Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Diese Soft Skills Werden In Zukunft Wichtig
Digitalisierung

Ohne diese Soft Skills geht in Zukunft nichts mehr

Für den digitalen Wandel braucht es neben der Fähigkeit, Daten zu analysieren vor allem Sozialkompetenzen. Aber: andere als bisher.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Welche Fähigkeiten sind heute wichtig und welche werden in zehn Jahren gefragt sein? Um das herauszufinden, hatte Linkedin bereits 2015 bei Vorständen und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen nachgehakt. Jetzt kommt die Neuauflage.

Die Ergebnisse der aktuellen, repräsentativen Studie, die das Karrierenetzwerk in Kooperation mit Bitkom Research veröffentlicht hat, zeigen, dass es für den digitalen Wandel neben der Fähigkeit, Daten zu analysieren vor allem Sozialkompetenzen braucht. Aber: andere als bisher.

Hard Skills: heute und morgen

Hard Skills heute Hard Skills in zehn Jahren
1. Datenanalyse und -interpretationsfähigkeit 1. Wissensmanagement
2. Wissensmanagement 2. Datenanalyse und -interpretationsfähigkeit
3. Projektmanagement 3. Projektmanagement
4. Change-Management 4. Change-Management
5. Social Media-Kenntnisse 5. Unternehmensführung
6. Allgemeine Digitalkompetenz 6. Social Media-Kenntnisse
7. Unternehmensführung 7. Allgemeine Digitalkompetenz
8. Verständnis für Programmierung 8. Verständnis für Programmierung

Datenanalyse und -interpretation ist die derzeit wichtigste Hard Skill. 87 Prozent der Befragten geben an, dass diese Fähigkeit aktuell "sehr wichtig" oder "eher wichtig" ist. Nach dem Stellenwert in zehn Jahren gefragt, steigt der Wert auf 91 Prozent.

Einen großen Bedeutungszuwachs erfährt das Wissensmanagement: Liegt es derzeit mit 82 Prozent auf dem zweiten Platz der Rangliste, nimmt es in zehn Jahren mit 93 Prozent die Spitzenposition ein. Platz drei der Fähigkeiten, die in zehn Jahren wichtig sein werden, belegt das Projektmanagement – dieser Disziplin gelingt ein Anstieg von 64 auf 74 Prozent. Die größten Zuwächse verzeichnen Unternehmensführung (50 auf 73 Prozent), allgemeine Digitalkompetenz (53 auf 69 Prozent) sowie Programmierkenntnisse (32 auf 48 Prozent).

Anzeige

Bemerkenswert sind auch regionale Unterschiede: Während in Frankfurt am Main künftig geübte Change- und Projektmanager gute Chancen am Arbeitsmarkt haben, sind in München besonders Social-Media-Experten gefragt. Berliner Unternehmen suchen hingegen verstärkt nach Programmierern und allgemeinen Digitalkompetenzen.

Soft Skills: heute und morgen

Soft Skills heute Soft Skills in zehn Jahren
1. Kritikfähigkeit 1. Funktionsübergreifende Kompetenzen
2. Entscheidungsfähigkeit 2. Gesprächs- und Verhandlungsführung
3. Gesprächs- und Verhandlungsführung 3. Mitarbeiterführung
4. Mitarbeiterführung 4. Kritikfähigkeit
5. Unternehmergeist 5. Interkulturelle Kompetenz
6. Kreativität 6. Entscheidungsfähigkeit
7. Funktionsübergreifende Kompetenzen 7. Unternehmergeist
8. Interkulturelle Kompetenz 8. Präsentieren und öffentliches Sprechen
9. Präsentieren und öffentliches Sprechen 9. Kreativität

Die Studie zeigt, dass Soft Skills gegenüber Hard Skills an Bedeutung gewinnen und verstärkt nachgefragt werden.

Allerdings verschieben sich hier die Prioritäten: Gegenwärtig gelten Kritikfähigkeit (76 Prozent), Entscheidungsstärke (74 Prozent) und Verhandlungsführung (73 Prozent) als die wichtigsten Fähigkeiten. In zehn Jahren werden nach Ansicht der Befragten hingegen funktionsübergreifende Kompetenzen (82 Prozent) und Verhandlungsführung (79 Prozent) von höchster Bedeutung sein.

Funktionsübergreifende Kompetenzen erfahren den höchsten Bedeutungszuwachs – von gegenwärtig 67 auf 82 Prozent in der Zukunft. Interkulturelle Kompetenz (67 auf 75 Prozent) und Mitarbeiterführung (70 auf 76 Prozent) folgen in der Liste der Soft Skills, deren Stellenwert am stärksten steigt.

Das unterstreicht die zunehmende Nachfrage nach Mitarbeitern, die gut kommunizieren können – mit ihren Kollegen, mit Akteuren außerhalb des Unternehmens und über Sprachgrenzen hinweg. Auch kulturelles Feingefühl ist wichtig, um in der globalisierten Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

Weiterbildung à la Linkedin

"Die Fähigkeiten, welche für die Jobs von morgen gebraucht werden, verändern sich zunehmend und schneller", sagt Barbara Wittmann, Mitglied der Geschäftsleitung Linkedin Deutschland, Österreich, Schweiz. Mit weltweit mehr als 500 Millionen Mitgliedern und über zehn Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum sieht die Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen neue Aufgaben auf das Unternehmen zukommen: "Unsere Mitglieder dabei zu unterstützen, die benötigten Kompetenzen für den nächsten Karriereschritt oder andere berufliche Ziele zu erwerben, ist der Beweggrund hinter unserer Entscheidung, Linkedin zur Wissensplattform auszubauen."

Dazu dienen nicht nur die Beiträge der rund 500 Persönlichkeiten wie Richard Branson, Wladimir Klitschko und Daimler-Chef Dieter Zetsche, sondern auch die On-Demand-Lernplattform LinkedIn Learning. Sie besteht aus einer Bibliothek mit mehr als 2.000 deutschsprachigen Schulungsvideos. Außerdem können die User auf 10.000 internationale Kurse zuzugreifen, die ständig aktualisiert und erweitert werden. Sie sind in fünfminütige Abschnitte unterteilt, die Nutzer auf allen Gerätetypen ansehen können – online wie offline.

Themen
Hard Skills Soft Skills
Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote