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Foto: Getty Images/Jeon Heon Kyun
Olympia Samsung Smartphone

Nordkorea-Krise: Samsung zwischen den Fronten

Zwei Tage vor Beginn der Winterolympiade steckt der Sponsor in einem Dilemma: Darf der Konzern nordkoreanischen Athleten trotz UN-Sanktionen Smartphones schenken? Entscheiden traut sich das bislang niemand.

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Sollen die 22 nordkoreanischen Olympia-Athleten auch ein Smartphone geschenkt bekommen? Diese Frage treibt die Organisatoren der Winterspiele von Pyeongchang um. Olympia-Sponsor Samsung hat rund 4000 Smartphones der Modellreihe Galaxy Note 8 in einer Sonderedition für Sportler und Funktionäre zur Verfügung gestellt. Wert je Stück: mindestens 800 Euro. 

Verstoßen die Olympia-Organisatoren nun gegen Sanktionen, die die Vereinten Nationen gegen Nordkorea verhängt haben, falls sie den
Athleten aus dem Nachbarland die Handys geben? Außerdem stellt sich die Frage, ob die Geräte überhaupt im nordkoreanischen Mobilfunknetz funktionieren würden.

Das IOC hat die Organisatoren angewiesen, den Nordkoreanern die Smartphones zwar für die Zeit der Spiele zu überlassen, vor der Rückreise müssten die Gäste die Telefone aber wieder abgeben. Doch auch mit dieser nachgerade salomonischen Lösung ist das
Organisationskomitee nicht glücklich. 

OK-Sprecher Sung Baik-yoo sagte laut Nachrichtenagentur AP: "Jemand sollte eine klare Ansage machen. Aber es gibt niemanden, der das machen kann, deshalb haben wir den Nordkoreanern die Smartphones nicht gegeben. Und wir können sie ihnen nicht geben, bis wir nicht sicher sind, dass es kein Verstoß gegen die Sanktionen ist." Sung wies allerdings darauf hin, dass alle Sportler laut IOC-Regeln gleich behandelt werden müssen - egal, welcher Nationalität.

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