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Das Tech-Start-up YAS hat eine App entwickelt, die mittels Gamification zu mehr Bewegung motivieren will (Bild: Fotolia-fotofabrika)
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Motivations- und Gesundheits-App YAS: Fit sein & Prämien kassieren

Das Berliner Tech-Start-up YAS.life hat eine Gratis-App entwickelt, die mittels Gamification und geldwerten Vorteilen zu mehr Bewegung motivieren will. Ein innovatives und mehrfach preisgekröntes Konzept.

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YAS heißt die Anwendung, die jede sportliche Aktivität in Fitnesspunkte umwandelt und 2017 entwickelt wurde. Mittlerweile nutzen rund 62.000 Menschen die App, die aus den drei Komponenten Fitness, Ernährung und mentales Wohlbefinden besteht.

Schritt für Schritt zur Prämie

Meistens ist es ja leider so, dass nicht nur der Gedanke an einen trainierten Körper ausreicht, um den inneren Schweinehund zu überwinden. YAS belohnt daher Bewegung mit Punkten, etwa bei 10.000 gelaufenen Schritten oder 20 Minuten Sport, die ähnlich dem Payback-Prinzip eingetauscht werden können. Virtuelles Schulterklopfen beim Anschauen des erreichten Punktestandes inklusive. Einlösen kann man die Prämienpunkte für Vergünstigungen bei Partnern wie etwa Urban Sports Club, Teatox oder SportScheck. Mit diesem Konzept ist Entwickler Yas.life in Deutschland Vorreiter.

Belohnt wird man übrigens schon fürs Installieren der App: 125 Startpunkte gibt es für die anfängliche Motivation. Für Extra-Punkte und mehr Ansporn sorgen wöchentliche wechselnde Challenges.

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Health Goals
Die Gesundheits-App setzt ganz auf das Belohnungssystem. (Bild: YAS)

YAS kann mit Tracking Apps wie Fitbit, Garmin, Polar Flow, Google Fit und Apple Health verbunden werden, um für Aktivitäten belohnt zu werden. Sportarten, die man nicht digital tracken kann, lassen sich manuell hinzufügen. In der App finden sich hier neben Yoga und Bouldern auch so herrliche Optionen wie Holzhacken, Shoppen, Tretroller fahren oder Cheerleading.

„Unsere Erfolgsfaktoren liegen in der Einfachheit der App und der intuitiven Nutzung. Außerdem steht immer der Spaß im Vordergrund – wir wollen das Thema mit einem Augenzwinkern betrachten und motivieren, nicht Druck ausüben oder überfordern“, fasst der Gründer von Yas.life, Dr. Magnus Kobel, das Konzept zusammen.

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Sportschau statt Spaziergang

Dass wir Deutschen eher zu der gemütlichen Sorte gehören, was sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirkt, ergab unter anderem eine Umfrage im Auftrag der privaten Krankenkasse DKV aus dem Jahr 2018. Lediglich 43 Prozent bewegten sich demnach genug. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 lag dieser Wert noch bei 60 Prozent.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte vor einem Jahr, dass die Zahl der Menschen, die zu wenig Sport treiben oder im Alltag nicht ausreichend körperlich aktiv sind, zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen ist. Noch fauler sind nur die Portugiesen, Neuseeländer und Zyprioten.

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Tschüss Stempelheft - Hallo Digitalisierung

Neuerdings kann YAS auch als B2B-Modell für Unternehmen, Krankenkassen und Versicherungen genutzt werden, nämlich als White-Label-Version. „Die YAS App kann individuell an die Wünsche der Versicherungen und Arbeitgeber angepasst werden und das bestehende Gesundheitsmanagement digital ergänzen oder weiterentwickeln“, so CEO Kobel.

Er ist sich sicher, dass in drei bis vier Jahren jede Versicherung und jede gesetzliche Krankenkasse ein Programm anbieten wird, das die Versicherten digital zu gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert. Schon jetzt nehmen die mhplus Betriebskrankenkasse sowie der Versicherungskammer Bayern die White-Label-Version in Anspruch.

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Magnus Kobel Yaslife Sitzend
Dr. Magnus Kobel ist der Gründer von Yas.life. (Bild: Yas.life)

Auch die Deutsche Rück arbeitet mit den Berlinern zusammen und bietet Versicherern einen Tarif für eine Arbeitskraftabsicherung an, die an die App gekoppelt ist. Wer aktiv ist, sich gesund ernährt und auf sein Stresslevel achtet, kann von einer schlanken Risikoprüfung profitieren.

Das InsurTech kümmert sich neben der Wartung und Pflege der App auch um alle anderen Services, wie z.B. Akquise, Auswahl und Betreuung der Prämienpartner.

Zudem wird die Übersetzung und Umsetzung ins Digitale von Yas.life übernommen. Aus gutem Grund, wie Kobel erklärt: „Aus Datenschutz-Sicht ist es sinnvoll, dass die Abwicklung extern stattfindet. Es ist damit sichergestellt, dass die personenbezogenen Daten dadurch nicht mit den Daten der Versicherung zusammengeführt werden. Das ist vielen Versicherten wichtig.“

E-Health und Datenschutz

Dr. Klaus Iffländer, Chief Technology Officer bei YAS.life und Entwickler der App YAS, betont, dass personenbezogene Daten immer verschlüsselt und unabhängig bleiben. Ganz im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Was jedoch erlaubt ist: Verschlüsselte Gesundheitsdaten über einen externen Dienstleister zu beziehen.

Iffländer gibt ein Beispiel für das B2B-Modell, mit dem Unternehmen und Krankenkassen die Chancen der Digitalisierung im Präventionsmanagement nutzen können: „Eine von uns für eine Krankenkasse individualisierte App übermittelt, wie viele Euro der Versicherte Max Mustermann in Prämien einlöst. Nicht aber, wann und wie lange er laufen geht, welche Prämie er sich ausgesucht hat oder wie viele Fitnesspunkte er täglich sammelt. Die gesamte Erfassung sportlicher Aktivität, die Umrechnung in Punkte und das Einlösen der Prämien läuft also außerhalb des Unternehmens bzw. der Krankenkasse ab und wird auch nie transparent gemacht.“ Darüber hinaus herrschten bei YAS.life strenge interne Zugangskontrollen, kein Mitarbeiter könne ohne weiteres auf Nutzerdaten zugreifen.

Mit ihrer Idee - Sporteln für die Prämie - hat das Team rund um Dr. Magnus Kobel im letzten Jahr nicht nur den von fünf Krankenkassen ins Leben gerufene Healthy Hub gewonnen. Sie heimsten 2018 auch die Pro FIT Förderung der Investitionsbank Berlin ein, die Projekte mit besonders zukunftsweisendem Charakter unterstützt – und solche, bei denen die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und dem damit einhergehenden Technologietransfer eine Rolle spielen.

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