öffnung zum Mainstream, da die Digitalisierung inzwischen in allen Teilen der Gesellschaft angekommen sei. «POP ist, was die Masse erreicht und was unsere Gesellschaft verändert - zum Guten wie zum Schlechten», sagte re:publica-Mitgründerin Tanja Häusler im Vorfeld.

Zum Abschluss der Internetkonferenz re:publica haben die Macher eine positive Bilanz gezogen. «Wir freuen uns, dass wir sehr viele notwendige gesellschaftliche Debatten weiterführen konnten oder vielleicht beigetragen haben, sie anzustoßen», sagte Mitgründer Markus Beckedahl am Freitag. Bei bestem Wetter waren an den drei Tagen insgesamt an die 10 000 Menschen in die Berliner Station gekommen - ein Besucherrekord.  Die re:publica droht gleichzeitig, irgendwie auch Opfer des eigenen Erfolgs zu werden. Viele Sessions sind schon lange vor Beginn überfüllt - der Begriff Masse trifft es bei der Besucherzahl ziemlich gut. Ein Aspekt, mit dem sich die Veranstalter im kommenden Jahr konsequenter beschäftigen sollten.

Ein Schwerpunktthema in diesem Jahr war das Thema Künstliche Intelligenz und Algorithmen. «Das ist eigentlich nichts Neues. Aber neu ist, dass es einen politischen und gesellschaftlichen Handlungsbedarf gibt, demokratische Kontrollen einzuführen.» Er hoffe, dass all die Diskussionen die bei der re:publica dazu geführt wurden, nun auch in der Politik ankämen.

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Insgesamt wurden 500 Stunden Programm mit 950 Vortragenden aus aller Welt geboten. Am Freitag hatten unter anderem noch Journalist Richard Gutjahr berichtet, wie er Opfer von Verschwörungstheoretikern geworden war. Auf einer anderen Bühne sprachen unter anderem Justizministerin Katharina Barley (SPD) und Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP) über datenschutzpolitische Herausforderungen.

Nach Ablegern in Irland und Griechenland soll es Ende des Jahres in Kooperation mit dem Entwicklungsministerium eine re:publica in Accra, der Hauptstadt von Ghana, geben. «Das heißt wir haben erstmals die Möglichkeit auf dem afrikanischen Kontinent mit Bloggern, Aktivisten und Hackern aus vielen Ländern eine Veranstaltung nach unserem Vorbild aufzubauen», sagte Beckedahl.

Neu ist in diesem Jahr auch ein kostenloses Netzfest, dass direkt im Anschluss an die re:publica an diesem Samstag stattfindet. 

Bereits zum zwölften Mal versammelte sich die Netzgemeinde in Berlin. 2007 wurde die re:publica von den Machern der Blogs netzpolitik.org und Spreeblick als Blogger-Treffen mit geraden mal 700 Teilnehmern ins Leben gerufen. Twitter war gerade gegründet worden, Facebook startete ein Jahr später seine deutschsprachige Version.

Für Schlagzeilen sorgte die diesjährige re:publica u.a. wegen eines umstrittenen PR-Einsatzes der Bundeswehr, ausgelöst durch ein Uniformverbot der Veranstalter. Nach Ansicht des Kommunikationsstrategen Sascha Stoltenow war beides unnötig.

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    Internetkonferenz re:publica am Stand der Universität Siegen und der Fachhochschule Kiel. Der Roboter ist für die Altenpflege vorgesehen. Die Konferenz über die digitale Gesellschaft findet gemeinsam mit der Media Convention statt. Motto in diesem Jahr ist POP. Foto: Jens Kalaene/dpa
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    Opening Fireside Chat mit Chelsea Manning, Theresa Züger und Geraldine de Bastion. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft und findet in diesem Jahr vom 02. bis 04. Mai in der STATION-Berlin statt. Foto: Gregor Fischer/re:publica
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    Junge Frauen sehen in VR-Brillen auf der Internetkonferenz re:publica. Die Konferenz über die digitale Gesellschaft findet gemeinsam mit der Media Convention statt. Motto in diesem Jahr ist POP. Foto: Britta Pedersen/dpa
  • Lobo2Rp18
    Sascha Lobo ist eine Institution der re:publica - sein Thema diesmal: Pop und Anti-Pop - Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür. Foto: Jan Zappner/re:publica
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    Philosoph und Publizist Richard David Precht signiert Bücher. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft und findet in diesem Jahr vom 02. bis 04. Mai in der STATION-Berlin statt. Foto: Jan Michalko/re:publica
  • Karlirp18
    Anja Karliczek, Deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, auf der re:publica. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft und findet in diesem Jahr vom 02. bis 04. Mai in der STATION-Berlin statt. Foto: Jan Zappner/re:publica

re:publica 18 - der NewsBlog

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