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Skullcandy Venue Foto 3
Der neue Skullcandy Venue wurde gerade erst in Europa vorgestellt (Bild: Skullcandy Venue)
Kopfhörer Audio Test

Kopfhörer im Test: Selbst Micky Maus bekommt große Ohren

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bringen sich die Kopfhörer-Anbieter in Stellung. In den letzten Wochen und Monaten sind zahlreiche neue Modelle in allen Preisklassen erschienen. Bei LEAD gibt’s was auf die Ohren.

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2018 hat die CanJam, Europas Leitmesse für Kopfhörer, erstmals mit der „HighEnd“-Messe kooperiert. Die CanJam zog von Berlin nach München um und konnte bereits im Mai ein großes Publikum anziehen. In wenigen Tagen, genauer vom 14. bis 17. November, trifft sich die Branche erneut.

Die „Tonmeistertagung“ im Congress-Centrum Nord der Messe Köln ist dabei als Kombination aus Fachmesse und Seminarprogramm angelegt und zeigt die neuesten Trends der Audio-Industrie. Passend zur Tagung (und zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft) haben viele Anbieter in den letzten Tagen und Wochen wieder neue Kopfhörer auf den Markt gebracht – von preiswert und sportlich bis zu Premium und ohrschmeichelnd.

LEAD stellt interessante Neuheiten vor.

Für Tile-Zeit-Hörer: Skullcandy Venue

Skullcandy Venue In Weiss
Bild: Skullcandy Venue

Mit seinem minimalistischen Design erinnert der neue Skullcandy Venue, gerade erst in Europa vorgestellt, schon bei der Verpackung etwas an das edle Apple-Produktdesign. Erhältlich in schwarz und weiß, ist er der unseres Wissens bisher teuerste Skullcandy, mit knapp 180 Euro aber absolut bezahlbar.

Noise-Cancelling ist eines der Assets dieses hippen Kopfhörers, der eher für die Drum-and-Bass-Generation als für den Klassik-Fan, der jeder Nuance nachspüren möchte, geeignet ist. Dabei klingt der Venue aber keineswegs unpräzise, er spielt einfach „nur“ satt auf.

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Was uns besonders beim Test gefallen hat: Zum einen die extrem lange Laufzeit von bis zu 24 Stunden, die Kompatibilität mit Siri (für iPhone-Besitzer) bzw. Google Assistant (für alle Pixeligen), die gefühlte Leichtigkeit des Hörens aufgrund des angenehmen Gewichts und die sogenannte Tile-Technologie.

Solltest du vergesslich sein, kannst du den Venue mit dem Tile-Bluetooth-Tracking orten. Tile erstellt dazu Bluetooth-Tags. Befindest du dich außer Reichweite, lassen sich die Kopfhörer in den „Verloren“-Modus schicken. Die Tile-Community pingt den Besitzer dann an, wenn ein anderer Nutzer die Kopfhörer findet. Ein schmuckes empfehlenswertes Audio-Gadget also – für Tile-Zeit-Liebhaber und vor allem für Fans von Electronic und Dance.

Für Kids: Beats Disney

Beats Disney 2
Bild: Beats Disney

Micky Maus ist 1928 geboren und wird in diesem Jahr 90 Jahre alt. Aus diesem Anlass kooperieren Apples Kult-Marke Beats und die Disney Company für ein Kopfhörer-Projekt. Wer seinen Kids keinen bruchsicheren Kopfhörer aus Hartplastik, sondern ein fast schon luxuriös anmutendes Headset schenken möchte, muss für das Disney-Branding der Beats Solo3 Wireless 329,95 Euro hinblättern.

An der Innenseite findet sich ein Schriftzug, der auf den 1. Geburtstag 1928 hinweist. Unter der Haube nutzt Disney die gleiche Technik wie die Solo3 Wireless. Bonus-Zugabe für die (derart verwöhnten) Kleinen ist eine Beats-Disney-Tragetasche.

Für Golden Girls: Beats Skyline Collection

Beats Skyline Collection Foto 1
Bild: Beats

Damit auch die erwachsenen Beats-Anhängerinnen rechtzeitig zum Fest Glanz in die Haare bekommen, gibt es für Golden Girls eine Ausweitung der Beats Skyline Collection.

Mit der Technik der Beats Studio3 Wireless-Kopfhörer gibt es für je 349,95 Euro vier neue Farb-Optionen mit vergoldetem Beats-Logo: Nachtschwarz, Eisblau, Wüstensand und Asphaltgrau.

Für Softies: TaoTronics ANC Bluetooth

Tao Tronics Anc Bluetooth
Bild: TaoTronics

Gute Noise-Cancelling-Kopfhörer, die HiFi-Qualität liefern und die Geräusche der Umgebung in mehreren Stufen unterdrücken (z.B. die Bose QuietComfort 35 II), kosten um die 300 Euro. Doch in den letzten Wochen demonstrieren immer mehr günstige Anbieter aus Asien, dass gut nicht immer teuer sein muss – und vor allem auch bequem sein kann.

Ein Beispiel sind die TaoTronics ANC Bluetooth-Kopfhörer, die in Deutschland für knapp unter 60 Euro verkauft werden. Bei dem Preisdumping darfst du selbstverständlich nicht die Klangqualität eines Bose- oder B&W-Kopfhörers erwarten, aber das Gadget ist ein Preisbrecher.

Geeignet ist es besonders für Soft-Rock-Liebhaber: Trotz des geringen Preises wird besonderer Wert auf die Polsterung gelegt. Die weichen Protein-Ohrpolster mit einem Kopfband, das sich anpassen lässt, sitzen in der Tat butterweich auf den Ohren. Bei diesem überraschend angenehmen Tragekomfort musst du nicht mal auf eine lange Laufzeit verzichten. Der TaoTronics bietet bis zu 24 Stunden Wiedergabezeit und streamt kabellos.

Für Sportler: Plantronics BackBeat FIT 3100

Plantronics Back Beat Fit 3100
Bild: Plantronics

Beim Joggen oder im Fitnessstudio hatten wir zuletzt immer die Anker Soundcore Spirit Pro im Einsatz (ca. 70 Euro). Neben dem Klang hatte uns die optimale Passform gefallen. Preislich spielen die von uns jetzt getesteten Plantronics BackBeat FIT 3100 True Wireless Sport in einer anderen Liga. Mit knapp 150 Euro sind sie fast doppelt so teuer wie die Anker, aber immer noch etwas günstiger als die AirPods von Apple (179 Euro).

Die BackBeat sind mit dem aktuellen Bluetooth 5.0 für stabile Verbindungen ausgestattet und sowohl schweiß-, als auch wasserresistent. Praktisch: Komplettes Noise-Cancelling kann dank „Always Aware“-Funktion ausgeschlossen werden. Gerade Großstädter wissen um die Gefahren beim Laufen über Hauptstraßen, bis erst einmal der Park erreicht ist. „Always Aware“ balanciert auch während des Musikhörens die Umgebungsgeräusche sehr gut aus.

Bonus: Das Trage-Etui der BlackBeat FIT 3100 hat eine Lade-Option integriert. Die normalen fünf Stunden Spielzeit sollten bei einer längeren Jogging-Tour oder beim Workout im Studio locker reichen. Für unterwegs tankst du den BackBeat dank des Lade-Etuis aber noch mal mit zehn Extrastunden Batterielaufzeit auf.

Für Gamer: Syncwire Gaming Headset

Syncwire Gaming Headset
Bild: Syncwire

Seit Sommer ist das Syncwire mit Surround-Sound bei uns im Einsatz, wenn wir Smartphone und Tablet mal zur Seite legen und auf der Konsole zocken. Das Headset, ein On-Ear, ist kompatibel zu PS4, PC, Xbox One, Nintendo Switch und natürlich auch Laptop. Der Anschluss gelingt schnell und einfach, weil der Hersteller ein Mikro und den Kopfhörer-Stecker in der Packung beilegt. Nur für die Xbox One mussten wir uns einen separaten Adapter zulegen.

Doch bei einem regulären Preis von 28,99 Euro fällt das nicht wirklich ins Gewicht. Der Syncwire bietet ein Mikro, das sich um 120 Grad drehen lässt, eine Verzögerung konnten wir nicht feststellen. Geboten wird zum kleinen Preis kein Wunderwerk, aber ein lebendiger Surround-Klang. Mittelklasse zum Mini-Preis!

Auch interessant: How to: Smartspeaker und Hearables

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