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Online-Jobbörsen: Das perfekte Match(ing)

Algorithmen und Matching-Verfahren, die das perfekte Duo aus Unternehmen und Kandidat zusammenbringen - das funktioniert. Besonders vielversprechend: Fachportale, die Matching-Technologien in möglichst spezifischen Bereichen einsetzen.

(Bild: iStock)
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New Monday" heißt das Online-Jobportal, das der Fachverlag Callwey kürzlich gelauncht hat und das sich gezielt an Architekten, Landschaftsarchitekten und Bauingenieure richtet. Das Besondere an diesem „intelligenten Stellenportal“: die ausgeklügelte Matching-Funktion, die passende Stellen und Arbeitgeber zum jeweiligen Bewerber-Profil ausspielt und natürlich auch umgekehrt Unternehmen qualifizierte Fachkräfte vorstellen soll.

Der digitale Rekrutierungsprozess wird unter anderem durch Einbindung einer Parsing-Software für Lebensläufe sowie durch die Möglichkeit unterstützt, seinen Account direkt mit seinem Google-, Facebook- oder LinkedIn-Profil zu verbinden. An das ausgefüllte Profil, auf dessen Basis das Matching stattfindet, können auch Projektmappen angehängt werden. Erst wenn der Kandidat einem potenziell passenden Unternehmen die Freigabe erteilt hat, werden seine bis dato anonym dargestellten Daten freigegeben.

Stellenanzeigen sind auch ohne Login einsehbar

Jobsuchende können sich außerdem den Talente-Pools interessanter Unternehmen anschließen und sich mit den entsprechenden Personalvermittlern austauschen. Wer das Job-Matching nicht aktivieren will, kann sich natürlich weiterhin auch auf herkömmlichem Weg bewerben, die Stellenanzeigen der Unternehmen sind auch ohne Login einsehbar.

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New Monday richtet sich an Architekten, Landschaftsarchitekten und Bauingenieure. (Screenshot: New Monday)

Das Jobangebot von „New Monday“, das auf das Netzwerk des Callwey Verlags und dessen Architekturmagazins „Baumeister“ baut, ist derzeit noch klein, aber fein: „Wir nutzen unser Branchen-Know-how, um Büros und Unternehmen die Arbeitnehmersuche durch eine Recruiting-Plattform mit hoher Zielgruppen-Reichweite zu erleichtern“, wird Editorial Director Alexander Gutzmer in einer Unternehmensmitteilung zitiert.

Die Spezialisierung auf Recruiting in einem vergleichsweise kleinen Fachbereich scheint in diesem Fall nicht nur logisch, sondern auch vielversprechend: Je spezifischer das Fachgebiet, umso feiner kann das Matching ausfallen – umso treffsicherer ist am Ende auch die Auswahl an Unternehmen und Jobsuchenden.

Job-Matching: innovative Form des E-Recruitings

Die Verwendung von Matching-Technologien bei der Jobvermittlung ist längst in der Praxis angekommen, immer mehr Recruiter bauen auf HR Analytics und intelligente Matching-Algorithmen: Durch diese werden beide Seiten – Jobanbieter und -kandidat – vollautomatisch miteinander abgeglichen und deren Passgenauigkeit auf Herz und Nieren geprüft. Nach ausgiebiger Filterung und Sortierung erhalten Jobsuchende im Optimalfall ausschließlich passende Jobangebote und Personaler möglichst stimmige Bewerbungen – schon allein im Hinblick auf Ressourcen und Zeitaufwand ein Win-Win für beide Seiten.

Was Callwey mit New-monday.de im Architektur- und Bauingenieurswesen neu aufstellt, bietet Birdiematch.de im Logistikbereich an. Nach Ausfüllen eines kurzen Fragebogens wird ein individuelles Jobprofil erstellt, auf dessen Basis dann wiederum das Matching stattfindet. Wer danach einem interessanten Unternehmen sein Profil freigibt, kann anschließend direkt über Birdiematch seine Unterlagen verschicken.

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Was Callwey mit New-monday.de​ im Architektur- und Bauingenieurswesen neu aufstellt, bietet Birdiematch.de​ im Logistikbereich an. (Bild: Screenshot: Birdiematch)

Es geht um Erwartungen, Eignung, Perspektiven und Potenziale

Breiter aufgestellt ist Jobify.net, die ihr Matching nicht auf ein bestimmtes Fachgebiet beschränken. Die Kandidatenprofile bei Jobify basieren auf den vier Bausteinen Qualifikationen, Persönlichkeit und Kultur, Präferenzen sowie Entwicklungsperspektiven.

Der Algorithmus entwickelt aus diesen Informationen Entscheidungsfaktoren, die die perfekte Passung zwischen Erwartungen und Eignung, Perspektiven und Potenzialen ermitteln sollen. Aus den Übereinstimmungen in den vier Kategorien ergibt sich ein Gesamt-Matching-Score.

Von einem erfolgreichen Match zwischen Unternehmen oder Stellenanzeige und Kandidat wird allerdings erst gesprochen, wenn die Übereinstimmungen der Angaben einen bestimmten Score-Wert erreichen – ein effizientes Werkzeug, um nur die passendsten Bewerbungen auf eine Stelle zuzulassen.

Robo-Recruiting: Wie viel Künstliche Intelligenz ergibt bei der Jobsuche Sinn?

Künstliche Intelligenz und Algorithmen als Filter, die den Bewerberrücklauf kontinuierlich verbessern, verschaffen Recruitern vor allem wertvolle Zeit – unter anderem für persönliche Gespräche mit den vorausgewählten Kandidaten, denn auch das ausgeklügeltste Job-Matching ersetzt nicht Intuition und individuelle Erfahrung, die beim persönlichen Interview zum Einsatz kommen.

Auch hier sind schon digitale Helfer am Werk: Automatisierte Chatbots, vorwiegend von Großkonzernen und Personaldienstleistern eingesetzt, führen bereits erste standardisierte Gespräche mit Bewerbern, eine Software analysiert über die Sprache die Persönlichkeit des Bewerbers – ganz ohne den Einfluss menschlicher Faktoren wie Sympathie oder Bauchgefühl. Die finale Endauswahl zwischen den Top-Bewerbern wird weiterhin vom Menschen getroffen.

Der Bundesverband der Personalmanager zählt Digital HR und den ethisch verantwortungsvollen Umgang mit intelligenten Technologien in der Personalarbeit übrigens zu den zehn HR-Trends 2019. Demnach muss der Nutzen, den Künstliche Intelligenz abseits aller Effizienzgewinne bringt, ethisch ausgelotet werden: Ein "Ethikbeirat HR Tech", den der Verband mit dem Beratungsunternehmen HKP Group gründen wird, soll dabei ethische Leitlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI in der Personalarbeit entwickeln.

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