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Pinterest kann richtig genutzt Influencern massive Reichweite bescheren (Foto: Shutterstock/photoboy)
Influencer Pinterest LEAD 03/18

Pinfluencen, aber richtig!

Wer an Online-Marketing denkt, hat derzeit nur eines vor Augen: Instagram. Ohne die Foto-Sharing-App geht gar nichts mehr. News und Meinungen werden über Twitter geteilt, Facebook bleibt der Klassiker. Doch es gibt noch mehr. Denn in den Weiten von Social Media tummelt sich die eine unterschätzte Plattform, die aber nicht minder wirkungsvoll ist. Die Rede ist von Pinterest.

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Das Prinzip der sozialen Plattform ist schnell erklärt: User erstellen Pinnwände, auf denen sie Bildmaterial von Websites pinnen und einordnen können. Andere Nutzer folgen diesen Boards und teilen die Fotos mit Quellenangabe. Dabei entsteht das wohl größte visuelle Netzwerk im Web. Denn obwohl die Plattform im Social-Media-Marketing relativ selten genannt wird, nutzen mehr als 250 Millionen Menschen weltweit Pinterest für ihre Suche nach neuen Ideen.

Beliebte Themen der Plattform sind vor allem Mode, Beauty, Lifestyle, DIY, Interieur oder auch Food. In Deutschland gibt es laut ComScore (Juni 2018) zwölf Millionen monatliche Unique Visitors, täglich merken sich Nutzer 3,7 Millionen Ideen auf ihren Pinnwänden. Pinfluencerin Caro von CaroDIY schwört auf Pinterest. „Pinterest hat sich sehr schnell für mich zu einer der wichtigsten Quellen für Social Referral Traffic entwickelt, um meinen Blog bekannter zu machen. Mittlerweile bekomme ich über 90 Prozent meines Social Traffics über Pinterest und damit liegt die Plattform klar auf Platz 1.“

Kein Wunder, dass immer mehr Influencer wie Caro Pinterest für sich als Marketing-Tool entdecken. Denn wer es clever anstellt, generiert hier fernab jedes Algorithmus' Reichweiten, von denen man auf Instagram nur noch träumen kann. LEAD erklärt, wie Blogger und Influencer Pinterest für sich als Plattform nutzen können.

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Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Erfolgreiche Steigerung der Blog- oder Insta-Reichweite mit Pinterest

Pinterest ist die perfekte Plattform, um eigenen Content vom Blog oder Instagram zu teilen. Wer sein Bildmaterial auf Pinterest teilt, hat schon gewonnen. Einmal geteilt, verbreitet sich der Content fast schon selbstständig. User, denen das visuelle Profil gefällt, pinnen die Inhalte auf ihren Boards, andere Usern werden wiederum aufmerksam und re-pinnen den Post. Ein klassischer Schneeballeffekt.

Während auf Instagram, Facebook oder Twitter Inhalte nach dem Posten irgendwann in den Tiefen des Feeds verschwinden, bleiben die Inhalte dank der Boards auf Pinterest länger im Fokus. Wird ein Pin mehrfach geteilt, wächst seine Beliebtheit und andere User werden auf den Pin oder die ganze Pinnwand aufmerksam gemacht. Damit steigt nicht nur die Engagement-Rate der Pinnwand, sondern dank der Quellen-Angaben der Pins auch der Traffic auf die eigene Website oder den eigenen Kanal.

Pinterest zur Markenbildung

Wer als Influencer seine Marke weiter ausbauen will, sollte Pinterest für sich nutzen. Durch das Teilen und Weiterpinnen auf Pinterest wird die Bekanntheit der eigenen Kanäle gesteigert. Und das nicht nur durch die eigene Arbeit, sondern dank des Pinnens der eigenen Inhalte von anderen Usern. Für ein professionelles Auftreten lohnt sich für Blogger wie Influencer ein Pinterest-Unternehmensprofil samt eigenem Logo und Hinweis auf die Website.

Ebenfalls wichtig: Pinterest aus der Versenkung holen. Das Profil sollte auch auf den anderen eigenen Kanälen beworben und geteilt werden, beispielsweise mit einem Icon auf dem Blog. Externe Tools, wie beispielsweise ein Hoover-Button, machen es möglich, Bilder vom Blog sofort auf dem eigenen Pinterest-Profil zu pinnen.

Rich-Pins erlauben es auf Pinterest genauere Informationen bei einem Pin mitzuliefern, beispielsweise Angaben zu einem Produkt, ein Rezept oder einen Artikel. Schließlich möchten Blogger sichergehen, dass die Inhalte, die sie pinnen, auch ihnen zugeordnet werden können.

Artikel-Pins helfen Nutzern, Geschichten zu merken, die ihnen wichtig sind. Jeder Artikel-Pin besitzt somit zum Beispiel eine Überschrift, Autor und Beschreibung. Dank der detailreicheren Informationen steigt die Reichweite auf die eigene Website.

Professionalisierung des eigenen Pinterest-Profils

Pinterest hat längst das Potenzial seiner Pinfluencer erkannt. Mit dem Unternehmensprofil können Influencer ihr Profil analysieren, eine eigene Profilseite erstellen, spezielle Tools nutzen und gezielt ihre Inhalte verteilen. Der Content Creator kann so beispielsweise seine monatlichen Betrachter sehen und nicht nur seine gesamten Followerzahlen. Die Analyse zeigt auf, wie sich die Reichweite steigert, welche Pins am besten funktionieren und was die Zielgruppe anspricht.

Ebenfalls ein Vorteil des professionellen Pinterest-Profils: Die eigenen Follower sehen die Inhalte als erste. Je höher die Interaktion ist, umso häufiger werden die Inhalte dann auch an anderen Stellen auf Pinterest gezeigt, beispielsweise in den Suchergebnissen, beliebten Feeds oder als Empfehlung.

Damit seine Ideen auch dem Pinfluencer zugeordnet werden können, gibt es seit Neustem die Möglichkeit, sein Konto verifizieren zu lassen. So wird das eigene Pinterest-Profilbild – beispielsweise das Logo des Influencers – auf allen Re-Pins angezeigt. Das eigene Branding wird so vorangetrieben.

Pinterest wie eine eigene Website behandeln

Content is king – das zählt nicht nur für den eigenen Blog oder den Instagram-Kanal, sondern auch für Pinterest. Eine Content-Strategie lohnt sich definitiv. Statt wahllosem Pinnen der eigenen Inhalte sollte der Influencer auf eine gewisse Ordnung bei seinen Pinnwänden achten und thematisch vorgehen. Pinterest ist eine Bildsuchmaschine, die sich auf Interieur, Mode, Beauty und Food konzentriert. Eine einzige Pinnwand mit dem Bloginhalt macht wenig Sinn.

Besser ist es, thematische Rubriken (ähnlich wie bei einer Website) anzulegen und das eigene Bildmaterial strategisch zu pinnen. Obwohl Pinterest in erster Linie eine Bilderplattform ist, ist es wichtig, gute Headlines wie Bildbeschreibungen mit den richtigen Schlagwörtern zu nutzen. Auch Tags spielen eine Rolle auf der Bilderplattform, schließlich suchen die User nach Keywords auf Pinterest. Je genauer die Tags der Bilder, umso höher die Reichweite und die Wahrscheinlichkeit des Viral-Gehens der eigenen Inhalte. SEO spielt genauso eine Rolle – je genauer die Keywords, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Google auf Pinterest-Inhalte innerhalb der Suchmaschine zurückgreift.

Regelmäßige Postings sind Pflicht. Pinterest sollte wie die anderen sozialen Netzwerke gepflegt und genutzt werden. Die gute Nachricht: Postings lassen sich bei Unternehmens-Profilen vorplanen.

Pinterest als endlose Inspirationsquelle für eigenen Content

Wer viel kreativen Content kreiiert, braucht auch immer wieder Inspiration und Input. Pinterest ist hier neben Instagram eine beliebte Anlaufstelle. Die Themenvielfalt auf Pinterest ist geradezu endlos. Wer sich gezielt auf der Plattform bewegt, findet schnell Contentideen, die sich auf der eigenen Website oder einem anderen Social-Media-Kanal individuell umsetzen lassen.

Pinterest ist aber gleichzeitig auch Trendquelle. Welche Trends bewegen die Menschen auf Pinterest? Was wird besonders häufig gepinnt? Welche Inhalte sind interessant? Das Analyse-Tool erlaubt es, einen genauen Blick auf die eigene Zielgruppe zu werfen, deren Aktivität zu analysieren und weltweite Trends zu beobachten.

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