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Trends Gender Millennials

Das sind die Porno-Trends 2019

Die Digitalisierung hat nur wenige Branchen so stark verändert wie die Porno-Industrie. Ein Blick in die Daten des vergangenen Jahres zeigt, welche Trends sich für 2019 abzeichnen.

Immer mehr Frauen schauen Pornos (Foto: Fotolia)
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Was kommt 2019 im Porno-Business? Keine Branche wurde von der Digitalisierung so hart durchgerüttelt wie die Porno-Industrie - bei den vielen frei zugänglichen Filmchen ist die Zahlungsbereitschaft für Pornos stark gesunken. In diesem Jahr könnte sich allerdings für einige Anbieter das Blatt wenden.

Ein Beispiel: xHamster, eine Pornowebsite des zyprischen Unternehmens Hammy Media, ist besonders mit Amateur-Pornos erfolgreich - und profitiert von der Schließung von Tumblr. Im August 2018 belegte xHamster Platz 60 im Alexa-Ranking der meistbesuchten Internetseiten weltweit und Platz 11 im Deutschland-Ranking.

Das Team um xHamster hat sich die Daten des vergangenen Jahres, vom Traffic bis zu den Suchbegriffen, angesehen, um herauszufinden, welche Porno-Trends im kommenden Jahr wachsen.

Frauen sind auf dem Vormarsch

Eine Vorhersage beruht auf dem zunehmenden Interesse der weiblichen Bevölkerung an Pornos: Frauen sollen laut xHamster 2019 voraussichtlich einen Anteil von über 30 Prozent der Nutzer weltweit erreichen. Weltweit machen die weiblichen User momentan einen Anteil von 28 Prozent der Nutzer aus.

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In den USA stieg die Zahl der weiblichen Besucher 2018 um 41 Prozent und weltweit um 12,3 Prozent. Die Kategorie "Porn for Women" stieg um fast 284 Prozent. In einigen Ländern sind Frauen schon sehr viel näher dran, den gleichen Prozentsatz wie die männlichen User auszumachen: So sind in der Dominikanischen Republik mittlerweile 53 Prozent aller Nutzer Frauen. In Deutschland sind es 24 Prozent.

Frauen zeigen dabei einen etwas anderen Geschmack als Männer: Die Kategorien mit den meisten weiblichen Zuschauern sind Cunnilingus, Vibrator und Eating Pussy.

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Grafik: xHamster

Regulierungen, Gesetze und Verbote

Im vergangenen Jahr musste xHamster vor allem in China, Saudi-Arabien, den Philippinen und Indonesien massive Einbrüche verzeichnen, da in diesen Ländern rigide gegen das Pornoschauen vorgegangen wird.

Auch in liberalen Ländern hat sich in diesem Bereich viel getan: In den USA unterzeichnete Präsident Trump im April die sogenannte FOSTA/SESTA, eine Gesetzesvorlage zur Bekämpfung des Menschenhandels, die die Schließung ganzer Communitys auf Craigslist und Reddit zur Folge hatte und die Konsumenten zu professionellen Porno-Seiten trieb.

Der Traffic von xHamster wuchs in den USA in der Folge um knapp 13 Prozent. Und wieder leistete dabei der US-Präsident einen (unfreiwilligen) Beitrag: Seine ehemalige Affäre Stormy Daniels gehört zu den Top-Suchbegriffen 2018.

Was Porno-Webseiten auch geholfen hat: Der Shutdown von Tumblr. Nachdem die Plattformn im November aus Apples App Store entfernt wurde, verbot Tumblr jeglichen Adult-Content der “reale menschliche Genitalien oder Brustwarzen” oder Sexualakte zeigte.

Inzwischen hat sich die Suche nach "Tumblr" auf xHamster mit 208 Prozent mehr als vervierfacht im Vergleich zum letzten Monat (Dezember 2018). Das Team geht davon aus, dass auch in den folgenden Jahren weitere freie Plattformen Sex und Nacktheit verbieten werden und sich Konsumenten deshalb vermehrt Pornoseiten zuwenden werden.

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​Millennials fördern die Rückkehr des Bezahl-Pornos

Die Kosumenten sind 2019 wieder eher bereit, für Pornos zu zahlen, hofft xHamster. Früher seien die Verbraucher mit jedem Inhalt zufrieden gewesen, solange er frei war - nun seien Exklusivität und Gemeinschaft als treibende Faktoren gestiegen.

Der Grund: Der Rückgang freier, sozialer Netzwerke und der gleichzeitige Aufstieg von Performer-gesteuerten Produktionen wie Cams, Clips und Fan-Abonnementseiten, einschließlich monetisierter Snapchat. So konnte xHamster 2018 einen Anstieg der Registrierungen um fast 200 Prozent gegenüber des vorherigen Jahres verzeichnen.

Zu verdanken hätte das die Porno-Industrie den Millenials. Bis Ende 2019 werden Millennials mehr als 60 Prozent aller Pornobesucher ausmachen - und sie sind eher bereit, für die Filmchen zu bezahlen. Dabei scheinen sie eine Vorliebe für Amateur-Pornos zu haben - in den Top-100-Suchbegriffen sind nur drei Studiomarken zu finden, von denen zwei einen rapiden Rückgang verzeichnen.

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