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(Bild: Pinterest)
Pinterest Brands Marketing

Pinterest: Der Underdog im Online-Marketing

Während es auf Instagram und Facebook immer schwieriger wird, sich aus der Masse hervorzuheben, entdecken Brands Pinterest für sich. Die visuelle Entdeckerplattform und Bilder-Suchmaschine ist der Underdog in Sachen Onlinemarketing.

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Ohne digitales Marketing kommt kaum eine Brand mehr aus. Neben Influencer-Marketing können Marken aber selbst aktiv werden und ihre Zielgruppe erreichen. Zum Beispiel, wenn sie Social-Media-Kanäle bespielen. Viel geschickter ist es, seine Zielgruppe so zu erreichen und Inhalte zu verbreiten, sodass die Marke sich selbstständig etabliert. Während es auf Instagram und Facebook immer schwieriger wird, sich aus der Masse hervorzuheben, entdecken Brands Pinterest für sich. Die visuelle Entdeckerplattform und Bilder-Suchmaschine ist der Underdog in Sachen Online-Marketing.

Auf Pinterest erstellt der User Boards zu seinen Leidenschaften und Interessen, plant Projekte und oftmals auch sein Leben. Die visuelle Ausrichtung von Pinterest unterstützt hier den User, seine eigenen Ideen zu gestalten, ohne dass er selbst zum Gestalter werden muss. "Auf Pinterest können Marken Menschen schon früh im Inspirationsprozess erreichen und ihnen so dabei helfen, die Dinge zu entdecken und zu tun, die sie lieben", sagt Jana Würfel, Country Lead Pinterest Deutschland. Während man auf Instagram Content publiziert, der bereits ausformuliert ist, kann man auf Pinterest seine Vorstellung wachsen lassen. Hier können Marken für sich ansetzen. "Während textbasierte Suchmaschinen vor allem dann helfen, wenn schon eine ganz konkrete Idee vorliegt, hilft Pinterest über den kompletten Marketing-Funnel von Awareness über Consideration bis zur Conversion", sagt Würfel.

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Übrigens: LEAD gibt's auch auf Pinterest - mit spannenden Themen rund um Influencer, Social Media und allem, was zum digitalen Leben gehört.

Die Wohnung einrichten mit Pinterest

Die Inhalte auf Pinterest sind in Kategorien unterteilt, etwa Food, Fashion, Beauty oder Home. Die User merken sich laut Jana Würfel daraus Ideen auf ihren Pinnwänden, um große und kleine Projekte des Lebens zu planen und umzusetzen. "User kommen in der Regel zu Pinterest mit einer Intention. Sie möchten Inhalte von Experten, die ihnen dabei helfen, ihre Projekte und Pläne umzusetzen. Wichtig ist dabei, dass der Content hilfreich für den Nutzer ist."

Visual Search Web Extension Still
(Bild: Pinterest)

Wer als User beispielsweise sein Zuhause einrichten wolle und nach Inspirationen suche, freue sich über Pins von Interieur-Marken und -Medien wie Ikea, Westwing oder Schöner Wohnen. Wichtig für eine Marke sei es, den Content so hilfreich zu gestalten, dass der User jenen auch für sich verwenden kann. Steht der Plan und die Inspiration, folgt erst die Conversion.

Marken wie Maggi, Publisher wie Elle.de oder Start-ups wie Springlane haben Pinterest für sich entdeckt. "Das Interessante bei Pinterest ist, dass auch kleinere Unternehmen wie Springlane oder Blogger wie CaroDIY durch das konsequente Befolgen von Best Practices eine hohe Reichweite aufbauen können", sagt Jana Würfel.

Auch interessant: Pintfluencen, aber richtig! Wie Blogger und Influencer Pinterestfür sich als Plattform nutzen können

Springlane bekommt 95 Prozent des Social Traffics über Pinterest und 45 Prozent des gesamten Traffics. "Durchschnittlich haben Referrals von Pinterest eine 69 Prozent längere Verweildauer auf der Seite, als Referrals von anderen Netzwerken", sagt Hendrik Nölle, Head of Content Marketing, Springlane. Wenn man als Marke also alles richtig mache, könne man einen Content-Cycle schaffen, der ein sich gegenseitig verstärkendes Miteinander von digitalen Assets und Pinterest schaffe und somit mehr Reichweite, Engagement und Traffic.

Die Content-Strategie von Ikea auf Pinterest

Doch wie schafft es eine Brand, sich auf Pinterest erfolgreich zu positionieren? Es gilt dem User das "Merken" von Content von den eigenen digitalen Assets so einfach wie möglich zu machen, eine auf die Zielgruppe ausgerichtete Content-Strategie zu entwickeln, wirkungsvolle Promotionmaßnahmen zu definieren und zu analysieren, wie der eigene Content auf dem Pinterest-Profil und der Plattform performt.

Eine weitere große Marke, die Pinterest für sich entdeckt hat und erfolgreich auf der Social-Media-Plattform, agiert ist Ikea. Das schwedische Möbelhaus ist erst seit einem Jahr auf der Plattform aktiv, konnte aber schon mehr als 44.000 Follower gewinnen. Zuletzt startete Pinterest mit Ikea eine gemeinsame Kampagne zum Thema "Gemütliche Weihnachten".

User wurden dazu aufgerufen, ihr Traum-Weihnachtswohnzimmer in einer Pinnwand zu erstellen und somit die Chance auf einen Gewinn zu haben. "Weihnachten ist auf Pinterest sowie bei Ikea ein großes Thema, deswegen passte die Kampagne perfekt", sagt Annette Wolfstein von Ikea. Das Unternehmen könne Menschen auf Pinterest genau jetzt erreichen, in einer Zeit, in der sich die Menschen auf die Feiertage vorbereiten und nach Dekorationsideen suchen. "Auf Pinterest können wir Nutzer gezielt mit unseren Produkten dabei unterstützen, ihr persönliches Traum-Weihnachtswohnzimmer zu erstellen – ganz nach Geschmack, Budget oder Anlass." 12.000 Pinnwände wurden so erstellt, nach Ablauf der Kampagne hatte Ikea seine Follower-Zahl verdoppelt.

Pinterest Ikea
(Bild: Screenshot Pinterest/Ikea)

Pinterest ist bei Ikea der jüngste Zuwachs in den Social-Media-Kanälen. Neben Facebook und Instagram können sich User hier gezielt mit für sie relevanten Produkten inspirieren lassen. "Außerdem kuratieren wir Boards, zu Themen, von denen wir wissen, dass die User daran Interesse haben." Ob Weihnachtsgeschenke oder Hochzeitsvorbereiten, Ikea stellt hier sehr übersichtlich Themen zusammen. User können zudem ganz individuell ihre Boards mit ihren persönlichen Projekten zusammenstellen und mit Produkten von Ikea anreichern. "Pinterest ist somit die ideale Ergänzung unserer Social-Media-Angebote"; sagt Annette Wolfstein.

Unabhängig von der bereits absolvierten Weihnachtskampagne testet Ikea derzeit auch Pincodes, die unter anderem auf einem Weihnachts-Mailing an Ikea-Kunden integriert wird. Scannt man die Pincodes mit der Pinterest-Kamera gelangt man so auf eine Pinnwand zum Thema Geschenkeverpacken. „So können wir offline Kunden auf unsere Pinterest-Seite aufmerksam machen und weiterführende Ideen liefern.“

Wer als Brand auf Pinterest erfolgreich sein will, muss vor allem eines: eine Contentstrategie entwickeln. Laut Jana Würfel von Pinterest gibt es hier verschiedene Schritte. „Der erste ist, herausfinden, was die Zielgruppe will.“ Der zweite sei das richtige Timing. „Weihnachts-Ideen sollten früh genug kommuniziert und ausgespielt werden. Wir sagen immer, zwei bis drei Monate vor dem großen Ansturm.“ Gerade saisonale Inhalte bekommen auf Pinterest mehr Relevanz.

Durch das Befolgen von ein paar simplen aber effektiven Best Practices können Marken und Publisher auf Pinterest ihre Reichweite deutlich steigern. „Dabei zählen jedoch nicht nur die Follower, sondern vor allem die monatlichen Betrachter. Denn die Mehrheit der Inhalte auf Pinterest wird über die Suche gefunden“, so Jana Würfel.

Ansonsten gilt: nützliche und informative Pins verwenden, mit Text-Overlays arbeiten und auf Einheitlichkeit achten. „All diese Punkte wirken sich auf eine positive Performance aus.“

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